# Aktive Domainnutzung: DNS und Weiterleitungen Source: https://www.edis.guide/aktive-domain-nutzung Nutzen Sie Ihre bei EDIS registrierte Domain für externe Websites, E-Mail-Dienste und Weiterleitungen. Mit dem Zusatzprodukt **„Aktive Nutzung“** verwalten Sie die DNS-Einstellungen Ihrer Domain und richten Weiterleitungen ein. Es eignet sich, wenn Sie Ihre Website bei einem anderen Anbieter oder auf einem eigenen Server bzw. VPS betreiben möchten. Auch externe E-Mail-Dienste wie Microsoft 365 lassen sich damit mit Ihrer Domain verbinden. ## Ihre Möglichkeiten im Überblick Sie erhalten Vollzugriff auf die DNS-Zone Ihrer Domain auf unseren Anycast-Nameservern. Damit passen Sie die DNS-Einträge an die Vorgaben Ihres Website- oder E-Mail-Anbieters an. Leiten Sie Besucher Ihrer Domain auf eine bestehende Website weiter. Die gewünschte Zieladresse (URL) hinterlegen Sie im Kundenbereich. Richten Sie im Kundenbereich eine Catch-all-Weiterleitung ein, um eingehende E-Mails an Ihre Domain an ein externes Postfach Ihrer Wahl weiterzuleiten. Kundenbereich öffnen # Anhänge lassen sich im Webmail nicht hochladen Source: https://www.edis.guide/anhange-lassen-sich-im-webmail-nicht-hochladen Mit einer kleinen Testdatei und der genauen Fehlermeldung Uploadprobleme im Webmail eingrenzen. Wenn ein PDF oder ein anderer Anhang im Webmail nicht hochgeladen wird, prüfen Sie zuerst, an welchem Schritt der Fehler entsteht. Ein Uploadfehler ist etwas anderes als ein Fehler beim Versenden oder eine spätere Unzustellbarkeitsmeldung. ## Fehlermeldung und Zeitpunkt festhalten Halten Sie folgende Angaben bereit: * **Genauer Fehlertext und Zeitpunkt** * **Betroffenes Postfach** * **Dateityp und Dateigröße** Hilfreich ist außerdem, ob nur eine Datei oder jeder Anhang betroffen ist. Ein Screenshot sollte die Fehlermeldung vollständig zeigen, aber keine vertraulichen Nachrichten oder Zugangsdaten enthalten. ## Mit einer unkritischen Datei vergleichen Versuchen Sie eine kleine Testdatei ohne vertrauliche Inhalte. Funktioniert diese, vergleichen Sie Dateityp und Größe mit der betroffenen Datei. Funktioniert keine Datei, notieren Sie Browser und Gerät sowie bereits durchgeführte Tests. Wenn Sie schon mehrere Browser geprüft haben, teilen Sie das dem Support mit. Ein erfolgreicher Test auf einem anderen Rechner beweist nicht, dass Ihre Verbindung die Ursache ist. Auch aus einem einzelnen gelungenen Upload lässt sich keine allgemein zulässige Maximalgröße ableiten. ## Upload, Versand und Zustellung getrennt prüfen Wird der Anhang gar nicht in die Nachricht übernommen, betrifft der Fehler zunächst den Upload. Ist der Anhang vorhanden und erscheint erst beim Senden ein Fehler, benötigen wir diese Meldung. Wurde die Nachricht angenommen und kommt später zurück, übermitteln Sie den vollständigen Rückläufer ohne unnötige vertrauliche Inhalte. ## Wann benötigt der Support weitere Informationen? Bleibt der Uploadfehler bestehen, senden Sie dem Support Fehlertext, Zeitpunkt, Postfach und die bereits getesteten Kombinationen aus Datei, Browser und Gerät. Damit können die zuständigen Mitarbeitenden den Vorgang den verfügbaren Webmail- und Uploadprotokollen zuordnen. Übermitteln Sie weder Ihr Kennwort noch die vertrauliche Originaldatei, wenn eine unkritische Testdatei ausreicht. Ein bereits eingerichtetes Mailprogramm kann vorübergehend als anderer Versandweg dienen. Ob der Webmailfehler behoben ist, muss anschließend mit einem erneuten Upload und Versandtest geprüft werden. # WordPress manuell installieren Source: https://www.edis.guide/anleitung-manuelle-wordpress-installation Bereiten Sie Webspace und Datenbank vor und führen Sie die WordPress-Installation in sechs Schritten durch. Diese Anleitung beschreibt die manuelle Installation von WordPress. Für eine verwaltete Installation mit Sicherungsfunktionen können Sie auch den EDIS-App-Installer verwenden. ## Vorbereitung Bevor Sie beginnen, benötigen Sie: * **Webhosting und Domain:** Prüfen Sie, welches Verzeichnis Ihrer Domain zugeordnet ist. Dieses Website-Stammverzeichnis wird auch **Document-Root** genannt. * **Passende Umgebung:** Prüfen Sie die Anforderungen der gewählten WordPress-Version und die [eingestellte PHP-Version](/php-version-domain-subdomain-bei-edis-einstellen). * **MySQL-Datenbank:** Erstellen Sie die Datenbank über die Hostingverwaltung und halten Sie Datenbankname, Benutzername, Passwort und Datenbankhost bereit. Prüfen Sie eine aktuelle Sicherung und die Zuordnung von Domain, Website-Verzeichnis und Datenbank. Überschreiben Sie keine vorhandene Website ungeprüft. ## Installation in sechs Schritten Öffnen Sie [de.wordpress.org](https://de.wordpress.org/), klicken Sie auf **Herunterladen** und laden Sie die aktuelle WordPress-Version herunter. Entpacken Sie anschließend die ZIP-Datei. Laden Sie die entpackten WordPress-Dateien in das Hauptverzeichnis Ihrer Website oder in das gewünschte Unterverzeichnis hoch. Verwenden Sie eine **verschlüsselte Verbindung**: * **FTPS** für einen entsprechend eingerichteten Dateizugang * **SFTP**, wenn Ihr Hostingprodukt SSH bietet Übernehmen Sie Server, Port und Benutzer aus den bestätigten Einstellungen Ihres Webhosts. Ein FTP-Benutzer ist nicht automatisch ein SSH- oder SFTP-Zugang. Öffnen Sie Ihre Website im Browser. Liegen die Dateien in einem Unterverzeichnis, rufen Sie die entsprechende Adresse einschließlich dieses Unterverzeichnisses auf. Wählen Sie **Deutsch** und klicken Sie auf **Weiter**. Bestätigen Sie die Übersicht der benötigten Angaben mit **Los geht’s**. Geben Sie die folgenden Daten ein: * Datenbankname * Datenbankbenutzer und Passwort * Datenbankhost * Tabellenpräfix Klicken Sie auf **Absenden**. Sobald die Datenbankverbindung erfolgreich hergestellt wurde, wählen Sie **Installation starten**. Tragen Sie den **Titel Ihrer Website**, einen **Benutzernamen**, ein **Passwort** und Ihre **E-Mail-Adresse** ein. Mit dem hier festgelegten Benutzernamen und Passwort melden Sie sich später in WordPress an. Klicken Sie auf **WordPress installieren**. Klicken Sie nach erfolgreicher Installation auf **Anmelden**. Verwenden Sie den gerade angelegten Benutzernamen und das zugehörige Passwort. ## Nach der Installation Sie können Ihre Website nun gestalten, Erweiterungen hinzufügen und Inhalte veröffentlichen. Weitere Details finden Sie in der [offiziellen Installationsanleitung von WordPress](https://developer.wordpress.org/advanced-administration/before-install/howto-install/). # Domains und Webhosting bei EDIS kündigen Source: https://www.edis.guide/anleitung-produkte-bei-edis-kuendigen Sichern Sie zuerst Ihre Daten. Anschließend kündigen Sie online oder mit dem passenden Formular. Sie können Domains und Webhosting **online im Kundenbereich** oder **schriftlich per Formular** kündigen. Prüfen Sie zuerst, welche Leistungen betroffen sind und welche Daten Sie erhalten möchten. ## Vor der Kündigung: Leistungen und Daten sichern Prüfen Sie vor einer Hostingkündigung, welche Dienste auf dem Webhost laufen. Ein Paket kann mehrere Domains, Websites und Postfächer enthalten. Das gilt besonders, wenn eine Agentur Leistungen für mehrere Kunden verwaltet. Erstellen Sie eine Liste der betroffenen Websites, Domains, Subdomains, E-Mail-Adressen und Datenbanken. Halten Sie für jede Position fest, ob sie erhalten bleiben, umziehen oder beendet werden soll. Stimmen Sie das Ergebnis mit allen betroffenen Kunden beziehungsweise berechtigten Ansprechpartnern ab. Die EDIS-Formularseite beschreibt die Löschung der auf dem Webhost befindlichen Inhalte und E-Mail-Adressen zum Kündigungstermin. Domainregistrierungen sind getrennt zu behandeln. Sichern und übertragen Sie deshalb benötigte Daten vor der Abschaltung und prüfen Sie die Funktion am Ziel. Wenn E-Mail nach einer Kündigung ausfällt, klären Sie zunächst Vertragsstatus und technische Zuordnung. Eine deaktivierte Leistung ist nicht automatisch eine Spam-Sperre. Ob eine Reaktivierung oder Wiederherstellung möglich ist, muss für den konkreten Fall geprüft werden. ## Online im Kundenbereich kündigen Melden Sie sich an und wählen Sie das betroffene Produkt. In der Übersicht sehen Sie den jeweiligen Stand **„Abgerechnet bis“**. Zum Kundenbereich Klicken Sie beim gewünschten Produkt auf **„Kündigung“**. Das System zeigt den Termin unter Berücksichtigung der geltenden Kündigungsfrist an. Kontrollieren Sie, dass der Auftrag das gewünschte Produkt betrifft, und bewahren Sie die Bestätigung mit dem konkreten Endtermin auf. ## Schriftlich per Formular kündigen Verwenden Sie das Formular für **Domains** oder für **Hosting**, je nachdem, welche Leistung Sie beenden möchten. Kündigungsformulare öffnen Geben Sie die betroffenen Leistungen und den gewünschten Termin eindeutig an. Domainkündigungen müssen vom **Domaininhaber**, Hostingkündigungen vom **Vertragsinhaber** unterzeichnet werden. Senden Sie das ausgefüllte und unterschriebene Formular an [fax@edis.at](mailto:fax@edis.at) oder [hosting@edis.at](mailto:hosting@edis.at). Bewahren Sie den Eingangsnachweis auf. ## Fragen zur Kündigung Geben Sie bei einer Kündigung genau an, welche Leistung zu welchem Termin enden soll. Wenn das Formular das Ende des Leistungszeitraums nennt, bedeutet eine ergänzende Aussage wie „wird nicht mehr benutzt“ keine sofortige Löschung. Lassen Sie sich das konkrete Vertragsende bestätigen. Die Kündigung des Webhosts beendet die Domainregistrierung nicht automatisch. Prüfen Sie, ob die Bestätigung dieselbe Aktion und dieselben Leistungen nennt wie Ihr Auftrag. Ein versendeter Auth-Code dient dem Domaintransfer und bestätigt keine Kündigung zum Laufzeitende. Auch eine Domainkündigung ist von der Kündigung des Webhosts zu unterscheiden. Wenn die Antwort nicht zu Ihrem Auftrag passt, nennen Sie die betroffenen Domains beziehungsweise Hostingprodukte und den ursprünglich gewünschten Termin. Verweisen Sie auf den bereits eingereichten Auftrag. Der tatsächliche Bearbeitungsstatus und eine nötige Korrektur müssen geklärt werden; erst eine passende Bestätigung mit konkreten Leistungen und Terminen macht den Stand nachvollziehbar. Ein Wechsel zu externen Nameservern ändert zunächst die DNS-Verwaltung. Er beweist keinen Wechsel des Domainregistrars und beendet keine andere Leistung automatisch. Wenn Sie die separat bezeichnete aktive Domainnutzung kündigen möchten, lassen Sie vorher klären, welche Leistungen Ihr Vertrag umfasst und welche davon noch benötigt werden. Die Auskunft sollte ausdrücklich bestätigen, was mit Domainregistrierung, DNS, Website und E-Mail geschieht. Eine allgemeine Anleitung zur Kündigung beantwortet diese Frage nicht. Lassen Sie den konkreten Umfang und Termin bestätigen, bevor Sie eine Leistung beenden. Ein eingereichter Auftrag ist von einer vorgemerkten oder tatsächlich ausgeführten Beendigung zu unterscheiden. Falls später eine Verlängerung oder Rechnung erscheint, lassen Sie ursprünglichen Auftrag, Registrystatus, mögliche Rücknahme und Abrechnungszeitraum abgleichen. Widersprüchliche Termine müssen geklärt werden; eine alte Bestätigung allein erklärt eine spätere Statusänderung nicht. Auch ein Dank für Ihre Kündigung oder Ihr Hinweis, dass Sie sie nun selbst im Kundenbereich vornehmen werden, bestätigt noch keinen ausgeführten Auftrag. Bewahren Sie den ursprünglichen Eingangsnachweis auf und lassen Sie sich für jede betroffene Leistung den tatsächlichen Status sowie das wirksame Enddatum nennen. Wenn Sie sich nicht anmelden können oder die Leistung noch keine Kündigungsschaltfläche zeigt, nennen Sie dem Support die betroffene Domain beziehungsweise das Hostingprodukt und Ihren gewünschten Termin. Weisen Sie auf den bereits übermittelten Kündigungswunsch hin und fragen Sie nach dem vorgesehenen alternativen Einreichungs- und Prüfweg. Bewahren Sie den Eingangsnachweis auf. Lassen Sie eine offene Forderung, den Kündigungswunsch und die Wiederherstellung des Zugangs getrennt klären. Soll zusätzlich eine andere Website sofort offline gehen oder eine neue Rechnungsadresse gelten, nennen Sie jeden Teilauftrag ausdrücklich. Eine Offlineschaltung bestätigt kein Vertragsende; eine Vertragskündigung ändert nicht automatisch die Rechnungsadresse. Nennen Sie die genaue Leistung, die weiterlaufen soll, und beziehen Sie sich auf die betreffende Kündigungsbestätigung. Lassen Sie prüfen, ob nur ein künftiges Ende vorgemerkt wurde, der Dienst bereits abgeschaltet ist oder Daten gelöscht wurden. Die Rücknahme einer Vormerkung ist nicht dasselbe wie eine Datenwiederherstellung. Bei mehreren Leistungen kann eine andere Kündigung weiterhin gewollt sein. Wenn ein Bearbeitungsschritt erst später erfolgen soll, lassen Sie den offenen Auftrag, den geplanten Termin und die anschließende Bestätigung festhalten. Eine angekündigte Kündigung ist noch keine ausgeführte Kündigung. Eine fehlende Schaltfläche oder eine ausstehende Erstabrechnung sollte nicht dazu führen, dass Ihr bereits übermittelter Wunsch als erledigt gilt. Ein Domaintransfer überträgt keine vorhandenen E-Mails. Prüfen Sie vor der Abschaltung des bisherigen Hostings die benötigte Kapazität beim neuen Mailanbieter und planen Sie die Übernahme alter Nachrichten, Postfächer, Aliase und Weiterleitungen. Stimmen Sie den MX-Wechsel ab und testen Sie Empfang sowie Versand. Ein überfülltes Postfach oder ein Hinweis auf zusätzliche Speicherkosten ersetzt diesen Umzugsplan nicht. Lassen Sie sich den tatsächlichen Hosting-Endtermin bestätigen und sichern Sie die Daten rechtzeitig. Historische Speichergrenzen oder genannte Monatsstichtage müssen für Ihren Vertrag gesondert geprüft werden. Bitte beachten Sie auch die Kündigungsfristen und Kündigungs-Bedingungen, die Sie auf der EDIS Website unter den oben genannten Links finden. Sollten Sie Fragen oder Bedenken zur Kündigung haben, steht Ihnen unser Kundenservice gerne zur Verfügung. Wenn ein Formular keine eindeutige Auswahl enthält oder sich Formular und Begleittext widersprechen, nennen Sie dem Support die gewünschte Aktion, betroffene Leistung und den gewünschten Termin ausdrücklich. Handschriftliche Ergänzungen und bereits eingereichte Erklärungen müssen bei der Klärung berücksichtigt werden. Lassen Sie offene Form- oder Fristfragen durch die zuständige Stelle prüfen. Dass eine Leistung nicht mehr im Kundenkonto angezeigt wird, bestätigt keine Kündigung. Bewahren Sie Ihren Eingangsnachweis auf und lassen Sie den tatsächlichen Vertragsstatus sowie das konkrete Enddatum bestätigen. Die EDIS-Formularseite nennt für Domains und Webhosting grundsätzlich eine Frist von sechs Wochen vor Ablauf des Leistungszeitraums. Maßgeblich für Ihren Auftrag sind die betroffene Leistung, Ihr Vertrag und die zuständige Prüfung etwaiger Einwände. Lassen Sie den konkreten Endtermin bestätigen. # Auf ein neues EDIS-Webhosting-Produkt umsteigen Source: https://www.edis.guide/anleitung-umstieg-auf-aktuelle-hosting-technologie Den Systemwechsel vorbereiten, Dateien und Datenbanken übertragen und Website sowie E-Mail vor der Abschaltung testen. Der Wechsel auf ein aktuelles Hostingprodukt ist ein **Produkt- und Systemwechsel**. Planen Sie die Migration Ihrer Website und der benötigten Maildienste gemeinsam. Erfassen Sie Domains, Dateien, Datenbanken, Postfächer, Weiterleitungen und Zertifikate. Prüfen Sie PHP-Anforderungen, Speicher- und Dateilimits des gewünschten **„Kaffee“-Hostingprodukts**. Sichern Sie die benötigten Daten vor dem Wechsel. Wählen Sie ein passendes Produkt und warten Sie auf die bestätigte Aktivierung. Eine Bestellung allein bestätigt noch keinen fertigen Webhost oder Mailumzug. Hostingprodukte ansehen Migrieren Sie Ihre Dateien und Datenbanken manuell. Legen Sie für eine Datenbankkopie zuerst einen neuen Datenbankbenutzer unter **vHost → Datenbank → Expertenmodus** an. Aktualisieren Sie danach die Datenbankzugangsdaten Ihrer Anwendung, etwa in `wp-config.php` bei WordPress oder `configuration.php` bei Joomla. Prüfen Sie Dateien wie `.user.ini` auf Pfade zum alten Webhost. Sichern Sie die Dateien und passen Sie nur betroffene Angaben an; löschen Sie keine weiterhin benötigte Konfiguration auf Verdacht. Klären Sie, welche Postfächer, Nachrichten, Weiterleitungen und Mailzuordnungen übernommen werden. Sichern Sie benötigte E-Mails und prüfen Sie die Kapazität am Ziel. Wenn die Migration vorbereitet und am Ziel geprüft ist, kontaktieren Sie [hosting@edis.at](mailto:hosting@edis.at) oder den [Telefon-Support](/edis-gmbh-support-telefon-e-mail-und-weitere-kontaktwege), damit die Domains dem neuen Webhost zugeordnet werden können. Stimmen Sie Termin, DNS und weiterlaufende Maildienste ab. Prüfen Sie Websitefunktionen, HTTPS sowie E-Mail-Anmeldung, Versand und Empfang. Beenden Sie das bisherige Hosting erst nach erfolgreicher Migration zum vereinbarten Termin. ## Fragen zu Bestellung, Umzug und Abrechnung Ein Kundenkonto, eine Bestellung und eine aktivierte Leistung sind unterschiedliche Zustände. Wenn die Hostingliste leer ist, prüfen Sie zunächst Bestellbestätigung und Bereitstellungsstatus. Bestellen Sie nicht vorschnell ein zweites Paket. Bei einem Hostingumzug gehören Dateien, Datenbank und Benutzer, PHP-Umgebung, Zielverzeichnis, FTP-/SSH-Zugang, Domainzuordnung, Mailtransport und Zertifikate zur Bestandsaufnahme. Testen Sie die benötigten Funktionen am neuen Ziel, bevor die Quelle abgeschaltet wird. Prüfen Sie zuerst die vorhandene Bestellung und deren Status. Ein neues Kundenkonto ist noch kein aktiviertes Hosting. Teilen Sie dem Support mit, ob es die erste Bestellung unter dieser Kundennummer ist. Je nach aktuellem Ablauf kann noch eine Freigabe ausstehen; eine gelegentliche Bearbeitung am Wochenende ist keine zugesagte Bereitstellungsfrist. Eine fehlende Einrichtungsnachricht bedeutet nicht automatisch, dass Sie Ihr Passwort zurücksetzen müssen. Lassen Sie klären, ob die Nachricht nicht zugestellt wurde oder die Leistung noch nicht bereitsteht. Bestellen Sie das Paket nicht erneut, solange die ursprüngliche Bestellung ungeklärt ist. Nach der Freigabe sollten Domain, Hosting und die benötigten Zugänge einzeln geprüft werden. Wenn Ihre bisherige Hostinglaufzeit bereits verlängert oder bezahlt wurde, klären Sie die Abrechnung parallel zur technischen Migration. Halten Sie Vertragsende, Rechnungsdatum, Zahlung und gewünschten Umzugstermin auseinander. Eine mögliche Gutschrift oder Erstattung muss individuell bestätigt werden. Planen Sie ausreichend Zeit für Datenübertragung, Datenbankkonfiguration und Tests ein. Prüfen Sie für eine Testumgebung die benötigten Domains, Subdomains und getrennten Websiteverzeichnisse. Wenn Ihre E-Mail bei einem anderen Anbieter läuft, muss diese Zuordnung auch nach dem Websiteumzug funktionieren. Beenden Sie das bisherige Hosting erst zum abgestimmten Termin nach erfolgreicher Migration. Eine zu knappe Frist sollte zu einer konkreten Ablauf- und Abrechnungsprüfung führen; verschieben Sie ein notwendiges Sicherheitsupdate nicht allein wegen einer ungeklärten Rechnung. Prüfen Sie jede gewünschte Domain einschließlich Punkten, Bindestrichen und Endung. Eine unklare Schreibweise muss vor der kostenpflichtigen Registrierung geklärt werden. Geben Sie zusätzlich an, welche der Domains mit welchem Hostingprodukt verbunden werden sollen. Mehrere registrierte Domains erhalten dadurch nicht automatisch dieselbe Website- oder Mailzuordnung. Vergleichen Sie vor der Bestellung und Umschaltung die tatsächliche Belegung jedes Postfachs mit den Grenzen des gewünschten Produkts. Ein gemeinsames Speicherbudget und ein Limit je Postfach sind unterschiedliche Angaben. Berücksichtigen Sie auch Inhalte in Papierkorb und Spamordner; löschen Sie diese nur bewusst und nach Prüfung benötigter Sicherungen. Teilen Sie mit, welche Dienste unverändert bleiben sollen, etwa eine externe Website oder bestehende Mailzugänge. Wenn Sie den Wechsel vorerst anhalten möchten, benennen Sie dies ausdrücklich. Die nächsten Schritte werden dann auf Basis des aktualisierten Auftrags abgestimmt. Ein abgeschlossener Hintergrundauftrag oder die Meldung „erledigt“ bestätigt zunächst nur den genannten Arbeitsschritt. Prüfen Sie nach einer Zuordnung die aufgerufenen Hostnamen, A- und AAAA-Ziele, Webverzeichnis und Zertifikatsabdeckung. Testen Sie anschließend die tatsächlich benötigten Websitefunktionen. Bei extern verwalteten DNS-Einträgen muss die zuständige Stelle die richtigen Zielwerte erhalten. Eine vorbereitete Zielumgebung ist noch keine Freigabe zur endgültigen Umschaltung. Stimmen Sie den Termin und die weiterlaufenden Maildienste ausdrücklich ab. Eine Kündigung zum Laufzeitende entfernt die Domain nicht zwingend sofort aus der Webhost-Zuordnung. Prüfen Sie daher die noch belegten Plätze und die Grenze Ihres aktuellen Pakets, bevor Sie weitere Domains hinzufügen. Soll eine Domain schon vorher vom Webhost getrennt werden, stimmen Sie den genauen Umfang mit dem Support ab. Bestehende Weiterleitungen, Website und E-Mail können davon betroffen sein. Lassen Sie die Entfernung und die anschließend verfügbaren Plätze bestätigen. Eine bereits registrierte Domain muss für die spätere Zuordnung zu einem Webhost nicht erneut registriert oder als Providertransfer bestellt werden. Nennen Sie dem Support die Domain und den gewünschten Webhost; prüfen Sie danach die benötigten Web-, Mail- und HTTPS-Funktionen. # Anycast DNS bei EDIS Source: https://www.edis.guide/anycast-dns-bei-edis Die EDIS-Nameserver, ihre Adressen und die Funktionsweise von Anycast DNS. ## Anycast DNS und Erreichbarkeit EDIS verwendet autoritative Anycast-Nameserver. Derselbe Nameservername beziehungsweise dieselbe IP-Adresse kann über mehrere Standorte erreichbar sein. Dadurch können DNS-Anfragen verteilt und alternative Standorte genutzt werden. Welcher Anycast-Standort eine Anfrage beantwortet, entscheidet die Netzwerk-Routingstruktur. Das ist nicht zwingend der geografisch nächstgelegene Standort. Anycast kann Antwortwege verkürzen und die Verteilung verbessern, garantiert aber weder eine bestimmte Antwortzeit noch eine unterbrechungsfreie Erreichbarkeit. Für aktuelle Angaben zu Plattformen, Standorten und Schutzmaßnahmen ist die bestätigte EDIS-Dienstbeschreibung maßgeblich. Die folgende Standortliste beschreibt die bisherige Dokumentation und ist keine vollständige aktuelle Verfügbarkeits- oder DDoS-Schutzzusage. ### EDIS ANYCAST DNS Hostnamen | Nameserver | Adressen | | --------------------------- | ---------------------------------------------------- | | `ns1.edis.global` · Cloud 1 | IPv4: `192.174.68.12`
IPv6: `2001:67c:1bc::12` | | `ns2.edis.global` · Cloud 2 | IPv4: `176.97.158.12`
IPv6: `2001:67c:10b8::12` | ## Bisher dokumentierte Standorte Amsterdam // Atlanta // Chicago // Dallas // Dublin // Frankfurt // Hong Kong // Johannesburg // London // Los Angeles // Madrid // Miami // Moskau // New York // Paris // Reykjavík // Rheintal // Salzburg // Sao Paulo // Seattle // Singapur // Stockholm // Sydney // Tokyo // Warschau // Wien // Zürich Amsterdam // Athen // Chicago // Dallas // Dubai // Frankfurt // Genf // Hong Kong // Johannesburg // London // Miami // Reston // San Jose // Sao Paulo // Seattle // Seoul // Sydney // Toronto // Wien # Zugang zur Anycast-DNS-Verwaltung einrichten Source: https://www.edis.guide/anycast-dns-benutzer-erstellen DNS-Passwort setzen, mit der Kundennummer anmelden und den Zugang mit einem zweiten Faktor schützen. ## Zugang zum PowerDNS-Admin Im **PowerDNS-Admin** verwalten Sie Ihre DNS-Zonen unabhängig vom Kundenbereich. Melden Sie sich mit Ihrer **5-stelligen Kundennummer** und einem **eigenen DNS-Passwort** an. DNS-Verwaltung öffnen ## DNS-Passwort im Kundenbereich setzen Bevor Sie PowerDNS-Admin nutzen können, ist es notwendig, ein Passwort für den ersten Login zu setzen. Dies geschieht über den Kundenbereich. Melden Sie sich in Ihrem Kundenkonto an und navigieren Sie zum entsprechenden Bereich, um ein initiales Passwort für PowerDNS-Admin zu vergeben. Klicken Sie im [Kundenbereich](https://manage.edis.at/client/login.php) -> **Domain** -> DNS **Benutzer** Setzen Sie ein neues Passwort (es gilt nur für den PDNS-Admin) **Wichtige Hinweise zur Passwort-Syntax für PowerDNS-Admin** Wenn Sie ein Passwort für PowerDNS-Admin setzen, müssen Sie die folgenden Kriterien beachten: **Länge:** Das Passwort muss mindestens 10 Zeichen lang sein. **Zahlen:** Es muss mindestens eine Zahl enthalten sein. **Kleinbuchstaben:** Mindestens ein Kleinbuchstabe ist erforderlich. **Großbuchstaben:** Es muss zumindest ein Großbuchstabe enthalten sein. Beachten Sie die aktuell angezeigten Kennwortvorgaben und verwenden Sie ein langes, einzigartiges Kennwort. Mindestlänge und Zeichenklassen allein garantieren keine ausreichende Kennwortstärke. Aktivieren Sie nach Möglichkeit die vorgesehene Zwei-Faktor-Anmeldung und verwahren Sie Wiederherstellungsinformationen sicher. Nachdem Sie dieses Passwort erfolgreich gesetzt haben, können Sie sich mit Ihrer 5-stelligen Kunden-Nummer als Benutzername und dem gewählten Passwort in PowerDNS-Admin einloggen und das Tool in vollem Umfang nutzen. ## OTP-Feld bei der Anmeldung Ohne aktivierte Zwei-Faktor-Anmeldung bleibt das OTP-Feld leer. Ist 2FA für diesen DNS-Benutzer bereits eingerichtet, benötigen Sie den passenden aktuellen Einmalcode. Ob ein Login für Sie der erste ist, sagt allein nichts über den Sicherheitsstatus des Kontos aus. ## Zwei-Faktor-Anmeldung aktivieren Mit der **Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)** schützen Sie den DNS-Zugang zusätzlich zum Passwort mit einem aktuellen Einmalcode. **Schritte zur Aktivierung der 2-Faktor-Authentifizierung:** 1. Loggen Sie sich in PowerDNS-Admin ein. 2. Navigieren Sie zu "My Profile". 3. Wählen Sie den Reiter "Authentication". 4. Folgen Sie den Anweisungen, um die 2-Faktor-Authentifizierung mittels OTP-Token zu aktivieren. Wir empfehlen dringend, diesen zusätzlichen Sicherheitsfaktor zu nutzen, um Ihren Account bestmöglich vor unerwünschten Zugriffen zu schützen. Zweifaktor-Authentifizierung im Profil von PowerDNS-Admin Wenn Sie auf Authentication klicken und "Enable Two Factor Authentication" anklicken, werden Sie automatisch wieder zu den "Personal Info" umgeleitet, dann bitte nochmal auf Authentication klicken, dann sollten Sie folgendes Bild sehen: Einrichtung eines OTP-Tokens in PowerDNS-Admin Bewahren Sie die Wiederherstellungsinformationen sicher auf und prüfen Sie die Anmeldung mit dem eingerichteten zweiten Faktor. ## Hilfe bei der Anmeldung PowerDNS-Admin verwendet ein eigenes Kennwort. Die EDIS-Anleitung zur DNS-Benutzeranlage beschreibt das Setzen im Kundenbereich unter Domain > DNS Benutzer und die Anmeldung mit der Kundennummer. Beim Erstlogin ohne eingerichtete Zwei-Faktor-Anmeldung bleibt das OTP-Feld leer. Ist 2FA bereits aktiviert, benötigen Sie den passenden aktuellen Einmalcode. Ein verlorener zweiter Faktor erfordert den vorgesehenen Wiederherstellungsprozess. Senden Sie weder OTP-Codes noch Einrichtungsschlüssel oder Passwörter im Supportticket. Der Sicherheitsstatus des DNS-Portals gilt nicht automatisch für andere EDIS-Zugänge. Das sichtbare OTP-Feld allein bedeutet nicht, dass Sie bereits einen zweiten Faktor eingerichtet haben. Wenn Sie widersprüchliche Auskünfte erhalten, lassen Sie den Status des konkreten DNS-Benutzers prüfen. Eine nicht aktivierte 2FA muss nicht deaktiviert werden. Teilen Sie dem Support die genaue Fehlermeldung und die Adresse des Anmeldeportals mit, jedoch keine geheimen Zugangswerte. Wenn der Kundenbereich funktioniert, die DNS-Verwaltung aber HTTP 403 meldet, lassen Sie die Berechtigung und Zuordnung der betroffenen Domain zu Ihrem Kundenkonto prüfen. Eine fehlende Kundenzuordnung kann einen solchen Zugriff verhindern. Warten auf die Verbreitung von DNS-Änderungen behebt keinen fehlenden Portalzugriff. Fehlt eine Domain in der Übersicht, prüfen Sie außerdem die zuständigen Nameserver und die zugeordnete DNS-Leistung. Eine registrierte Domain muss nicht automatisch über dieses DNS-Konto verwaltet werden. Nennen Sie dem Support Domain, Kundennummer, aufgerufenes Portal und genaue Fehlermeldung; übermitteln Sie keine Kennwörter. Nach Wiederherstellung des Zugangs prüfen Sie die gewünschte DNS-Änderung und ihre Speicherung gesondert. Kann der zweite Faktor nicht mehr verwendet werden, wenden Sie sich an den Support und durchlaufen Sie den vorgesehenen Berechtigungs- und Wiederherstellungsprozess. Eine vorübergehende Deaktivierung allein bestätigt noch keinen wiederhergestellten Zugang. Prüfen Sie anschließend die erfolgreiche Anmeldung und richten Sie den zweiten Faktor wieder sicher ein. Testen Sie die Anmeldung mit dem neu eingerichteten Faktor. Übermitteln Sie weder Einrichtungsschlüssel noch Einmalcodes oder Passwörter im Ticket. # Anycast DNS: Funktionsweise, DNSSEC und frühere Umstellung Source: https://www.edis.guide/anycast-dns-detail DNSSEC beim Anbieterwechsel beachten und historische Hinweise zur Anycast-Umstellung einordnen. Anycast DNS verteilt die Beantwortung von DNS-Anfragen auf mehrere Standorte. Redundanz kann die Verfügbarkeit verbessern; daraus folgt keine Garantie gegen sämtliche Ausfälle oder Angriffe. Prüfen Sie den aktuellen Leistungsumfang für Ihre Domain im konkreten Vertrag. ## DNSSEC und Anbieterwechsel Nach einem Anbieterwechsel kann ein alter DS-Eintrag in der übergeordneten Zone nicht mehr zur neuen Signierung passen. Validierende Resolver können dann SERVFAIL liefern. Die DNSSEC-Fehlersuche von Cloudflare erläutert diesen Zusammenhang. Die richtige Maßnahme ist ein abgestimmter DNSSEC-Wechsel; DNSSEC muss nicht grundsätzlich abgeschaltet werden. DNSSEC muss zur tatsächlich verwendeten Zone und zur Delegation passen. Eine Domainregistrierung bei EDIS bedeutet nicht automatisch, dass eine extern verwaltete Zone korrekt signiert und verknüpft ist. Prüfen Sie nach einer Änderung die veröffentlichten Daten und die validierende Auflösung. ## Historischer Hintergrund Die frühere Anleitung dokumentierte die Umstellung des EDIS-Unicast-Nameserver-Sets im Oktober 2022 sowie das Ende des Lesezugriffs im März 2023 und die Abschaltung im April 2023. Diese Termine sind historische Hinweise und keine heute noch bevorstehenden Fristen. Das alte Set enthielt ns1.edis.at, ns2.edis.at, ns5.edis.at und ns6.edis.at. Falls Ihre Domain noch alte oder unklare Delegationsdaten zeigt, lassen Sie die aktuell vorgesehenen Nameserver und den vollständigen Zonenbestand prüfen, bevor Sie Änderungen durchführen. # Autoresponder: Automatische E-Mail-Antwort einrichten Source: https://www.edis.guide/autoresponder-automatische-e-mail-antwort-einrichten Abwesenheitsantwort aktivieren, den Text bearbeiten und die tatsächliche Funktion prüfen. Eine automatische Antwort informiert Absender beispielsweise über Ihre Abwesenheit. Richten Sie sie am **gewünschten Postfach im vHost-Bereich** ein. Melden Sie sich im vHost-Bereich an und öffnen Sie **Email Adressen → Verwaltung**. vHost-Bereich öffnen E-Mail-Verwaltung im vHost-Bereich von EDIS Wählen Sie unter **Anzeige Einstellung** die Option **Zeige Alle** und klicken Sie auf **anwenden**. Öffnen Sie an der gewünschten Postfachadresse das **Bearbeiten-Symbol**. Das rote Kreuz löscht die Adresse. Alle E-Mail-Adressen in der Verwaltung anzeigen E-Mail-Adresse zum Bearbeiten auswählen Wählen Sie **Autoresponder → aktivieren**, geben Sie Ihren Antworttext ein und klicken Sie auf **Speichern**. Halten Sie den Text knapp und nennen Sie bei Bedarf eine Vertretung. Autoresponder für ein EDIS-Postfach aktivieren Text der automatischen Antwort eingeben und speichern ## Antworttext und tatsächliche Funktion kontrollieren Öffnen Sie die Einstellung nach dem Speichern erneut. Die Markierung „AutoResp.“ zeigt den Aktivierungsstatus, aber nicht den gespeicherten Antworttext. Testen Sie mit einer abgestimmten Nachricht von einer geeigneten externen Adresse. Kommt keine Antwort, notieren Sie Absender, Empfänger und Zeitpunkt. Ein einzelner erfolgloser Test beweist keine defekte Einstellung: Antwortintervalle und Ausnahmen müssen anhand der aktuellen Konfiguration geprüft werden. Klären Sie auch, wann die automatische Antwort beendet oder aktualisiert werden soll. ## Bearbeiten und Fehler eingrenzen Öffnen Sie den vHost-Bereich des passenden Webhosts. Die allgemeine Kundenverwaltung, eine Domainzeile und ein Catchall sind nicht die konkrete Postfachzeile. Wählen Sie die gewünschte Adresse mit dem Typ „Postfach“ und den Bleistift unter „Aktionen“; das rote Kreuz ist die Löschfunktion. Bei einem bereits aktiven Autoresponder bearbeiten Sie den vorhandenen Antworttext und speichern ihn erneut. Halten Sie ihn knapp und nennen Sie bei Bedarf eine Vertretung. Passwörter, interne Zugangslinks und unnötige personenbezogene Angaben gehören nicht in die automatisch versandte Antwort. Nennen Sie dem Support die geöffnete Verwaltungsebene und die betreffende Postfachadresse. Ein auf den relevanten Ausschnitt begrenzter Screenshot kann helfen; blenden Sie andere Adressen und vertrauliche Inhalte aus und senden Sie keine Kennwörter oder Einmalcodes. Benötigen Sie eine Zeitsteuerung oder ein bestimmtes Antwortintervall, lassen Sie die Verfügbarkeit vorab bestätigen. Die oben beschriebenen Aktivierungsschritte belegen diese Zusatzfunktionen nicht. # Backups und Wiederherstellung: Datenverlust richtig melden Source: https://www.edis.guide/backups-und-wiederherstellung-datenverlust-richtig-melden Fehlende Daten präzise melden, den gewünschten Sicherungsstand festlegen und eine Wiederherstellung gezielt vorbereiten. So melden Sie fehlende Dateien, Datenbanken oder E-Mails bei EDIS. Erfahren Sie, welche Angaben zur Prüfung einer Wiederherstellung benötigt werden. ## Eigene Sicherungen bleiben wichtig EDIS beschreibt tägliche Sicherungen. Bewahren Sie zusätzlich eigene, geprüfte Sicherungen Ihrer wichtigen Daten auf. Ob ein bestimmter Stand verfügbar und verwendbar ist, muss für die jeweilige Leistung geprüft werden. ## Diese Angaben benötigt der Support * Betroffene Domain, vHost oder vollständige E-Mail-Adresse. * Welche Dateien, Datenbank oder Nachrichten fehlen. * Wann die Daten noch vorhanden beziehungsweise funktionsfähig waren, möglichst mit Zeitzone. * Welche Änderungen seitdem erfolgt sind. * Welcher Zustand wiederhergestellt werden soll. ## Backup-Kopie oder Wiederherstellung? Geben Sie bitte an, ob Sie eine Kopie zum Herunterladen oder eine Wiederherstellung auf Ihrem Hosting wünschen. Nennen Sie die betroffenen Dateien und Datenbanken sowie den gewünschten Sicherungsstand. Eine bereitgestellte Kopie verändert die aktive Website nicht. Bei einer Wiederherstellung können dagegen neuere Änderungen überschrieben werden. Verfügbarkeit, Umfang, Bereitstellungsweg und mögliche Kosten werden deshalb vor der Ausführung geklärt. Eine vorhandene Sicherung ist noch kein Nachweis, dass alle benötigten Inhalte enthalten und verwendbar sind. Wenn Sie vorerst nur eine Kopie wünschen, schreiben Sie ausdrücklich dazu, dass nichts in die aktive Website eingespielt werden soll. Benötigen Sie einen Sicherungsstand noch für eine spätere Entscheidung, bitten Sie um Bestätigung, ob und bis wann dieser aufbewahrt werden kann. Die Bitte allein ist noch keine Zusage. Auch die Weitergabe eines Kostenangebots durch Ihre Agentur ersetzt keine bestätigte Kostenübernahme. Lassen Sie Umfang, Bereitstellung und gegebenenfalls Aufbewahrung jeweils ausdrücklich bestätigen. ## Umfang und Kosten vorab klären Der Support prüft die verfügbaren Sicherungen und stimmt den vorgesehenen Umfang sowie mögliche Kosten mit Ihnen ab. Eine Wiederherstellung kann neuere Änderungen überschreiben. Bei einer Website müssen Datei- und Datenbankstand zueinander passen. Geben Sie bei mehreren Postfächern für jede Adresse getrennt an, ob sie entfallen, leer neu angelegt oder mit Nachrichten aus einer Sicherung wiederhergestellt werden soll. Eine neu angelegte Adresse bringt frühere Nachrichten nicht automatisch zurück. Nach einem Domaintransfer muss außerdem die Zuordnung zum Webhost und der weitere E-Mail-Betrieb geklärt sein. Stimmen Sie den sicheren Zugang und mögliche Kosten vorab ab und prüfen Sie danach Anmeldung, gewünschte Nachrichten sowie Versand und Empfang. Prüfen Sie den genauen Sicherungszeitpunkt und den vereinbarten Umfang. Dateien und Datenbanken können unterschiedliche Sicherungen benötigen. Stimmt das in einer Bestätigung genannte Datum nicht mit Ihrem Auftrag überein, lassen Sie den tatsächlich verwendeten Sicherungsstand prüfen. Ein abweichender Monat darf nicht ungeprüft als Schreibfehler behandelt werden. **Nach einem Website-Hack:** Eine ältere Sicherung kann ebenfalls Schadsoftware enthalten. Stimmen Sie Bereinigung und sichere Wiederfreigabe ab, bevor Sie die Website wieder öffentlich betreiben. ## Besondere Wiederherstellungsfälle Eine bereitgestellte Exportdatei kann nur befristet zum Herunterladen verfügbar sein. Beachten Sie die im Kundenbereich angezeigte Gültigkeit. Ist der Link abgelaufen, nennen Sie dem Support die Datenbank und den gewünschten Sicherungsstand und lassen Sie prüfen, ob ein neuer Download bereitgestellt werden kann. Die Gültigkeit der Download-Datei sagt nichts darüber aus, wie lange Sicherungen oder Protokolle aufbewahrt werden. Unterscheiden Sie das ausgewählte Datum, den tatsächlich im Auftrag genannten Sicherungsstand und den Zeitpunkt der Bereitstellung. Ein erfolgreich erstellter Download bedeutet nicht, dass Daten in Ihre aktive Datenbank eingespielt wurden. Senden Sie die genaue Fehlermeldung, den Zeitpunkt und den gewählten Sicherungsstand. Nach einem Timeout kann ohne technische Prüfung unklar sein, ob bereits ein Teil der Daten verändert wurde. Starten Sie daher nicht mehrfach denselben Restore. Lassen Sie zuerst den aktuellen Zustand, den Zielbestand und mögliche Auswirkungen auf neuere Daten prüfen und sichern. Bei ausgelagerten Medien müssen Webdateien, S3-Objekte und Datenbankeinträge getrennt geprüft werden. Nennen Sie die betroffene Website beziehungsweise Multisite-Unterseite, den Bucket, den Objektpfad und einen möglichst genauen Zeitpunkt vor dem Verlust. Übermitteln Sie keine S3-Zugangsschlüssel. Klären Sie, ob nur Dateien fehlen oder auch Medienverknüpfungen und andere Datenbankeinträge verändert wurden. Eine Datenbankrücksicherung allein bringt gelöschte S3-Objekte nicht zurück. Umgekehrt müssen vorhandene Objekte wieder zur Anwendung passen. Bei einer Multisite ist vorab zu prüfen, welche weiteren Unterseiten eine Rücksicherung derselben Datenbank betreffen könnte. Die für Webhosting genannten Sicherungen gelten nicht automatisch für den Objektspeicher. Für S3 müssen aktuelle Sicherungsstände, Versionierung und Aufbewahrung gesondert bestätigt werden. Ein aktueller Disaster-Recovery-Stand ist kein Beleg für einen älteren gewünschten Objektstand. Ändern sich Zielzeit oder Umfang Ihres Auftrags, müssen diese vor der Ausführung erneut eindeutig feststehen. Halten Sie fest, ob die Wiederherstellung erst vorbereitet wird, bereits gestartet wurde oder mit einer Fehlermeldung abgebrochen ist. Senden Sie den genauen Warntext und das relevante Protokoll ohne Zugangsdaten. Eine Warnung vor dem Start belegt noch keinen fehlgeschlagenen Restore. Zeitlimit, abweichende Website-Adresse und Datenbank-Zeichensatz sind getrennte Prüfpunkte. Lassen Sie die tatsächlich verwendete PHP-Umgebung und Datenbankversion mit den Anforderungen der Sicherung abgleichen. Eine angebotene Ersatz-Kollation beweist für sich allein nicht, welche Zeichensätze der Server insgesamt unterstützt. Ändern Sie Zeichensätze oder Website-Adressen nicht versuchsweise und überschreiben Sie keine aktive Datenbank ohne passende Sicherung und abgestimmten Wiederherstellungsumfang. Ein Tarifwechsel ist erst sinnvoll, wenn die konkrete Ursache und die benötigten Eigenschaften geklärt sind. Prüfen Sie danach auch die Website-Funktionen; eine Erfolgsmeldung des Backup-Plugins allein reicht dafür nicht aus. Ein älteres Backup ist nicht automatisch frei von Schadsoftware. Wenn eine Website länger kompromittiert war, können auch frühe Sicherungen betroffen sein. Vor einer Wiederinbetriebnahme müssen Ursache, verwendeter Datenstand und Bereinigungsmaßnahmen geprüft werden. Aktivieren Sie gesperrte oder als kompromittiert gekennzeichnete Verzeichnisse nicht selbst wieder. Je nach Befund kommt eine kontrollierte Bereinigung oder eine saubere Neuinstallation in Betracht. Eine wiederhergestellte Website sollte zunächst geschützt bleiben, während die Ursache geprüft, verwundbare Komponenten aktualisiert und betroffene Zugangsdaten abgesichert werden. Stimmen Sie einen geeigneten Wartungszugriff ab. Geben Sie die Website erst nach den vereinbarten Sicherheits- und Funktionstests wieder öffentlich frei. Eine erfolgreiche Datenwiederherstellung allein bestätigt noch keine bereinigte Website. Notieren Sie vor der Bereinigung die Symptome, den Zeitpunkt mit Zeitzone sowie zuletzt geänderte Plugins oder Zugänge. Stimmen Sie mit der zuständigen Technik ab, wie vorhandene Dateien, Datenbanken und Protokolle als Belege gesichert werden können. Eine solche Kopie kann selbst Schadsoftware enthalten und ist deshalb nicht automatisch zur Wiederherstellung geeignet. Das Entfernen eines betroffenen Plugins oder die Sperre einer einzelnen verdächtigen Domain beweist keine vollständige Bereinigung. Schadcode kann auch außerhalb des Plugins zurückbleiben. Lassen Sie den konkreten Befund, weitere betroffene Dateien und Zugänge sowie die Eintrittsstelle prüfen. Pauschale Aussagen zur Betroffenheit ähnlich benannter Plugin-Versionen reichen dafür nicht aus. Wenn Sie die Website zunächst offline nehmen möchten, nennen Sie dies als eigenes Sofortziel. Stimmen Sie mit dem Support eine gezielte vorübergehende Abschaltung oder Isolation ab und erhalten Sie die benötigten Daten und Belege. Die vollständige Bereinigung und eine spätere sichere Freigabe bleiben separate Aufgaben. Falls Sie Dateien wegen fehlender Rechte nicht entfernen können, nennen Sie den betroffenen Webhost, den genauen Pfad und die Fehlermeldung. Ändern Sie Rechte nicht pauschal und löschen Sie nicht vorsorglich ganze Verzeichnisbäume. Vor einer Löschung müssen Zuordnung, Umfang, Sicherung und Freigabe feststehen. Ein deaktivierter Webauftritt beweist nicht, dass keine weiteren schädlichen Prozesse oder Zugänge bestehen. [WordPress: Vorgehen nach einem Website-Hack](https://wordpress.org/documentation/article/faq-my-site-was-hacked/) Aufbewahrung, Datenart, Produkt und tatsächlicher Sicherungsbestand sind entscheidend. Eine erfolgreiche Wiederherstellung in einem anderen Fall sagt nichts über den aktuell benötigten Stand aus. Bricht ein Export über phpMyAdmin ab, nennen Sie Datenbank, ungefähre Größe und genaue Fehlermeldung. Prüfen Sie zuerst, welche Exportwege Ihr konkretes Produkt bietet. Ein SSH-Dump ist nur bei tatsächlich vorhandenem SSH-Zugang möglich; ältere Produkte können diesen Zugang nicht haben. Falls im vHost-Bereich „Backup download anfordern“ angeboten wird, prüfen Sie nach der Anforderung den dort angezeigten Auftragsstatus. Die Erstellung kann im Hintergrund erfolgen. Aktualisieren Sie die Ansicht, bis der Download bereitsteht oder eine Fehlermeldung erscheint; eine zusätzliche E-Mail ist nicht für jeden Ablauf zugesagt. Fordern Sie nicht mehrfach denselben Export an. Behandeln Sie Downloadlink und Archivkennwort vertraulich. Prüfen Sie anschließend, ob die benötigte Datenbank und der gewünschte Stand enthalten sind. Ein erfolgreicher Download bestätigt noch keine erfolgreiche Wiederherstellung. # Composer mit der passenden PHP-Version über SSH nutzen Source: https://www.edis.guide/composer-im-hosting-ssh-cli Composer mit einem ausdrücklich gewählten PHP-Interpreter aufrufen und Web- sowie CLI-Konfiguration unterscheiden. ## Composer mit dem passenden Interpreter aufrufen Sie haben die Möglichkeit, Composer direkt in Ihren Webhosting-Account zu laden und dort zu nutzen. Verwenden Sie den vollständigen Pfad des passenden PHP-Interpreters und der Composer-Installation. Die PHP-8.1-/8.2-Aufrufe unten sind **historische Beispiele**. Wählen Sie einen auf Ihrem Webhost verfügbaren, für das Projekt geeigneten Interpreter. Die PHP-Version der Website legt die CLI-Version nicht automatisch fest. Beispiel eines vollständigen Aufrufs: ```shell theme={null} /usr/local/bin/edis-php-cli-81 /usr/bin/composer ``` Die Interpreterbezeichnung enthält die Version, im historischen Beispiel **edis-php-cli-81** beziehungsweise **edis-php-cli-82**. Wenn Sie die **/usr/bin/composer** Instanz verwenden, führen Sie den vorhandenen Systemaufruf aus. Eine eigene Composer-Version installieren Sie in einem Verzeichnis Ihres Hosting-Accounts; /usr/bin/composer ist dafür kein Installationsziel. Für detaillierte Informationen zu Composer, besuchen Sie die [offizielle Dokumentation](https://getcomposer.org/doc/00-intro.md#locally). Für eine eigene Composer-Version verwenden Sie ein Verzeichnis innerhalb Ihres Hosting-Accounts, beispielsweise /home/IhrevHostID/bin/. Erstellen Sie dort bei Bedarf das Unterverzeichnis bin; gemeint ist nicht das Systemverzeichnis /bin/. Rufen Sie die eigene Installation mit dem passenden PHP-Interpreter und ihrem vollständigen Pfad auf, etwa /home/IhrevHostID/bin/composer. Ersetzen Sie IhrevHostID durch Ihre tatsächliche Hostingkennung. ## Web-PHP, SSH und andere Aufrufkontexte unterscheiden Die für eine Domain ausgewählte PHP-Version legt nicht automatisch den PHP-Interpreter für Composer, SSH oder einen anderen gestarteten Prozess fest. Prüfen Sie den vollständigen PHP-Aufruf, die tatsächlich geladene Konfiguration und die Erweiterungen genau in dem Kontext, in dem der Fehler auftritt. Ein funktionierender Websiteaufruf ist kein Nachweis für die passende CLI-Umgebung. Die oben genannten PHP-8.1-/8.2-Aufrufe sind Beispiele aus der bisherigen Anleitung. Verwenden Sie den auf Ihrem Webhost tatsächlich verfügbaren, für Ihr Projekt geeigneten Interpreter und Composer-Pfad. Prüfen Sie vor Änderungen SSH-Verfügbarkeit, Anforderungen der Abhängigkeiten und eine Sicherung des Projektstands. ## Fehlende Erweiterungen und Konfiguration prüfen Übernehmen Sie den exakten Namen der fehlenden Erweiterung aus der Fehlermeldung. SQLite3 und PDO\_SQLite sind beispielsweise unterschiedliche Erweiterungen. Prüfen Sie deren Verfügbarkeit im betroffenen Interpreter, statt vom Ergebnis eines anderen PHP-Kontexts auszugehen. Die PHP-Version der Website wird im vHost-Bereich unter Apache → PHP Version ausgewählt. Ein PHP.INI-Template muss der betroffenen Domain zugeordnet sein. Änderungen für die Website bestätigen keine Änderung der CLI-Konfiguration und heben produktabhängige Ressourcen- oder Laufzeitgrenzen nicht auf. ## Eigene Frameworks und dauerhafte Prozesse Eine eigene Composer- oder Framework-Installation bedeutet nicht, dass EDIS das Framework vorinstalliert, seine Wartung übernimmt oder jeden Betriebsmodus unterstützt. Klären Sie Anforderungen an Warteschlangen, dauerhafte Prozesse, geplante Aufgaben und Ressourcen vorab. Prüfen Sie nach Änderungen sowohl den Composer-Aufruf als auch die betroffene Anwendung. # Cookie-Hinweis und Cookie-Banner im Baukasten einrichten Source: https://www.edis.guide/cookie-hinweis-und-cookie-banner-im-baukasten-einrichten Cookie-Informationsseite verlinken, den Banner einstellen und die tatsächliche Wirkung prüfen. ## Cookie-Hinweis verlinken Erstellen Sie im Baukasten eine Seite mit den entsprechenden Cookie-Informationen und speichern Sie diese. Öffnen Sie links oben **Menü → Einstellungen**. Wählen Sie unter den allgemeinen Einstellungen **SEO und Optimierung** und anschließend links **Cookie**. Cookie-Einstellungen im EDIS-Baukasten öffnen Bereich Cookie unter SEO und Optimierung im Baukasten Tragen Sie unter **Link zum Cookie Hinweis** die vollständige URL Ihrer Informationsseite ein und speichern Sie die Einstellung. URL der Cookie-Informationsseite im Baukasten hinterlegen ## Cookie-Banner aktivieren und prüfen Alternativ können Sie den Cookie-Banner aktivieren. Cookie-Banner im EDIS-Baukasten aktivieren Prüfen Sie in einer **neuen Browsersitzung**: * Welche eingebundenen Dienste werden bereits **vor einer Auswahl** geladen? * Wie wirken **Zustimmung und Ablehnung**? * Funktioniert ein **späterer Widerruf**? Ein sichtbarer Banner allein bestätigt weder das technische Blockieren zustimmungspflichtiger Dienste noch die Eignung der gesamten Website-Konfiguration. # Dateilimit und Speicherplatz: Unterschiede im Webhosting Source: https://www.edis.guide/datei-limit-vs-speicherplatz-limit-webhosting Speicherbelegung, Dateianzahl und Mailkontingente richtig unterscheiden und gezielt aufräumen. Speicherplatz, Dateianzahl und Mailboxkontingente sind unterschiedliche Grenzen. Prüfen Sie zuerst, welche Ressource eine Warnung betrifft und welche Grenze für Ihr gebuchtes Produkt gilt. Freier Speicher allein bedeutet nicht, dass weitere Dateien angelegt werden können. | Grenze | Was wird begrenzt? | | ---------------------- | ---------------------------------------- | | **Speicherplatz** | Belegte Datenmenge, etwa in GB | | **Datei-/Inode-Limit** | Anzahl gezählter Dateisystemobjekte | | **Mailboxkontingent** | Mailspeicher gemäß dem gebuchten Produkt | ## Speicherplatz und Dateilimit unterscheiden Das Speicherplatzlimit begrenzt die belegte Datenmenge, beispielsweise in GB. Das Datei- beziehungsweise Inode-Limit begrenzt die Zahl der gezählten Dateisystemobjekte. Viele kleine Dateien können dieses Limit erreichen, obwohl noch Kapazität frei ist. Die genaue Zählweise und beide Grenzwerte müssen zum konkreten Produkt passen. Solche Grenzen helfen, die gemeinsam genutzten Ressourcen zu verwalten. Bei Erreichen einer Grenze können neue Dateien oder Daten nicht mehr gespeichert werden. Übernehmen Sie keine Werte aus einem anderen Tarif oder einer älteren Produktgeneration. ## Warnung und Statistik vergleichen Notieren Sie Zeitpunkt, Einheit, Verbrauch und Produktgrenze. Die bisherige Supportpraxis beschreibt eine tägliche Aktualisierung der Speicherstatistik; eine Bereinigung kann deshalb zeitverzögert erscheinen. Lassen Sie das aktuelle Aktualisierungsintervall bei unklaren Anzeigen prüfen. Vergleichen Sie die Warnung mit dem damaligen und dem aktuellen Messstand. Eine spätere Anzeige unterhalb der Grenzen erklärt die ursprüngliche Warnung nicht. Nennen Sie zwischenzeitliche Löschungen, verschobene Backups oder Anwendungsänderungen und lassen Sie ursprünglichen Messwert und Warnschwelle prüfen. ## Gezielt und mit Sicherung aufräumen Prüfen Sie große Dateien, nicht mehr benötigte Sicherungskopien, Caches, Logs und Verzeichnisse mit sehr vielen kleinen Dateien. Klären Sie vor dem Löschen, ob diese zu einer aktiven Anwendung gehören. Benötigte Sicherungen müssen außerhalb des zu bereinigenden Bestands erhalten bleiben. Fassen Sie Anwendungsdateien nicht wahllos zusammen und löschen Sie keine E-Mails, wenn die Warnung das Web-Dateisystem betrifft. Eine dauerhaft wachsende Anwendung benötigt eine Ursachenprüfung; ein größeres Paket allein beseitigt diese Ursache nicht. ## S3-Kapazität im Produktbudget prüfen Bei Produkten mit gemeinsamem Budget kann zugewiesene S3-Kapazität aus dem Webspace-Budget reserviert werden. Sie ist dann kein zusätzlicher Speicher. Prüfen Sie vor einer Reservierung die Regeln Ihres Produkts und die verbleibende Kapazität. Im ausgewerteten Produktfall wurden S3-Objekte nicht gegen das Dateilimit des Web-Dateisystems gezählt. Die S3-Belegung, reservierte Kapazität und das Web-Dateilimit sind deshalb getrennt zu prüfen; daraus folgt keine unbegrenzte S3-Kapazität. ## Mailspeicher und Produktwechsel Mailboxkontingente können unabhängig vom Website-Speicher geregelt sein. Prüfen Sie bei mehreren Postfächern die Einzel- und Gesamtgrenzen. Ein Mailumzug oder eine technische Bereinigung beendet keine separat berechnete Zusatzleistung automatisch. Wenn die dauerhaft benötigten Daten die vorhandenen Grenzen überschreiten, vergleichen Sie die tatsächlichen Kapazitäten und Konditionen eines passenden Produkts. Vereinbaren Sie Umfang und Zeitpunkt einer Änderung ausdrücklich. Weitere Hinweise finden Sie unter [Mailboxgrenzen und Zusatzkosten](/mailboxen-einrichten-domain-bei-edis#w2Fw3). # DMARC-Eintrag für Ihre Domain einrichten Source: https://www.edis.guide/dmarc-eintrag-fur-ihre-domain-einrichten Versanddienste prüfen, einen DMARC-TXT-Eintrag anlegen und die Berichte sinnvoll auswerten. Für DMARC benötigen Sie Zugriff auf die [autoritative DNS-Zone](/dns-verwaltung-edis) Ihrer Domain. ## Versandwege vorbereiten Prüfen Sie vor der Einrichtung alle legitimen Versanddienste und deren SPF- beziehungsweise DKIM-Ausrichtung zur sichtbaren Absenderdomain. Ein Generator kann einen syntaktischen Vorschlag liefern, bestätigt aber weder Ihre Versandwege noch eine funktionierende Signierung. Beginnen Sie mit einer passenden Beobachtung und werten Sie Berichte aus, bevor Sie eine restriktivere DMARC-Richtlinie aktivieren. ## TXT-Eintrag anlegen | Feld | Wert | | ---------------- | ------------------------------------------------- | | Name | `_dmarc` | | Typ | `TXT` | | Daten – Beispiel | `v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc@example.com;` | Beispiel für einen TXT-Eintrag am Namen \_dmarc: v=DMARC1; p=none; rua=mailto:[dmarc@example.com](mailto:dmarc@example.com); — Ersetzen Sie [dmarc@example.com](mailto:dmarc@example.com) durch Ihr tatsächlich eingerichtetes Berichtspostfach. Übernehmen Sie die Beispieladresse nicht unverändert. Bei einer Berichtsadresse in einer fremden Domain kann eine zusätzliche DNS-Freigabe nötig sein. Beispiel eines DMARC-TXT-Eintrags in der DNS-Verwaltung Die DMARC-Richtlinie p=none dient der Beobachtung und fordert keine besondere Behandlung allein wegen eines DMARC-Fehlers an. Die normalen Spam- und Sicherheitsfilter des Empfängers bleiben aktiv. Nutzen Sie Berichte, um legitime Versandwege zu prüfen, bevor Sie eine restriktivere Richtlinie einführen. [DMARC-Richtlinien erklärt](https://powerdmarc.com/de/what-is-dmarc-policy/) ## DKIM: DNS-Schlüssel und Signierung sind verschieden Ein Versanddienst signiert Nachrichten mit einem privaten Schlüssel. Der dazugehörige öffentliche Schlüssel wird über DNS bereitgestellt. Ein DKIM-DNS-Eintrag allein aktiviert keine Signierung auf einem anderen Mailserver. Wenn Sie einen externen Versanddienst nutzen, übernehmen Sie dessen konkrete Selector- und Zielangaben in die zuständige DNS-Zone. Für den EDIS-Mailausgang muss der aktuelle Funktionsumfang separat bestätigt sein. Ein externer Dienst kann mehrere Selektoren und CNAME-Einträge vorgeben. Übernehmen Sie jedes angegebene Name-Ziel-Paar in der richtigen Zone und achten Sie darauf, ob die DNS-Oberfläche einen relativen Namen oder den vollständigen Hostnamen erwartet. Verwenden Sie ausschließlich die Angaben Ihres eigenen Versanddienstkontos. Prüfen Sie anschließend sowohl die öffentlich auflösbaren DNS-Einträge als auch den Aktivierungsstatus beim Versanddienst. Die Meldung, dass ein Schlüssel veröffentlicht wurde, ist noch keine Bestätigung einer aktiven Signierung. Ein neuer Versandtest und dessen technische Mailheader müssen den tatsächlich verwendeten Dienst und das DKIM-Ergebnis zeigen. ## DMARC passend planen DMARC baut auf der Prüfung von SPF und DKIM auf. Berücksichtigen Sie alle legitimen Versanddienste, bevor Sie eine restriktive Behandlung fehlerhafter Nachrichten festlegen. Übernehmen Sie keine fremde Domainkonfiguration unverändert. ## DMARC-Berichte richtig einordnen Ein DMARC-Aggregatbericht fasst Authentifizierungsergebnisse empfangener Nachrichten zusammen. Sein Eingang ist für sich kein Zustellfehler. Prüfen Sie die aufgeführten Versandquellen und Ergebnisse, bevor Sie DNS-Einträge ändern. DMARC ist erfolgreich, wenn SPF oder DKIM erfolgreich ist und die dabei geprüfte Domain zur sichtbaren Absenderdomain passt (Alignment). Es müssen nicht beide Verfahren zugleich bestehen. Ein einzelnes fehlgeschlagenes SPF-Ergebnis erklärt deshalb noch keinen DMARC-Fehler. Die Richtlinie p=none fordert keine Quarantäne oder Ablehnung allein wegen eines DMARC-Fehlers an. Andere Spam- und Sicherheitsprüfungen des Empfängers bleiben davon unabhängig. Eine restriktivere Richtlinie erst nach Prüfung aller legitimen Versandwege einführen. [Google: DMARC einrichten](https://knowledge.workspace.google.com/admin/security/set-up-dmarc?hl=en) # DNS-Einträge im PowerDNS-Admin verwalten Source: https://www.edis.guide/dns-verwaltung-edis DNS-Zone öffnen, Record-Typen richtig verwenden und Änderungen mit Save und Apply Changes veröffentlichen. ## Zugang und zuständige DNS-Zone prüfen Für die DNS-Verwaltung benötigen Sie einen [DNS-Benutzer mit eigenem Passwort](/anycast-dns-benutzer-erstellen). Prüfen Sie vor Änderungen, ob EDIS die autoritative DNS-Zone Ihrer Domain verwaltet. Loggen Sie sich im [PDNS-Admin Portal](https://pdns.edis.global/login) ein. Sie können alle Domains, die in Ihrem Kundenaccount verwaltet werden (und für die es DNS-Einträge bei EDIS gibt), administrieren. Für den Fall, dass nicht alle Domains angezeigt werden, wenden Sie sich bitte an unser Team. Wenn Sie die NameServer für Ihre Domain ändern möchten, verwenden Sie bitte die Anleitung [Nameserver einer Domain bei EDIS ändern](/nameserver-einer-domain-bei-edis-andern) **BITTE NICHT** die Einträge @ IN NS **ns1.edis.global** und **ns2.edis.global** ändern! ### DNS-Zone öffnen PowerDNS-Admin öffnen **Beispiel einer EDIS-DNS-Zone** Das folgende Beispiel zeigt einen DNS-Eintrag zum Hosting von Domains und E-Mails bei EDIS. Wir verwenden diesen Eintrag zur Beschreibung der Funktionen und Felder von PDNS-Admin. DNS-Zone mit Standard-Einträgen für EDIS-Webhosting und E-Mail ## Die Spalte "Name" Im Feld **Name** steht der Teil **innerhalb Ihrer Domain**. Das Portal ergänzt den Domainnamen automatisch. | Eingabe | Bedeutung | | --------------- | ------------------------------------ | | `@` | Die Domain selbst | | `mail` | Die Subdomain `mail` | | `s1._domainkey` | Der DKIM-Name innerhalb Ihrer Domain | Tragen Sie den Domainnamen nicht erneut ein. In der Zone `meinedomain.at` wird aus `s1._domainkey` korrekt `s1._domainkey.meinedomain.at`. Die Eingabe `s1._domainkey.meinedomain.at` würde die Domain doppelt anhängen. ### \* Stern-Eintrag Ein Stern-Eintrag wie \*.example.at ist eine DNS-Wildcard. Er kann Antworten für ansonsten nicht vorhandene Namen liefern; ausdrücklich vorhandene Namen und Delegationen begrenzen seine Wirkung. Er überschreibt keine vorhandenen Einträge und ersetzt nicht die Prüfung der tatsächlich benötigten Subdomains. Ob die Website oder ihr Zertifikat diese Namen unterstützt, muss zusätzlich geprüft werden. ### @ Klammeraffe-Eintrag Einträge mit einem **Klammeraffen @** beziehen sich auf die Domain selbst. Das @ Symbol ist ein Platzhalter und steht für die Domain selbst, ohne diese jedes mal explizit zu nennen. ### Hostnamen Hostnamen, wie im obigen Beispiel **mail**, beschreiben Subdomains innerhalb der verwalteten Domain. **mail** steht im obigen Beispiel für den Hostnamen bzw. die Subdomain **mail.test-edis.at.** ## Die Spalte "Type" ### A Records Ein **A-Record** verbindet einen Namen mit einer **IPv4-Adresse**. Tragen Sie im Feld **Data** ausschließlich die IPv4-Adresse ein – keinen Hostnamen und keine URL. ### AAAA Records Ein **AAAA-Record** verbindet einen Namen mit einer **IPv6-Adresse**. Tragen Sie im Feld **Data** ausschließlich die IPv6-Adresse ein – keinen Hostnamen und keine URL. A- und AAAA-Einträge eines Webnamens müssen beide zum beabsichtigten Dienst führen. Die IPv4- und IPv6-Adressen dürfen zu unterschiedlichen Servern gehören, sofern beide den richtigen Inhalt und ein passendes Zertifikat bereitstellen. Prüfen Sie bei einem Anbieterwechsel beide Record-Typen. Übernehmen Sie IPv6-Werte aus der aktuellen Vorgabe des Zielanbieters; entfernen Sie einen veralteten AAAA-Eintrag nur nach Prüfung der benötigten Dienste. Historische Beispieladressen sind keine allgemeine Konfigurationsvorgabe. ### CNAME Records Ein **CNAME-Record** ist ein Alias für einen anderen Hostnamen. Er folgt dessen DNS-Auflösung, wenn sich die Zieladresse ändert. Im Feld **Data** steht ein **Hostname**, beispielsweise `meineSeite.beiwix.de`. Tragen Sie weder eine IP-Adresse noch eine URL mit `https://` ein. Ein regulärer CNAME ist für eine **Subdomain** wie `www` gedacht. Er darf nicht am Zonenursprung (`@`) stehen. ### TXT Records Ein TXT Record enthält Text. TXT Einträge enthalten entweder für menschliche Nutzer lesbare "unstrukturierte" Notizen, können aber auch maschinenverwertbare Informationen enthalten. Wenn Sie einen TXT Eintrag (z.B. einen SPF-Record) erfassen, öffnet sich ein weiteres kleines Eingabefenster. Geben Sie den gewünschten Eintrag, **ohne Anführungszeichen und ohne Hochkommas,** ein. korrekt: `v=spf1 a:spf.edis.at -all` falsch: `"v=spf1 a:spf.edis.at -all"` Wichtig ist, es darf nur eine Zeile für den SPF vorhanden sein, wenn mehrere Server Emails versenden dürfen, immer den bestehenden SPF Eintrag erweitern und keinen neuen anlegen! Am Ende des Tages muss der TXT Eintrag links und rechts je 1x ein Anführungszeichen haben, siehe Beispiel. TXT-Eintrag in der DNS-Verwaltung von PowerDNS-Admin ### Das Feld "Status" Mit **Active** nimmt der Eintrag an DNS-Antworten teil. **Disabled** deaktiviert den Eintrag, ohne ihn zu löschen. ### Das Feld "TTL" **TTL** steht für „Time to live“ und beschreibt die Zeit (in Sekunden), die ein DNS-Eintrag im Cache zwischengespeichert werden darf. Nach Ablauf der über TTL definierten Zeit kann nicht sichergestellt werden, dass der im Cache befindliche Eintrag noch aktuell ist und es muß eine neuerliche Anfrage an den Nameserver geschickt werden, statt den Wert aus dem Cache auszulesen. Die TTL ist eine Cache-Dauer, keine feste weltweite Umschaltfrist. Eine veröffentlichte Änderung kann bei einer neuen Abfrage bereits sichtbar sein, während andere Resolver noch den alten Wert bis zum Ablauf seiner verbleibenden TTL verwenden. Senken Sie die TTL vor einem geplanten Wechsel rechtzeitig: Bereits zwischengespeicherte Antworten behalten zunächst die vorherige TTL. Prüfen Sie nach der Änderung autoritative Antworten und die betroffenen Resolver. Längere TTLs erlauben eine längere Nutzung zwischengespeicherter Antworten; kürzere TTLs können geplante Änderungen beschleunigen. Wählen Sie den Wert passend zum Vorhaben. TTL-Einstellung eines DNS-Eintrags bei EDIS Im Feld **Comment** (Notiz) können beliebige Kommentare bzw. Notizen zu einem Eintrag erfasst werden. Änderungen an DNS-Einträgen sind pro Zeile explizit mit **"Save"** zu speichern. **Cancel** bricht eine Änderung ohne zu speichern ab. DNS-Eintrag mit Kommentar sowie den Optionen Save und Cancel Wenn Sie alle Änderungen an einer Domain abgeschlossen haben, wenden Sie Ihre Änderungen mit **"Apply Changes"** an. **Erst nach erfolgtem Anwenden von Änderungen mittels "Apply Changes" werden die Änderungen ins Internet repliziert!** Zonenänderungen mit Apply Changes übernehmen Übersicht der DNS-Einträge einer Domain bei EDIS ### *DNSSEC* Das Schloss-Symbol im PDNS-Dashboard betrifft die Signierung der DNS-Zone. Für eine durchgehend validierbare DNSSEC-Kette muss auch der passende DS-Eintrag bei der übergeordneten Zone beziehungsweise beim Registrar vorhanden sein. Lassen Sie prüfen, ob EDIS diesen Schritt für Ihre Domain automatisch erledigt oder weitere Angaben benötigt werden. Prüfen Sie anschließend die Validierung. Bei einem Nameserverwechsel müssen Signierung und DS-Einträge koordiniert werden; ein veralteter DS-Eintrag kann die Auflösung verhindern. DNSSEC-Aktivierung über das Schloss-Symbol im PowerDNS-Admin ## Zuständige DNS-Zone prüfen Ändern Sie Einträge dort, wo die autoritativen Nameserver Ihrer Domain verwaltet werden. Eine Änderung in einer ungenutzten Zone hat keine Wirkung auf die öffentliche Auflösung. ## Speichern und veröffentlichen 1. Speichern Sie jede bearbeitete Zeile mit **Save**. **Cancel** verwirft die Änderung dieser Zeile. 2. Übernehmen Sie anschließend die Zonenänderungen mit **Apply Changes**. 3. Prüfen Sie den veröffentlichten Wert und die betroffenen Dienste. Bereits zwischengespeicherte Antworten können bis zum Ablauf ihrer TTL weiterhin sichtbar sein. Eine pauschale Wartezeit ersetzt die Prüfung eines falschen Eintrags nicht. ## Hilfe und Sonderfälle Lassen Sie sich von Ihrer Agentur die genauen Hostnamen, Record-Typen und Zielwerte geben. Für eine Websiteaufschaltung ist nicht automatisch die Weitergabe Ihres vollständigen Providerlogins erforderlich. Prüfen Sie den berechtigten Vertragspartner und den vorgesehenen Weg für begrenzte Verwaltungsrechte. Bei einem Resellervertrag stimmen Sie die Änderung mit Ihrem direkten Vertragspartner ab. Nennen Sie ausdrücklich, welche Maildienste und sonstigen Einträge erhalten bleiben sollen. Ein Agenturschreiben oder eine fertig vorbereitete Website bestätigt für sich allein noch keine Änderungsberechtigung. Lassen Sie sich die vollständige DNS-Vorgabe des Dienstes anzeigen: Record-Typ, Name beziehungsweise Host und einzutragender Wert oder Zielhostname. Eine einzelne Verifizierungs-ID mit dem Hinweis „TXT oder CNAME“ reicht nicht aus. Diese Record-Typen sind nicht beliebig austauschbar. Prüfen Sie zunächst, wer die aktiven Nameserver verwaltet, und verwenden Sie den dazugehörigen DNS-Zugang. Kundenzugang und DNS-Kennwort können getrennt sein. Nach dem Speichern und Anwenden prüfen Sie den veröffentlichten Eintrag und anschließend die Verifizierung beim externen Dienst. Eine Anleitung zum Passwortreset oder eine gespeicherte DNS-Zeile allein bestätigt den Abschluss nicht. Wenn eine Domain nicht angezeigt wird, lassen Sie Kundenzuordnung, aktive Nameserver und die im Vertrag enthaltene DNS-Nutzung prüfen. Eine registrierte Domain und eine im Portal verwaltbare DNS-Zone sind nicht dasselbe. Das Fehlen in einer Liste beweist nicht, dass die Domain oder ihre öffentliche Zone gelöscht wurde. Wenn Sie die DNS-Daten für einen Mailumzug benötigen, nennen Sie dieses Anliegen ausdrücklich. Der benötigte Zonenbestand und die Mailabhängigkeiten müssen unabhängig vom Transfercode erfasst werden. Entfernen Sie vorhandene Zuordnungen oder Maildienste erst nach geklärtem Umstellungsplan und bestätigtem Umfang. Dokumentieren Sie vor umfangreichen Änderungen die vorhandenen Namen, Record-Typen, Werte, Prioritäten und TTLs. Nutzen Sie eine Exportfunktion nur, wenn sie in Ihrem aktuellen Verwaltungszugang tatsächlich angeboten wird. Halten Sie fest, welche Einträge erhalten bleiben müssen. Gehen Sie nicht davon aus, dass historische DNS-Zonen automatisch als Kundenbackup abrufbar sind. Klären Sie die Verfügbarkeit eines gewünschten früheren Standes ausdrücklich mit dem Support. Sicherungen von Webdateien, Datenbanken oder E-Mails bestätigen keinen entsprechenden DNS-Sicherungsumfang. # Domain bestellt: Registrierung und Mailbereitschaft prüfen Source: https://www.edis.guide/domain-bestellt-registrierung-und-mailbereitschaft-prufen Bestellstatus, Hostingzuordnung und E-Mail prüfen – vom Auftrag bis zur einsatzbereiten Domain. Eine Bestellung ist der erste Schritt. Prüfen Sie anschließend Registrierung, Hostingzuordnung und die gewünschten Dienste. **Bereits ein Webhosting vorhanden?** Prüfen Sie vor einer zusätzlichen Bestellung, ob Sie einen bestehenden Webhost verwenden können. Wählen Sie bei der Domainbestellung diesen bestehenden Host, wenn die entsprechende Zuordnung angeboten wird. Kontrollieren Sie die Hostingkennung und die verfügbaren Domainplätze. Fehlt der gewünschte Host in der Auswahl, lassen Sie die Zuordnung vom Support prüfen, statt vorsorglich ein zweites Hosting zu bestellen. Die Auswahl allein bestätigt noch keine fertige DNS-, Website- oder Mailkonfiguration. ## Bestellung und Registrierung unterscheiden Eine Bestellbestätigung oder die Bitte um Reservierung bestätigt noch keine abgeschlossene Domainregistrierung. Lassen Sie den aktuellen Status für den exakten Domainnamen prüfen. Dazu helfen Ihre Kundennummer und die Bestellreferenz. Eine zugesagte Prüfung oder ein erneuter Registrierungsversuch bedeutet ebenfalls noch nicht, dass der Name erfolgreich registriert wurde. Planen Sie einen verbindlichen Start erst nach bestätigtem Abschluss. ## Angeforderte Unterlagen einreichen Je nach Domainendung und eingetragenem Inhaber können zusätzliche Nachweise erforderlich sein. Maßgeblich ist die konkrete aktuelle Aufforderung des Registrars oder der Vergabestelle. Klären Sie, welches Dokument in welcher Form benötigt wird, welche Frist gilt und welchen sicheren Einreichungsweg Sie verwenden sollen. Senden Sie keine Ausweiskopien vorsorglich oder an ungeprüfte Empfänger. Die Ankündigung, Unterlagen später zu schicken, ersetzt ihre Einreichung und Prüfung nicht. Fragen Sie nach, wenn Anforderungen oder Zuständigkeit unklar sind. ## Wann funktioniert E-Mail mit der Domain? Nach der Registrierung müssen auch DNS und der gewünschte Maildienst bereitstehen. Prüfen Sie Postfächer oder Weiterleitungen sowie die zum Dienst passenden Einstellungen. Eine registrierte Domain allein richtet noch keinen Maildienst ein. Testen Sie Versand und Empfang mit der vorgesehenen Adresse. Nutzen Sie für wichtige Nachrichten bis zur bestätigten Bereitstellung eine bereits funktionierende Adresse. ## Fragen zur Bestellung Bei einem Timeout muss der aktuelle Auftragsstatus geprüft werden. Ein abgelaufener Versuch kann bedeuten, dass weiterhin Unterlagen fehlen oder ein neuer Versuch nötig ist. Lassen Sie auch die aktuelle Verfügbarkeit des Namens bestätigen. Geben Sie keine zweite Bestellung auf, bevor geklärt ist, was mit dem ersten Auftrag und einer möglichen Zahlung geschehen ist. Eine geschlossene Supportanfrage ist keine Bestätigung, dass die Domain registriert wurde. Die Option „Transfer“ bedeutet, dass die Domain bereits registriert ist und zu einem anderen Anbieter umziehen soll. Sie bestätigt keine freie Verfügbarkeit. Für den Transfer müssen Sie Domaininhaber sein oder eine entsprechende Berechtigung haben. Haben Sie eine fremde Domain versehentlich als Transfer bestellt, wenden Sie sich mit der Bestellreferenz an den Support, damit der Auftrag geprüft und korrigiert werden kann. Fordern Sie keinen AUTH-Code für eine Domain an, zu deren Verwaltung Sie nicht berechtigt sind. Lassen Sie sich die tatsächliche Auftragskorrektur bestätigen. Eine leere oder nicht erreichbare Website bedeutet nicht, dass die Domain frei ist. Lassen Sie den aktuellen Registrierungsstatus des exakten Namens prüfen. Eine bestehende Registrierung kann nur mit entsprechender Zustimmung übernommen werden; ein Transferauftrag allein verschafft keine Berechtigung. Wenn Sie den eingetragenen Inhaber kontaktieren möchten, nutzen Sie einen dafür vorgesehenen öffentlichen Kontaktweg oder fragen Sie den Support, ob eine Vermittlung möglich ist. Eine Weitergabe Ihrer eigenen Kontaktdaten muss mit Ihnen abgestimmt sein. Weder die Weiterleitung noch eine Antwort oder Verkaufsbereitschaft kann vorab zugesagt werden. Private Inhaberdaten werden nicht einfach an Kaufinteressenten herausgegeben. Bei .at-Domains zeigt die Whois-Abfrage je nach Rechtsperson unterschiedliche Informationen. Aktuelle Hinweise zur Anzeige und zum Auskunftsverfahren finden Sie bei nic.at: [nic.at: Whois-Auskunft und Datenschutz](https://www.nic.at/de/meine-at-domain/domain-suche/whois-policy) Wenn eine erwartete Inklusivdomain im Kundenbereich separat zur Verrechnung erscheint, prüfen Sie die vereinbarte Inklusivleistung und die Zuordnung zum konkreten Webhosting. Nennen Sie dem Support die betroffene Domain und den vorgesehenen Webhost. War zuerst eine Fremddomain mit dem Hosting verknüpft, wird eine später registrierte oder transferierte Domain nicht unbedingt automatisch als Inklusivdomain zugeordnet. Lassen Sie die Zuordnung und die Abrechnung getrennt prüfen. Eine bestätigte Zuordnungsänderung ist noch keine Gutschrift und kein Funktionstest Ihrer Website oder E-Mail. # Domain umziehen, Hosting und E-Mail bei EDIS behalten Source: https://www.edis.guide/domain-umziehen-hosting-und-e-mail-bei-edis-behalten Planen Sie den Registrarwechsel so, dass Website, Postfächer und Weiterleitungen bei EDIS weiterlaufen. Eine Domain kann bei einem anderen Registrar verwaltet werden, während Website oder E-Mail weiter bei EDIS betrieben werden. Stimmen Sie den Ablauf vor dem Transfer mit uns ab. Ein weiterlaufender Hostingvertrag allein stellt nicht sicher, dass alle technischen Zuordnungen unverändert bleiben. Teilen Sie uns mit, welche Domains und Subdomains umziehen und welche Dienste bei EDIS bleiben sollen. Dazu gehören Website, Postfächer, Weiterleitungen und Zertifikate. Nennen Sie auch den geplanten Wechseltermin und den künftigen DNS-Anbieter. ## Vor dem Wechsel klären Prüfen Sie gemeinsam mit uns: * Sind alle benötigten DNS-Einträge am künftigen DNS-System vorhanden? * Bleibt die Domain dem richtigen Webhost zugeordnet, oder muss sie nach dem Transfer wieder eingebunden werden? * Stimmen MX-Einträge und lokaler Mailtransport mit dem geplanten E-Mail-Betrieb überein? * Bleiben Website, www-Variante und andere genutzte Subdomains über HTTPS erreichbar? Testen Sie nach dem Wechsel Website, Versand und Empfang sowie benötigte Weiterleitungen. Beenden Sie alte Leistungen erst, wenn feststeht, welche davon nicht mehr gebraucht werden. Ein Transfercode und ein laufender Transferauftrag sind noch keine Bestätigung des abgeschlossenen Umzugs. ## Welche DNS-Daten braucht der neue Anbieter? Halten Sie vor dem Transfer fest, welche Dienste über die Domain laufen: Website, E-Mail, Subdomains und weitere Anwendungen. Die vorhandenen DNS-Einträge helfen dem neuen Anbieter dabei, diese Abhängigkeiten zu erkennen. Auch Standardeinträge können für eine vollständige Übergabe wichtig sein. Übernehmen Sie alte Serveradressen nicht ungeprüft. Der neue Anbieter muss festlegen, welche Zieladressen und Mailserver künftig gelten. Stimmen Sie Domaintransfer, DNS-Umstellung, Mailmigration und eine gegebenenfalls gewünschte Hostingkündigung getrennt ab. Prüfen Sie nach der Umstellung Website, HTTPS, ein- und ausgehende E-Mails sowie die benötigten Subdomains. ## Auth-Code und Berechtigung vor dem Transfer prüfen Ein Auth-Code ist ein vertraulicher Freigabewert. Klären Sie den berechtigten Domaininhaber beziehungsweise dessen Vertretung und den vorgesehenen sicheren Zustellweg. Eine öffentliche WHOIS-Auskunft oder eine Anfrage einer Agentur ersetzt keine Berechtigungsprüfung. Der Transfercode wird auch Auth-Code oder EPP-Code genannt. Er gehört zum Wechsel der Domain zu einem anderen Registrar. Er ist kein Einmalcode aus einer Authenticator-App und kein Code für die Zwei-Faktor-Anmeldung. Schreiben Sie bei einer Anfrage dazu, welche Domain umziehen soll, damit der richtige Vorgang zugeordnet wird. Wie lange ein Code verwendbar bleibt, hängt von der Domainendung und dem aktuellen Registrar- beziehungsweise Registrystatus ab. Lassen Sie die Gültigkeit für Ihren konkreten Transfer bestätigen, statt einen älteren Code oder eine pauschale Aussage unbegrenzt zu übernehmen. Übernehmen Sie einen Auth-Code exakt. Auch ein Punkt am Ende kann zum Code gehören. Entfernen oder ergänzen Sie daher keine Zeichen auf Verdacht. Wird ein Code abgewiesen, lassen Sie den vollständigen Wert über den vorgesehenen vertraulichen Weg von der berechtigten Stelle bestätigen. Senden Sie den Code nicht unnötig in weiteren Nachrichten oder an zusätzliche Empfänger. ## Fragen zum Transferstatus Wenn bereits ein Transfer läuft, klären Sie zuerst, zu welchem Registrar er führt und ob er dem gewünschten Auftrag entspricht. Nennen Sie die Domain, den bisherigen und den gewünschten Anbieter sowie den vorhandenen Auftragsstatus. Eine zweite Bestellung sollte nicht ungeprüft denselben Vorgang erneut starten. Lassen Sie den zuständigen Anbieter prüfen, ob der laufende Transfer fortgesetzt, geklärt oder nach Ihrer ausdrücklichen Freigabe abgebrochen werden soll. Der passende Ablauf hängt von Domainendung und Registrar ab. Bei mehreren Domains benötigen Sie für jede einen eigenen Status; „gestartet“ und „abgeschlossen“ sind unterschiedliche Ergebnisse. Fragen Sie nach dem tatsächlichen Start des Registrarauftrags, dem aktuellen Status und dem noch offenen Schritt. Der Eingang Ihrer Nachricht oder des Auth-Codes ist noch nicht der technische Transferstart. Ein angekündigter Termin bleibt eine Prognose, bis der Abschluss bestätigt ist. Die ICANN-Transferregel nennt für die automatische Zustimmung bei ausbleibender Antwort des bisherigen Registrars fünf Kalendertage ab dessen Benachrichtigung durch die Registry. Das ist keine pauschale Zusage von fünf Werktagen ab Bestellung. Für Ihren Fall sind die geltenden Regeln, mögliche Sperren und eine gegebenenfalls frühere Freigabe zu prüfen. Prüfen Sie Website, DNS und E-Mail nach der Umstellung gesondert. Technische Quelle: [ICANN: Transfer Policy](https://www.icann.org/en/contracted-parties/accredited-registrars/resources/domain-name-transfers/policy) # Domain weiterleiten: Redirects und .htaccess Source: https://www.edis.guide/domain-weiterleitung-redirect-meta-refresh-htaccess Wählen Sie den passenden Weg: Weiterleitungsdienst im Kundenbereich, .htaccess auf Ihrem Webhost oder Meta Refresh in HTML. Mit einer Weiterleitung führen Sie Besucher einer Domain oder Webseite zu einer anderen Adresse. ## Welcher Weg passt? | Ihre Ausgangslage | Passender Abschnitt | | -------------------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------------------------------- | | Sie möchten die Domain ohne eigenen Webhost weiterleiten. | [Weiterleitungsdienst im Kundenbereich](#weiterleitungsdienst-im-kundenbereich) | | Sie haben einen Webhost und können die `.htaccess` bearbeiten. | [Weiterleitung mit .htaccess](#weiterleitung-mit-htaccess) | | Sie möchten eine Weiterleitung in einer HTML-Seite einbauen. | [Meta Refresh in HTML](#meta-refresh-in-html) | ## Weiterleitungsdienst im Kundenbereich Ohne eigenen Webhost können Sie einen passenden Weiterleitungsdienst im Kundenbereich einrichten. Kundenbereich öffnen Je nach Domain-Tarif benötigen Sie dafür das Zusatzprodukt [„Aktive Nutzung“](/aktive-domain-nutzung). Verwenden Sie das **aktuell bestätigte DNS-Ziel des Dienstes**. Übernehmen Sie keine historische IP-Adresse pauschal für eine andere Domain oder Hostingzuordnung. Prüfen Sie nach der Einrichtung: * die Hauptdomain und die Adresse mit `www`; * die Weiterleitung beim Aufruf über HTTPS; * den Erhalt der benötigten DNS-Einträge für E-Mail. ## Weiterleitung mit .htaccess Bearbeiten Sie die `.htaccess` im tatsächlichen **Document-Root**, also im Stammverzeichnis der betroffenen Website. Beispiele sind `/www/home/` oder `/www/home/unterverzeichnis/`, wenn die Domain auf dieses Unterverzeichnis zeigt. Sichern Sie die vorhandene `.htaccess` und stimmen Sie die gewünschte Weiterleitung mit Ihrer Websitebetreuung ab. Für eine **dauerhafte Weiterleitung** verwenden Sie HTTP **301**. Ersetzen Sie die Beispieladresse durch Ihr tatsächliches Weiterleitungsziel. ```apache .htaccess theme={null} Redirect 301 / https://www.weiterleitungsziel.domain ``` Für eine **vorübergehende Weiterleitung** verwenden Sie stattdessen **302**. Testen Sie die Startseite, Unterseiten und benötigte URL-Parameter. Das gezeigte Redirect-Beispiel kann den angehängten Pfad an die Zieladresse weitergeben. HTTP 301 kennzeichnet eine dauerhafte Weiterleitung und ist ein Signal für Suchmaschinen, die Zieladresse zu bevorzugen. Die alte Adresse verschwindet dadurch nicht zwingend sofort aus dem Suchindex. Technische Details: [Redirect-Direktive von Apache](https://httpd.apache.org/docs/2.4/mod/mod_alias.html#redirect). ## Meta Refresh in HTML Eine HTML-Seite kann den Browser nach einer Wartezeit zu einer anderen Adresse weiterleiten. Erstellen Sie auf Ihrem Webhost eine Datei `index.html` mit folgendem Inhalt und ersetzen Sie die Beispieladresse durch Ihr Ziel: ```html theme={null} Meine Webseite ``` Die Zahl **5** steht für die Wartezeit in Sekunden. Die Weiterleitung wird vom Browser über die HTML-Seite ausgelöst. Technische Details: [Meta Refresh bei MDN](https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/HTML/Reference/Elements/meta/http-equiv#refresh). # Domain zu EDIS transferieren Source: https://www.edis.guide/domain-zu-edis-transferieren So bereiten Sie Website und E-Mail vor, stimmen den Nameserverwechsel ab und schließen den Domaintransfer ab. Bereiten Sie den Umzug gemeinsam mit EDIS vor. Website, DNS und E-Mail sollten am Ziel eingerichtet und getestet sein, bevor Sie den Transfer mit dem Auth-Code abschließen. Ein Domaintransfer übernimmt keine Website-Dateien oder E-Mails automatisch und beendet kein bestehendes Hosting. Planen Sie diese Schritte gesondert ein. ## Der Umzug in fünf Schritten **Sie:** Bestellen Sie die Domain als Transfer zu Ihrem bestehenden oder einem neuen KAFFEE-Webhost. Geben Sie den **Auth-Code zunächst noch nicht ein**. **Sie beziehungsweise Ihre Websitebetreuung:** Bereiten Sie die Website am Ziel vor und legen Sie die benötigten E-Mail-Adressen im vHost-Bereich an. * **IMAP-Postfächer:** Übertragen Sie vorhandene E-Mails mit dem IMAP-Sync-Tool. Die [Anleitung zum Postfachumzug](/imap-konto-mit-inhalten-und-ordnern-zu-edis-ubertragen) beschreibt Vor- und Nachsynchronisation. * **POP3-Postfächer:** Sichern Sie lokale E-Mails vor dem Umzug. Welche Nachrichten noch auf dem bisherigen Mailserver liegen, hängt von den Einstellungen Ihres Mailprogramms ab. **Sie:** Geben Sie dem EDIS-Support Bescheid, sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind. **EDIS:** Aktiviert nach Abstimmung die Nameserver für Ihre Domain. **Sie beziehungsweise Ihr bisheriger Anbieter:** Reduzieren Sie vor dem Wechsel die TTL-Werte der DNS-Einträge, beispielsweise auf **600 Sekunden (10 Minuten)**. Stellen Sie anschließend im abgestimmten Ablauf die Nameserver beim bisherigen Anbieter um: | Nameserver | Adresse | | ---------- | ----------------- | | Primär | `ns1.edis.global` | | Sekundär | `ns2.edis.global` | **DNSSEC vor dem Wechsel abstimmen:** Deaktivieren Sie DNSSEC nicht pauschal wegen eines Registrartransfers. Klären Sie, ob Nameserver, Signierung oder DS-Verwaltung wechseln. Die Vertrauenskette muss erhalten bleiben oder kontrolliert umgestellt werden. Ein alter DS-Eintrag zu unpassenden Schlüsseln kann die Domain unerreichbar machen. Stimmen Sie den Ablauf mit den beteiligten Anbietern ab. **Sie:** Sobald Website, DNS und E-Mail am Ziel vorbereitet und getestet sind, übermitteln Sie den gültigen Auth-Code über den mit dem Support vereinbarten vertraulichen Weg. **Gemeinsam mit EDIS:** Stimmen Sie den Abschluss des Domaintransfers ab. **Sie, Ihre Websitebetreuung und EDIS:** Prüfen Sie die jeweils zuständigen Bereiche: * Nameserver-Zuordnung (Delegation) und DNSSEC-Validierung * Erreichbarkeit der Website einschließlich HTTPS * E-Mail-Empfang und -Versand Lassen Sie sich den Abschluss jedes benötigten Schritts bestätigen. ## Wie lange dauert der Transfer? Dauer und Sperrfristen hängen von der Domainendung, dem bisherigen Registrar und dem Status der Domain ab. Die automatische Freigabe bei gTLDs nach fünf Kalendertagen ist **keine feste Frist ab Ihrer Bestellung**. Auch bei .at-Domains zählt der bestätigte Transferabschluss. ## Unterstützung beim Umzug Unser Hosting-Support stimmt den Ablauf mit Ihnen ab: Hosting-Support kontaktieren # Domainkontakte, Debitor und Inhaber unterscheiden Source: https://www.edis.guide/domainkontakte-debitor-und-inhaber-unterscheiden Welche Änderung betrifft Rechnung, Vertragspartner, Domaininhaber oder technische Kontakte? Beschreiben Sie zuerst, was geändert werden soll: die Rechnung, der Vertragspartner, der Domaininhaber oder ein technischer beziehungsweise administrativer Kontakt. Ein Debitorenwechsel ändert den Domaininhaber nicht automatisch. ## Änderung richtig zuordnen | Sie möchten … | Betroffener Bereich | | --------------------------------------------------------- | ---------------------------------------- | | die Rechnung anders erhalten | Rechnungsanschrift oder Zustelladresse | | Leistungen auf einen anderen Vertragspartner übertragen | Debitor beziehungsweise Kundenkonto | | eine andere Person oder Firma als Domaininhaber eintragen | Domaininhaber | | die zuständige Betreuung ändern | Technischer oder administrativer Kontakt | Nutzen Sie die aktuellen EDIS-Formulare und geben Sie jede betroffene Domain exakt an. Vergleichen Sie die Liste mit Ihrem Kundenbereich. Achten Sie besonders auf Bindestriche, Endungen und ähnlich geschriebene Namen. Wenn dieselbe Person oder Firma nur ihren Namen oder ihre Anschrift geändert hat, muss dies von einer Übertragung auf einen anderen Rechtsträger unterschieden werden. Klären Sie die Firmenidentität anhand der passenden Unternehmensdaten, bevor ein Debitoren- oder Inhaberwechsel beauftragt wird. Eine Aufforderung zur Verifizierung bestätigt wiederum bestimmte Kontaktangaben und hat eigene Anforderungen und Fristen. Eine beantragte Rechnungskorrektur, künftige Stammdaten und der Wechsel des Vertragspartners sind getrennte Anliegen. Lassen Sie eine fehlerhafte Rechnung durch die Buchhaltung prüfen. Ist die Leistung bereits gekündigt, stimmen Sie jede mögliche Reaktivierung oder neue Laufzeit ausdrücklich ab und lassen Sie den aktuellen Kündigungs- beziehungsweise Löschstatus separat bestätigen. Prüfen Sie nach der Bearbeitung für jede Domain, welche Daten tatsächlich geändert wurden. Falls weiterhin Nachrichten an eine alte Adresse gehen, benennen Sie die Nachricht und die betroffene Kontaktrolle. Vermeiden Sie unnötige Identitätsunterlagen; maßgeblich ist die konkrete Anforderung des vorgesehenen Prozesses. ## Was ist mit „Domainübertragung“ gemeint? Klären Sie vor Auswahl eines Formulars, was sich ändern soll: der Registrar, der Domaininhaber oder das Kundenkonto beziehungsweise der Rechnungsempfänger. Diese Vorgänge benötigen unterschiedliche Angaben und dürfen nicht allein aufgrund des Wortes „Übertragung“ gleichgesetzt werden. Nennen Sie die genauen Domains und Endungen sowie die bisherigen und gewünschten Zuordnungen. ## Besondere Situationen Wenn Leistungen auf eine neue Gesellschaft übergehen sollen, nennen Sie die betroffenen Domains und Hostingprodukte sowie den bisherigen und gewünschten Vertragspartner. Klären Sie zusätzlich, ob sich der Domaininhaber, das Kundenkonto oder nur der Rechnungsempfänger ändern soll. Eine Änderung der Stammdaten für künftige Rechnungen bestätigt noch keinen vollständigen Inhaberwechsel. Der passende Übernahmeprozess und die erforderliche Vertretungsberechtigung müssen für die betroffenen Leistungen geprüft werden. Bereits eingereichte Nachweise werden dabei berücksichtigt; senden Sie zusätzliche Identitätsunterlagen nur über den angeforderten sicheren Weg. Domain und Hosting können unterschiedliche Leistungen und Endtermine haben. Geben Sie deshalb genau an, was beendet werden soll, und prüfen Sie die gewählte Option im jeweiligen Formular. Eine Kündigung zum Laufzeitende ist kein Auftrag zur sofortigen Abschaltung. Der Eingang eines Formulars, die Prüfung der Kündigung und die tatsächliche Beendigung sind getrennte Schritte. Eine Bestätigung sollte die betroffene Leistung und den geprüften Endtermin nennen. Wenn Sie nach dem Eingang fragen, beziehen Sie sich auf die ursprüngliche Anfrage, damit der Vorgang eindeutig zugeordnet werden kann. Eine Mitteilung über zusammengeführte Kontakt-IDs kann bedeuten, dass identische Datensätze unter einer verbleibenden Kennung weitergeführt werden. Das ist nicht automatisch ein Inhaberwechsel und bestätigt auch nicht, dass eine zuvor beantragte Adresse korrekt geändert wurde. Prüfen Sie die betroffene Domain, die verbleibende Kontaktrolle und die gewünschten Daten. Leiten Sie dem Support die konkrete Mitteilung weiter, wenn die Zuordnung unklar ist. Eine tatsächlich geänderte Kontaktzuordnung sollte verständlich erklärt und nicht pauschal als bedeutungslos abgetan werden. Wenn beim Wechsel des Vertragspartners Postfächer, Nachrichten oder Weiterleitungen erhalten bleiben sollen, muss dies im Auftrag eindeutig stehen. Prüfen Sie die gewählten Formularoptionen sowie die betroffenen Domains und Hostingprodukte gemeinsam mit beiden berechtigten Vertragspartnern. Eine neue Kundennummer, ein eingegangenes Formular und eine bestätigte Übernahme sind unterschiedliche Schritte. Kontrollieren Sie nach der Änderung die vereinbarten Maildienste und Zugänge. Der Debitorenwechsel ändert den Domaininhaber nicht automatisch. Ordnen Sie bei einem Sammelauftrag jede Domain und jeden Webhost dem passenden Formular und dem gewünschten Kundenkonto zu. Eine Fremddomain, die nur im Hosting verwendet wird, wird durch einen Debitorenwechsel nicht automatisch zu EDIS transferiert. Abweichende Firmenbezeichnungen müssen auch bei gleicher Kundennummer geklärt werden. Das Formular sollte für sich eindeutig sein: exakter Domainname statt einer E-Mail-Adresse, gewählte Maßnahme und Name sowie Unterschrift der berechtigten Person. Entfernen Sie keine widersprüchlichen Angaben stillschweigend und übernehmen Sie keine alten Namen aus einer Vorlage. Bei einer Namensänderung oder nötigen Korrektur klären Sie mit dem Support, welcher Nachweis beziehungsweise neu bestätigte Formularstand benötigt wird. Unterscheiden Sie das Datum der Unterschrift, den Eingang beim Support und den bestätigten Wirksamkeitstermin. Ein später weitergeleiteter Scan belegt keinen früheren Eingang. Lassen Sie das Ergebnis und den Erhalt der vereinbarten Maildaten für jede betroffene Leistung bestätigen. Wenn Sie zusätzlich zu einem kleinen unterschriebenen Foto eine gut lesbare Vorlage senden, müssen beide Fassungen inhaltlich zusammenpassen. Maßgeblich bleiben die unterschriebenen Angaben, einschließlich später ergänzter Kundennummern und der Auswahl zum Erhalt von Maildaten. Eine lesbare, aber ununterzeichnete Vorlage ersetzt keine Freigabe. Lassen Sie nicht lesbare oder widersprüchliche Angaben gezielt klären. Ein gewünschter Abrechnungsbeginn vor dem Eingang des Formulars benötigt eine gesonderte Prüfung. Unterschriftsdaten, Eingang und bestätigter Wirksamkeitstermin können voneinander abweichen. Eine Zusage im Einzelfall bedeutet nicht, dass bereits ausgestellte Rechnungen automatisch umgeschrieben werden. Prüfen Sie die konkrete Abrechnungsbestätigung und den Erhalt der vereinbarten Dienste. Wenn eine Registry einen unerwarteten Domaininhaber oder einen nicht beauftragten „Transfer away“ meldet, nennen Sie die konkrete Domain und leiten Sie die Mitteilung zur Prüfung weiter. Lassen Sie den vorgesehenen Inhaber, den aktuellen Registrar und die tatsächlich ausgeführten Änderungen abgleichen. Die Meldung sollte nicht allein wegen einer früheren allgemeinen Entwarnung ignoriert werden. Bei mehreren Domains kann eine Übertragung schon abgeschlossen sein, während eine andere erst gestartet wurde. Lassen Sie den Status und eine notwendige Korrektur je Domain bestätigen. Prüfen Sie zusätzlich, ob die vorgesehenen DNS-, Website- und E-Mail-Dienste weiterhin funktionieren. Transfercodes gehören ausschließlich in den dafür vorgesehenen sicheren Prozess. ## Weiterführende Informationen Aktuelle EDIS-Formulare # Website nach DNS-Änderung nicht erreichbar: A und AAAA prüfen Source: https://www.edis.guide/dos-eintrag-ipv4-vs-ipv6-nichterreichbarkeit-domain Prüfen Sie IPv4, IPv6 und den Zugriff aus verschiedenen Netzen, wenn Ihre Website nicht wie erwartet lädt. ## IPv4 und IPv6 gemeinsam prüfen Wenn Ihre Website nach einer DNS-Änderung nicht wie erwartet erreichbar ist, prüfen Sie A- und AAAA-Einträge gemeinsam. Damit müssen Sie nicht pauschal 48 Stunden warten. Vergleichen Sie das autoritative DNS-Ergebnis mit noch zwischengespeicherten Antworten. EDIS-DNS-Vorlagen können auch einen **AAAA-Eintrag für IPv6** enthalten. Prüfen Sie deshalb beide Adressfamilien: 1. **Überprüfen des AAAA-Records (IPv6):** Wenn Sie den A-Record (IPv4) geändert haben, stellen Sie sicher, dass Sie auch den dazugehörigen AAAA-Record (IPv6) entsprechend angepasst oder entfernt haben. 2. **Konsistenz zwischen A- und AAAA-Records:** Es ist entscheidend, dass die Einträge für IPv4 (A-Record) und IPv6 (AAAA-Record) konsistent sind und korrekt auf Ihren Server zeigen. Wenn es eine Diskrepanz zwischen diesen beiden gibt, kann dies zu Problemen bei der Erreichbarkeit Ihrer Webseite führen. ## Probleme in einzelnen Netzen Wenn eine Website nur aus einem bestimmten Netz nicht erreichbar ist, vergleichen Sie den Zugriff aus einem zweiten Netz. Notieren Sie genaue URL, Zeitpunkt, Fehlermeldung und die öffentliche IP des betroffenen Anschlusses. In Schul- und Firmennetzen können viele Geräte dieselbe öffentliche IP verwenden. Eine Sperre dieser Adresse wirkt dann auf mehrere Personen. Das beweist noch keine feste Begrenzung der erlaubten Nutzerzahl. Lassen Sie eine vermutete Schutzsperre anhand der konkreten Anfrage prüfen. Nach einer Korrektur muss derselbe Zugriff aus dem ursprünglich betroffenen Netz erneut funktionieren. Schalten Sie den gesamten Schutz nicht pauschal ab. Logauszüge können anonymisierte oder gekürzte Adressen enthalten. Kennzeichnen Sie solche Änderungen ausdrücklich und nennen Sie für eine berechtigte technische Prüfung die tatsächliche betroffene öffentliche Adresse über den vorgesehenen Supportweg. Aus einer anonymisierten Adresse lässt sich kein zuverlässiger Sperr- oder Freigabeauftrag ableiten. Die Sperre einer einzelnen Adresse und die Sperre eines ganzen Netzbereichs haben unterschiedliche Auswirkungen. Halten Sie deshalb den betroffenen Dienst, die genaue Regel und den vorgesehenen Zeitraum fest. Eine bestätigte Änderung sollte anschließend mit der ursprünglichen Anfrage geprüft werden; bei unerwünschten Nebenwirkungen muss sie gezielt korrigiert werden können. # E-Mail-Anhang blockiert: Ursachen und nächste Schritte Source: https://www.edis.guide/e-mail-anhang-blockiert-ursachen-und-nachste-schritte Upload, Versand und Empfängerablehnung unterscheiden und einen geeigneten Dateiaustausch wählen. Ein blockierter Anhang kann durch Dateityp, tatsächlichen Dateiinhalt, Schadsoftware-Erkennung oder eine andere Filterregel verursacht werden. Aus der Endung allein lässt sich nicht zuverlässig ableiten, ob eine bestimmte Nachricht angenommen wird. ## Fehler eingrenzen Notieren Sie Absender, Empfänger, Zeitpunkt mit Zeitzone, Dateiname, Dateityp und die vollständige Fehlermeldung. Prüfen Sie, ob der Upload scheitert, der Versand abgelehnt wird oder erst der Empfängerserver die Nachricht zurückweist. Das sind unterschiedliche Schritte. Ausführbare Dateien und Skripte können aus Sicherheitsgründen blockiert werden. Eine alte pauschale Liste von Endungen ist keine verbindliche Aussage über die aktuelle Filterkonfiguration. Lassen Sie die konkrete Entscheidung anhand der Nachricht prüfen. ## Datei sicher übermitteln Verwenden Sie einen freigegebenen, zugriffsgeschützten Dateiaustausch oder stimmen Sie einen geeigneten Übertragungsweg mit dem Support ab. Umgehen Sie die Sicherheitsprüfung nicht durch Umbenennen, verschachtelte Archive oder verschlüsselte Archive. Übermitteln Sie vertrauliche Originaldateien nur, wenn sie für die Prüfung benötigt werden und der Übertragungsweg abgestimmt ist. Prüfen Sie nach einer Korrektur dieselbe Übertragung erneut. # E-Mail-Rückläufer und Weiterleitungen gezielt untersuchen Source: https://www.edis.guide/e-mail-rucklaufer-und-weiterleitungen-gezielt-untersuchen Mit vollständiger Fehlermeldung, Versandweg und Zeitpunkt die Ursache einer fehlgeschlagenen Zustellung eingrenzen. ## Diese Angaben helfen bei der Prüfung * **Absender und betroffener Empfänger** * **Datum, Uhrzeit und Zeitzone** * **Vollständiger technischer Rückläufer**, möglichst im Original * Bei Weiterleitungen: **weiterleitender Dienst und endgültiges Ziel** Melden mehrere Empfänger unterschiedliche Fehler, halten Sie die jeweiligen Meldungen getrennt. Leiten Sie möglichst den Originalrückläufer weiter, statt die Fehlermeldung nur telefonisch zu übertragen. Wenn unklar ist, wer an wen gesendet hat, müssen tatsächlicher Absender und Empfänger zuerst eindeutig feststehen. Prüfen Sie die Schreibweise der Adresse. Ein Tippfehler in einer Supportanfrage beweist für sich noch nicht, dass dieselbe falsche Adresse beim ursprünglichen Versand verwendet wurde. Eine erfolgreiche Anmeldung am EDIS-Ausgangsserver beweist noch keine Zustellung beim Empfänger. Der Zielserver kann eine Nachricht beispielsweise wegen seiner Empfängerregeln, ihres Formats oder seiner Filterentscheidung ablehnen. Bei einer Weiterleitung gehören der ursprüngliche Absender, der weiterleitende Dienst und das endgültige Ziel zur Prüfung. SPF- und DKIM-Ergebnisse können sich auf dieser Strecke ändern. Google beschreibt die Besonderheiten weitergeleiteter Nachrichten. Eine einzelne SPF-Anpassung löst nicht automatisch jeden Fehler. Nach einer Korrektur sollte genau der zuvor fehlgeschlagene Versand erneut geprüft werden. Halten Sie fest, ob der Empfänger die Nachricht erhalten hat oder welcher neue Rückläufer vorliegt. Ein Domaintransfer allein behebt keine fehlerhaften Nachrichtenheader oder SMTP-Konfiguration. ## Passenden Fehlerfall auswählen Newsletter können über ein anderes System laufen als die normale Korrespondenz desselben Unternehmens. Dieses System kann einzelne Empfänger vom Versand ausschließen, etwa nach Rückläufern, Beschwerden oder einer Abmeldung. Prüfen Sie deshalb vorhandene Versandereignisse oder CRM-Meldungen zur konkreten Adresse. Eine allgemeine Aussage, die Absenderdomain sei erreichbar, beantwortet diese Frage noch nicht. Zeigt das Versandsystem eine Unterdrückung oder Sperrliste, muss dessen Betreiber den Grund und den aktuellen Status prüfen. Eine Freigabe im EDIS-Empfängerfilter hebt diese absenderseitige Sperre nicht auf. Ein Abmeldewunsch darf nicht einfach übergangen werden. Lassen Sie nach einer berechtigten Korrektur eine neue Nachricht senden und deren Empfang prüfen. Für die Zuordnung helfen Empfänger, Kampagne beziehungsweise Betreff, Zeitpunkt mit Zeitzone und gegebenenfalls Message-ID. Die sichtbare Absenderadresse kann vom technischen Absender im Versandprotokoll abweichen. Ein Spamcheck oder eine BULK-Markierung bestätigt noch nicht die endgültige Zustellung. Übermitteln Sie nur die relevanten Angaben zu Adressen, für die Sie berechtigt sind. Beispielhafte Anbietererklärung zum Mechanismus einer Versandsperre: [SendGrid: Versandunterdrückung und Sperrlisten](https://www.twilio.com/docs/sendgrid/ui/sending-email/index-suppressions) Meldet ein Rückläufer beim Verbindungsaufbau „Connection timed out“, konnte der sendende Server das angegebene Ziel in diesem Versuch nicht erreichen. Die hinter „connect to“ genannte Adresse gehört zum Zielserver. Für die Untersuchung wird zusätzlich die tatsächliche öffentliche Ausgangs-IP des sendenden Mailservers benötigt. Halten Sie das Datum der ursprünglichen Nachricht, mögliche Wiederholungsversuche und das Datum des Rückläufers auseinander. Ein alter Rückläufer belegt nicht automatisch die Ursache eines neu gemeldeten Vorfalls. Ein Verbindungs-Timeout allein beweist weder eine Blacklist-Sperre noch einen Fehler bei SPF oder DKIM. Prüfen Sie die eingegebene Zieladresse, Webmail und Spamordner. Notieren Sie den Zeitpunkt, zu dem Sie den Code angefordert haben. Wenn verfügbar, halten Sie die Versandbestätigung oder den Versandstatus des externen Dienstes bereit. Der Markenname eines Dienstes ist nicht immer der technische Absender seiner E-Mails. Auch die für die Anbieterdomain eingetragenen MX-Server zeigen nicht automatisch, über welchen Dienst Bestätigungscodes versandt werden. Für eine gezielte Prüfung helfen die technischen Angaben eines Vergleichsversands oder ein Versandprotokoll des Anbieters. Geben Sie keine Bestätigungscodes, Passwörter oder privaten Schlüssel an den Support weiter. Wenn eine Weiterleitung trotz Abschaltung weiter wirkt, prüfen Sie neben der zentralen Weiterleitungsfunktion auch Filter im Webmail und weitere Alias- oder Catchall-Regeln. Halten Sie den gesamten Weg einer Beispielnachricht fest. Eine mehrstufige Weiterleitung kann mehrere unabhängige Regeln enthalten. Wurde SRS beim weiterleitenden Anbieter eingeschaltet, muss die konkrete Nachricht zeigen, ob der technische Absender tatsächlich umgeschrieben wurde. Eine erfolgreiche andere Nachricht oder die bloße Zusage einer Aktivierung reicht dafür nicht aus. Änderungen müssen auf die Postfächer beschränkt bleiben, für die Sie berechtigt sind. Notieren Sie die vollständige Fehlermeldung, den Zeitpunkt und das verwendete Mailprogramm. Entscheidend ist, ob die Verbindung, die Anmeldung am Ausgangsserver oder erst die Weitergabe an den Empfänger scheitert. Eine serverseitig protokollierte fehlgeschlagene Anmeldung wird anders untersucht als eine Ablehnung durch den Empfängerserver nach erfolgreicher Anmeldung. Prüfen Sie Benutzername, Server, Port und Verschlüsselung anhand der aktuellen Anleitung. Senden Sie dabei keine Passwörter. Schalten Sie die Zertifikatsprüfung nicht zur Fehlerbehebung aus. Ein gleichzeitig erfolgter Zertifikatswechsel beweist für sich noch nicht die Ursache. Die sichtbare Absenderadresse im Mailprogramm kann von der technischen Absenderadresse im Transport abweichen. Geben Sie für eine fehlende Nachricht deshalb Empfänger, Zeitpunkt mit Zeitzone und möglichst die Message-ID an. Wenn vorhanden, helfen die Kopfzeilen einer passenden Nachricht bei der Zuordnung. Ein Eintrag von ungefähr derselben Uhrzeit ist allein noch kein sicherer Treffer. Ein protokollierter Spamcheck oder eine Weiterleitung bestätigt noch nicht, dass die Nachricht im endgültigen Zielpostfach angekommen ist. Bei einer Weiterleitung zu einem externen Anbieter müssen auch dessen Annahme und Ablage geprüft werden. Die Weiterleitung einer Adresse berechtigt außerdem nicht automatisch zum Versand mit dieser Adresse als Absender. Eine Nachricht kann bereits am Versanddienst des Absenders als Spam abgewiesen werden, bevor sie EDIS erreicht. Der Server, der den Rückläufer erstellt, muss nicht der Server sein, der die Nachricht abgelehnt hat. Deshalb sollten der vollständige Versandmitschnitt, der genannte Remote-Server, die tatsächlichen Empfänger und die Zeitangaben gemeinsam geprüft werden. Mehrere Rückläufer können verschiedene Adressen oder Zustellversuche betreffen. Eine erfolgreiche verschlüsselte Verbindung und Anmeldung sowie eine positive Antwort auf die Empfängeradresse belegen noch keine Annahme der gesamten Nachricht. Entscheidend ist die abschließende Antwort nach Übertragung des Nachrichtentexts. Bei einer dortigen Ablehnung muss der zuständige Versanddienst die konkrete Filterentscheidung untersuchen. Eine Änderung am EDIS-Empfängerfilter ist dafür keine belegte Lösung. Nach einer Korrektur den ursprünglichen Versand gezielt erneut testen. Technischer Hintergrund: RFC 5321, Abschnitt 4.2.5 – [RFC 5321: SMTP](https://www.rfc-editor.org/info/rfc5321/) ## Weiterführende Informationen [Google: Besonderheiten weitergeleiteter Nachrichten](https://support.google.com/mail/answer/175365?hl=en) # Domain für Microsoft 365 konfigurieren Source: https://www.edis.guide/edis-domain-fuer-microsoft-office-365-konfigurieren Domain verifizieren, die Mailumstellung vorbereiten und die DNS-Werte Ihres Microsoft-Mandanten übernehmen. Richten Sie eine Domain für Microsoft 365 anhand der Werte Ihres eigenen Microsoft-Mandanten ein. Werte aus fremden Beispielen und ältere Screenshots sind keine gültigen Konfigurationsvorgaben. ## Domain hinzufügen und verifizieren Öffnen Sie das Microsoft-365-Admin-Center mit einem berechtigten Administratorkonto. Microsoft-365-Admin-Center öffnen Unter Einstellungen → Domains fügen Sie die Domain hinzu beziehungsweise wählen die vorhandene Domain aus. Folgen Sie der aktuellen Prüfung der Domaininhaberschaft. Kopieren Sie den angezeigten TXT-Verifikationswert exakt in die autoritative DNS-Zone. Die Darstellung des Namens für die Hauptdomain hängt vom DNS-Editor ab; prüfen Sie den resultierenden vollständigen DNS-Namen. Beispielwerte wie MS=msXXXXXXXX dürfen nicht unverändert übernommen werden. ## Mailumstellung vorbereiten Richten Sie benötigte Benutzer und Postfächer in Microsoft 365 ein, bevor Sie die MX-Einträge umstellen. Planen Sie die Übernahme bestehender Nachrichten gesondert. Ein MX-Wechsel verschiebt keine alten E-Mails und beendet keine EDIS-Leistung automatisch. Wählen Sie im Microsoft-365-Assistenten die tatsächlich verwendeten Dienste und übernehmen Sie deren aktuelle MX-, TXT-, CNAME- und gegebenenfalls SRV-Werte. Die MX-Zieladresse und DKIM-Ziele sind mandantenabhängig. Alte Lync-, SIP- oder sonstige Beispiele sind keine pauschale Pflichtliste. Wenn E-Mail vollständig extern betrieben wird, gleichen Sie auch den lokalen EDIS-Mailtransport mit diesem Ziel ab. Website-Einträge müssen für eine reine Mailumstellung nicht pauschal geändert werden. Bei vorgeschalteten Filtern oder Hybridbetrieb muss der tatsächliche Zustellweg gesondert geplant werden. ## SPF, DKIM und Ergebnis prüfen Ergänzen Sie einen vorhandenen SPF-Eintrag um alle tatsächlich verwendeten Versanddienste. Legen Sie keinen zweiten SPF-Eintrag für denselben DNS-Namen an. Aktivieren und prüfen Sie DKIM für die Domain und stimmen Sie DMARC auf die bestätigten Versandwege ab. Lassen Sie Microsoft die DNS-Einträge prüfen. Testen Sie anschließend Versand, Empfang und gegebenenfalls Autodiscover sowie die unverändert benötigte Website. Bei noch alten DNS-Antworten prüfen Sie TTL und autoritative Zone; eine feste Wartezeit ersetzt diese Kontrolle nicht. [Microsoft: DNS-Einträge beim DNS-Anbieter erstellen](https://learn.microsoft.com/en-us/microsoft-365/admin/get-help-with-domains/create-dns-records-at-any-dns-hosting-provider?view=o365-worldwide) # EDIS-GmbH-Support: Kontakt und Bürozeiten Source: https://www.edis.guide/edis-gmbh-support-telefon-e-mail-und-weitere-kontaktwege So erreichen Sie EDIS per E-Mail, Telefon und Messenger. Kontaktwege, Bürozeiten und Hilfe bei technischen Notfällen. ## Wie Sie EDIS am besten erreichen Für Fragen zu **Domains, Webhosting und E-Mail** erreichen Sie unser Supportteam per E-Mail, Telefon oder Messenger. E-Mail an den Support +43 1 909 4111 anrufen **Telefonisch erreichbar:** werktags, Montag bis Freitag, **8:00–17:00 Uhr**. | Kontaktweg | Adresse | | ------------------ | --------------------------------------------- | | E-Mail | [hosting@edis.at](mailto:hosting@edis.at) | | WhatsApp | [+43 670 3084988](https://wa.me/436703084988) | | Facebook Messenger | [EDIS im Messenger](https://m.me/edis.at) | | Website-Messenger | Auf [edis.at](https://www.edis.at/) | ## Vor Ihrer Anfrage Nennen Sie die betroffene **Domain oder Hostingkennung**, eine **genaue Fehlermeldung** und den **Zeitpunkt**. So können wir Ihr Anliegen schneller zuordnen. Senden Sie keine Kennwörter oder Einmalcodes. Aktuelle Hinweise zu Wartungsarbeiten und Störungen finden Sie auf der [EDIS-Statusseite](https://status.edis.at/). ## Technischer Notdienst außerhalb der Bürozeiten Bei **technischen Notfällen** steht Ihnen außerhalb unserer Bürozeiten ein **kostenpflichtiger Notdienst** zur Verfügung: Montag bis Freitag vor **08:00 Uhr** und ab **17:00 Uhr**, an Wochenenden und Feiertagen **rund um die Uhr**. Auf unserer Notdienstseite finden Sie den Ablauf, die Kosten und alle Schritte zur Beauftragung eines Rückrufs. Zum technischen Notdienst # Häufig gestellte Fragen zur Informationssicherheit (ISO 27001) Source: https://www.edis.guide/edis-informationsssicherheit-iso-27001 Verfügbarkeit, Datenverarbeitung und Sicherheitsnachweise für das konkrete Hostingprodukt einordnen. Diese Übersicht betrifft EDIS-GmbH-Webhosting und E-Mail. Redaktioneller Prüfstand: 21. September 2026. Für verbindliche Zusagen gelten Ihr Vertrag und die für Ihre konkrete Leistung bestätigten Unterlagen. ## Verfügbarkeit und Nachweise Eine prozentuelle Mindestverfügbarkeit gilt nur, soweit sie ausdrücklich vertraglich beziehungsweise in einem SLA vereinbart ist. Frühere Durchschnittswerte ohne benannten Messzeitraum, Messverfahren und betroffene Dienste sind kein Nachweis der aktuellen Verfügbarkeit. Benötigen Sie Angaben für eine Sicherheitsprüfung, nennen Sie Produkt, Standort, Prüfzeitraum und die benötigten Nachweise. Die Erreichbarkeit einer einzelnen Website und die Verfügbarkeit von Netzwerk, Stromversorgung und Klimatisierung sind unterschiedliche Messgrößen. ## Geschützte Datenübertragung Je nach Dienst stehen HTTPS beziehungsweise TLS, FTPS, SFTP und SSH zur Verfügung. FTPS ist FTP mit TLS. SFTP ist ein eigenes Dateiübertragungsprotokoll über SSH und darf nicht mit FTPS gleichgesetzt werden. Welche Zugänge Ihr Tarif bietet, entnehmen Sie der Produktbeschreibung und den Einstellungen des betroffenen Webhosts. ## Datenverarbeitung und Aufbewahrung Die öffentlich verlinkte Auftragsverarbeitungsvereinbarung trägt Version 1.0, Stand Mai 2018. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen stehen in Anlage 1 auf den Seiten 5 und 6. Prüfen Sie die für Ihren Vertrag geltende Fassung; das Datum dieser redaktionellen Übersicht aktualisiert nicht automatisch das Vertragsdokument. EDIS beschreibt für aktuelle Webhostingprodukte tägliche Sicherungen mit bis zu 40 Tagesständen. Verfügbarkeit eines konkreten Standes, Datenumfang, Wiederherstellungsweg und mögliche Kosten müssen für den Auftrag geprüft werden. Webhosting-, Mail-, S3- und Protokollaufbewahrung dürfen nicht pauschal gleichgesetzt werden. Bei einer Kündigung müssen Leistungsende, Datenlöschung und mögliche verbleibende Sicherungsstände anhand der geltenden Vereinbarung geklärt werden. Sichern Sie benötigte Daten rechtzeitig; eine Aufbewahrungsfrist ist keine Zusage einer beliebig späteren Wiederherstellung. ## Redundanz und Zertifizierungen Redundante Stromversorgung, Klimatisierung, Netzwerkanbindung, Serveranbindung und Ersatzhardware dienen unterschiedlichen Ausfallrisiken. Welche Maßnahmen für Ihre Leistung gelten, muss aus der aktuellen technischen Beschreibung hervorgehen. Eine ältere Aufzählung einzelner Netzwerkpartner ist kein vollständiger aktueller Infrastrukturnachweis. Unterscheiden Sie Zertifizierungen des Rechenzentrumsbetreibers von einer Zertifizierung der EDIS GmbH oder eines bestimmten Dienstes. Für ISO-27001- oder ISO-22301-Nachweise benötigen Sie Zertifikatsinhaber, Geltungsbereich, betroffene Standorte und Gültigkeit. Lassen Sie die benötigten aktuellen Nachweise gezielt bereitstellen. Auftragsverarbeitungsvereinbarung öffnen # EDIS-Mailserver: IMAP-, POP3- und SMTP-Einstellungen Source: https://www.edis.guide/edis-mailserver-imap-pop3-und-smtp-einstellungen Servernamen, Ports und Verschlüsselung für Ihr Mailprogramm – mit Hilfe bei Verbindungs- und Ordnerproblemen. ## Servereinstellungen | Protokoll | Server | Port / Verschlüsselung | | -------------- | ------------------- | ---------------------- | | IMAP · Empfang | `mx.edis.at` | **993** · SSL/TLS | | POP3 · Empfang | `mx.edis.at` | **995** · SSL/TLS | | SMTP · Versand | `mailrelay.edis.at` | **587** · STARTTLS | | SMTP · Versand | `mailrelay.edis.at` | **465** · SSL/TLS | Für den Empfang und den Versand verwenden Sie dieselben Zugangsdaten: * **Benutzername:** Ihre vollständige E-Mail-Adresse * **Passwort:** das Passwort dieses E-Mail-Postfachs Manche Mailprogramme nennen die Einstellung **SSL**, andere **SSL/TLS**. Verwenden Sie für Port 587 die Einstellung **STARTTLS**. In älteren Einstellungen kann noch `mail.edis.at` als Posteingangsserver stehen. Die aktuelle Serveradresse finden Sie in der Tabelle oben. [Anleitungen für verschiedene Mailprogramme](https://www.edis.at/de/support-und-faq/anleitungen) ## Hilfe bei Problemen Öffnen Sie den Abschnitt, der zu Ihrer Fehlermeldung oder Ihrem Mailprogramm passt. Wenn „Gesendet“, „Entwürfe“ oder „Papierkorb“ fehlen, vergleichen Sie zuerst die Ordner des betroffenen Kontos im Webmail mit denen im Mailprogramm. Ändern Sie den **IMAP-Pfad-Präfix beziehungsweise Stammordnerpfad nicht pauschal**. Bei einer passenden Kontokonfiguration kann `INBOX` helfen. Verwenden Sie diese Einstellung gezielt für das betroffene Konto. Die folgenden Abbildungen zeigen Beispiele; die Menüs unterscheiden sich je nach Programmversion. IMAP-Ordnereinstellungen für ein EDIS-Postfach Stammordnerpfad für ein IMAP-Konto einstellen Prüfen Sie nach einer Änderung Empfang, Versand, Synchronisierung und Löschen sowie die Ordner „Gesendet“, „Entwürfe“ und „Papierkorb“. Sichern Sie lokale Nachrichten vor einem Kontoneuaufbau. Eine Meldung über ein gelöschtes Objekt beweist allein keinen dauerhaften Datenverlust. Ein Mailprogramm auf Ihrem Computer und ein Skript auf dem Webhost greifen aus unterschiedlichen Umgebungen auf den SMTP-Server zu. Ein angebotener Port ist deshalb nicht automatisch aus jeder Hosting-Umgebung erreichbar. Prüfen Sie bei einem Verbindungsfehler: 1. **Einsatzort:** Entsteht der Fehler im Mailprogramm oder in einer Anwendung auf dem Webhost? 2. **Server und Port:** Stimmen die Angaben mit den Vorgaben des SMTP-Anbieters überein? 3. **Ausgehende Verbindung:** Ist der verwendete Port für dieses Hosting und diesen Zielserver freigegeben? Port 587 mit STARTTLS ist ein möglicher Ausgangspunkt; die Freigabe muss für die konkrete Umgebung geprüft werden. Speichern Sie Kennwörter geschützt und senden Sie keine Zugangsdaten im Supportticket. Eine Serverbegrüßung mit Status `220` und eine angenommene STARTTLS-Anfrage zeigen, dass die Verbindung bereits aufgebaut wurde. Ein allgemeiner Hinweis des Servers gegen unerwünschte Werbung ist für sich allein keine Ablehnung Ihrer Nachricht. Bei **„certificate verify failed“** oder **„unknown ca“** lassen Sie diese Punkte prüfen: * den verwendeten SMTP-Servernamen; * die Zertifikatskette des SMTP-Servers; * die vertrauenswürdigen CA-Zertifikate in der tatsächlich verwendeten PHP-Umgebung. Nach einem Hostingumzug kann die neue Umgebung betroffen sein. Ein lokaler Test auf Ihrem Computer ersetzt die Prüfung auf dem Webhost nicht. Schalten Sie die Zertifikatsprüfung nicht ab. Lassen Sie fehlende oder veraltete CA-Daten durch die zuständige Technik korrigieren und testen Sie anschließend erneut aus derselben Anwendung. Ein Plugin kann **„Could not authenticate“** anzeigen, obwohl die Verbindung bereits bei der TLS-Prüfung und damit vor der Anmeldung abbricht. Ändern Sie daher nicht allein aufgrund dieser Kurzmeldung das Passwort. Eine erfolgreiche Webmail-Anmeldung prüft einen anderen Verbindungsweg. Auch das HTTPS-Zertifikat Ihrer Website und das Zertifikat des SMTP-Servers sind getrennt zu prüfen. Testen Sie nach der Korrektur jede betroffene Website; ein Erfolg bei einer Domain bestätigt nicht automatisch die anderen. Für die Diagnose benötigt der Support die Anwendung, PHP-Version, SMTP-Hostname, Port, TLS-Einstellung und einen bereinigten Fehlerausschnitt mit Zeitpunkt. Halten Sie Absender, Empfänger, einen möglichen Rückläufer und die Nachrichtenkennung bereit. Prüfen Sie auch den autorisierten Versandweg Ihrer Domain. Ein SPF-Problem und ein fehlgeschlagener Verbindungsaufbau sind unterschiedliche Fehlerklassen. Hinweise zur Absenderfreigabe finden Sie im Artikel [SPF-Eintrag für den E-Mail-Versand über EDIS](/spf-eintrag-fur-den-e-mail-versand-uber-edis). Klären Sie zuerst, ob die Anwendung Nachrichten per **SMTP versendet** oder das Postfach per **IMAP abruft**. Eine Versand-Blacklist beweist keine IMAP-Sperre. Auch ein Portscan gegen die Cloud-IP prüft nicht, ob die Anwendung von dort aus den EDIS-Mailserver erreichen kann. Für die Prüfung benötigen wir den tatsächlichen Verbindungsweg, Zielserver, Port, Zeitpunkt und eine bereinigte Fehlermeldung. Übermitteln Sie keine Passwörter. Ein funktionierender Empfang auf einem Gerät bestätigt keine korrekt eingerichtete SMTP-Anmeldung auf einem anderen Gerät. Unterscheiden Sie den **Domainteil nach dem @** vom **Postfachnamen davor**: * Eine Umlautdomain kann eine technische IDNA-Schreibweise besitzen. * Für Umlaute im Postfachnamen ist Unterstützung für internationalisierte E-Mail, unter anderem SMTPUTF8, erforderlich. Die IDNA-Schreibweise der Domain löst diese Frage nicht. Lassen Sie die genaue gewünschte Schreibweise und die Unterstützung durch Hostingprodukt, Mailprogramm und beteiligte Versandwege prüfen. Aus der Betriebssystemsprache allein lässt sich weder eine pauschale Unmöglichkeit noch eine uneingeschränkte Zustellung ableiten. Eine zusätzliche Adresse ohne Umlaute kann nach Absprache eine Alternative sein. Bestehende Adressen werden dadurch nicht automatisch umbenannt. ## Diese Angaben helfen dem Support Für eine gezielte Prüfung nennen Sie bitte: * **Betroffene Leistung:** Website oder E-Mail-Adresse * **Einsatzort:** Mailprogramm, Webhost oder Cloud-Anwendung; bei einer PHP-Anwendung auch die PHP-Version * **Verbindung:** Servername, Port und TLS-Einstellung * **Fehler:** genaue Fehlermeldung und Zeitpunkt mit Zeitzone Entfernen Sie Passwörter und andere vertrauliche Zugangsdaten aus Fehlermeldungen und Protokollen, bevor Sie diese übermitteln. # Website mit dem EDIS-Baukasten erstellen Source: https://www.edis.guide/edis-webseiten-baukasten Öffnen Sie den Baukasten, bearbeiten Sie Ihre Website und finden Sie Hilfe zu Formularen, Shops und Suchtreffern. Mit dem EDIS-Webseiten-Baukasten erstellen und bearbeiten Sie Ihre Website über eine grafische Oberfläche – mit Texten, Bildern, Links und Dokumenten. ## Baukasten öffnen Melden Sie sich im vHost-Bereich des Webhosts an, zu dem Ihr Baukasten gehört. Hilfe finden Sie in der [Anleitung zur vHost-Anmeldung](/login-vhost-bereich). Wählen Sie im vHost-Bereich den Menüpunkt **Baukasten**. Klicken Sie auf **CMS Login**, um Ihren Baukasten zu öffnen. Kundenbereich öffnen Bei einem Probezugang prüfen Sie zuerst die Bereitstellungsbestätigung und die zugeordnete Hostingkennung. Kundenkennwort, vHost-Zugang und Baukastenkennung sind nicht beliebig austauschbar. Öffnen Sie den Baukasten über den oben beschriebenen Weg im vHost-Bereich. Falls das Problem bleibt, nennen Sie dem Support die genaue aufgerufene Adresse und den Zeitpunkt. Ein 404 beweist kein falsches Kennwort. Senden Sie keine Kennwörter im Ticket. Falls bereits eines offengelegt wurde, ersetzen Sie es über den sicheren Verwaltungsweg. ## Funktionen und Angebot Welche Funktionen, Domains, E-Mail- und Shop-Leistungen enthalten sind, richtet sich nach Ihrem gebuchten Angebot. Prüfen Sie vor einer Bestellung den aktuellen Preis einschließlich Steuern, den Leistungsumfang und einen möglichen Aufpreis für das E-Commerce-Modul. Frühere Preise oder Paketbeschreibungen gelten nicht automatisch für einen neuen Auftrag. [Aktuelles Baukasten-Angebot ansehen](https://www.edis.at/de/hosting/webseiten-baukasten) ## Formulare und Suchtreffer ### Auf Formularanfragen richtig antworten Bei einer Formularbenachrichtigung kann der technische Absender von der Besucheradresse im Nachrichtentext abweichen. **Prüfen Sie vor dem Antworten den tatsächlichen Empfänger.** Ihre Antwort soll bei der anfragenden Person ankommen, nicht beim technischen Absender der Benachrichtigung. ### Google zeigt eine andere eigene Website Öffnen Sie die betroffene Adresse direkt und vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Google-Suchtreffer: * **Auch der direkte Aufruf zeigt die falsche Website:** Lassen Sie DNS-Ziel und Weiterleitungen prüfen. Nennen Sie kürzlich vorgenommene Nameserver- oder Hostingänderungen. * **Der direkte Aufruf stimmt, der Suchtreffer jedoch nicht:** Lassen Sie den Suchindex und die bevorzugte Seitenadresse für Suchmaschinen (Canonical) mit Ihrer Webagentur prüfen. Ein zeitlicher Zusammenhang mit einem DNS-Wechsel belegt noch keine Ursache. Bewahren Sie die betroffene URL und einen Screenshot des Suchtreffers für die Prüfung auf. ### Alte Inhalte und Suchtreffer Soll eine alte Seite aus Google verschwinden, klären Sie zuerst, ob die Inhalte weiterhin erreichbar sein sollen. Google unterscheidet zwischen Inhaltsentfernung, Zugriffsschutz und `noindex`. Eine Vertragskündigung oder ein DNS-Ausfall bestätigt nicht, dass Suchtreffer entfernt wurden. [Googles Hinweise zur Entfernung von Inhalten](https://developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/remove-information) ## Shops und Erweiterungen ### Website und externen Shop verbinden Wenn Ihre Website bei EDIS bleibt und ein Shop oder Checkout extern betrieben wird, legen Sie für jede Domain und Subdomain das gewünschte Ziel fest. Berücksichtigen Sie dabei: * die Hauptdomain und `www`; * vorhandene Weiterleitungen; * E-Mail und HTTPS. Ändern Sie die Hauptdomain nicht pauschal, wenn nur ein Teil des Angebots umziehen soll. ### Wer stellt neue Shopfunktionen bereit? Nennen Sie die eingesetzte Shopsoftware, ihre Version und die gebuchte Leistung. Bei einem bereitgestellten Baukasten, einem selbst installierten Shop oder einer externen Plattform können unterschiedliche Stellen für Funktionen und Updates zuständig sein. Beschreiben Sie die gewünschte Funktion konkret. So lässt sich prüfen, ob sie bereits vorhanden ist, eingerichtet werden muss oder eine Anpassung durch den Softwareanbieter beziehungsweise Ihre Webagentur erfordert. Die technische Bereitstellung einer Funktion und ihre rechtliche Eignung sind getrennte Fragen. ### Externe Widgets im Baukasten Lesen Sie zuerst die Einbauanleitung des Widget-Anbieters. Die Anforderungen können sich unterscheiden: * **HTML-Code einbetten** * **Zusätzliches JavaScript einbinden** * **Eine Anwendung auf dem Hosting installieren** Prüfen Sie, ob Ihr konkreter Baukasten die benötigte Einbettung erlaubt. Eine eigene Serverinstallation ist nicht immer nötig. Manche Anbieter bieten mehrere Varianten; möglicherweise muss Ihre Domain zusätzlich im Konto des Widget-Anbieters freigeschaltet werden. Testen Sie die Einbettung in der Vorschau und auf den benötigten Bildschirmgrößen. Prüfen Sie dabei auch Formulare und andere wichtige Funktionen. Eine zusätzliche Domain für dieselbe Website ist keine zweite eigenständige Website. Geben Sie bei einer Anfrage ausdrücklich an, wenn Sie zwei unterschiedliche Websites betreiben möchten. # Eigene Domain mit einer externen Website oder App verbinden Source: https://www.edis.guide/eigene-domain-mit-einer-externen-website-oder-app-verbinden Wählen Sie zwischen Weiterleitung, eigener Domain am Zielanbieter und einer unterstützten Einbettung. Sie möchten mit Ihrer Domain eine Website oder App bei einem anderen Anbieter aufrufen? Entscheidend ist, welche Adresse nach dem Aufruf im Browser stehen soll. | Gewünschtes Ergebnis | Passender Ansatz | | ------------------------------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------------------ | | Besucher sollen zur Adresse des anderen Anbieters wechseln | HTTP-Weiterleitung auf die vollständige Zieladresse | | Ihre eigene Domain soll die externe Website direkt anzeigen | Domainverbindung beim Zielanbieter, häufig „Custom Domain“ genannt | | Ein einzelnes externes Element soll in Ihrer bestehenden Seite erscheinen | Unterstützte Einbettung, etwa ein HTML-Widget | Bei einer gewöhnlichen Weiterleitung wechselt die Browseradresse zur Zieladresse. Soll Ihre eigene Domain sichtbar bleiben, muss der Zielanbieter diese Domain unterstützen und für Ihre Website freischalten. Eine Änderung im DNS allein reicht dafür nicht aus. ## Domainverbindung einrichten Prüfen Sie beim Zielanbieter zunächst die Domainfunktion Ihres Tarifs. Fügen Sie dort die gewünschte Domain oder Subdomain hinzu und übernehmen Sie die aktuell angezeigten DNS-Vorgaben. Ändern Sie diese Einträge bei dem Anbieter, der Ihre autoritative DNS-Zone verwaltet. Domainregistrierung und DNS-Verwaltung müssen nicht beim selben Anbieter liegen. Ein Registrarwechsel ist für eine solche Verbindung häufig nicht nötig. Base44 beschreibt beispielsweise die Verbindung einer vorhandenen Domain, die beim bisherigen Registrar bleibt. Verwenden Sie die aktuelle Base44-Anleitung zur Domainverbindung und die Angaben in Ihrem eigenen Projekt. Halten Sie vor der Änderung fest, welche Domain und welche Hostnamen betroffen sind. Eine andere Website, die unverändert bleiben soll, gehört nicht zum Änderungsauftrag. Bewahren Sie benötigte Mail- und Verifikationseinträge. Ändern oder entfernen Sie nur die Einträge, deren Wirkung auf das gewünschte Ziel geklärt ist. ## Verbindung testen Prüfen Sie nach der Einrichtung: * Die gewünschte Website erscheint unter Ihrer eigenen Domain. * Die verwendeten Varianten, etwa Hauptdomain und www, funktionieren wie vorgesehen. * HTTPS zeigt für jede verwendete Adresse ein gültiges Zertifikat. * Anmeldung, Formulare und wichtige Unterseiten der Zielanwendung funktionieren. * Weiter benötigte E-Mail-Dienste senden und empfangen unverändert. Auch die Ausgangsadresse einer HTTPS-Weiterleitung benötigt ein gültiges Zertifikat. Das Zertifikat der Zielwebsite deckt sie nicht automatisch ab. ## Einbettung und Unterstützung Eine Einbettung der gesamten fremden Website in einen Frame ist nicht dasselbe wie eine Domainverbindung. Sie kann vom Zielanbieter blockiert werden und muss unter anderem mit Anmeldung und Navigation funktionieren. Verwenden Sie nur einen vom Zielanbieter unterstützten Weg. Wenn Sie bei der Einrichtung Hilfe brauchen, nennen Sie die betroffene Domain, den Zielanbieter, die gewünschte Browseradresse und die Dienste, die weiterlaufen sollen. Teilen Sie mit, wenn Sie einen früheren Auftrag geändert oder eingeschränkt haben. ## Shopify verbinden und E-Mail bei EDIS behalten Vergleichen Sie die DNS-Werte mit Ihrem Shopify-Konto. Die manuelle Shopify-Anleitung nennt als Standard A 23.227.38.65, AAAA 2620:0127:f00f:0005:0000:0000:0000:0000 und den www-CNAME shops.myshopify.com. Eine von Shopify zugewiesene regionale IPv4-Variante kann ebenfalls korrekt sein. Verbinden Sie die Domain zusätzlich in Shopify und prüfen Sie dort den Verbindungs- und TLS-Status. Erhalten Sie bestehende EDIS-Mail- und Verifikationseinträge. Shopify unterstützt DNSSEC derzeit nicht und nennt auch Proxy- und CAA-Einstellungen als mögliche Fehlerquellen. Lassen Sie den tatsächlichen Status und die konkrete Shopify-Meldung prüfen, bevor eine Änderung erfolgt. Ein SSL-Fehler beweist für sich allein keine DNSSEC-Ursache. Funktionierende E-Mail nach einem Nameserverwechsel bestätigt noch keinen funktionierenden Webshop. [Shopify: Domain manuell verbinden](https://help.shopify.com/en/manual/domains/add-a-domain/connecting-domains/connect-domain-manual/) [Shopify: Verbindungsfehler untersuchen](https://help.shopify.com/en/manual/domains/troubleshoot-issues-with-domains?m=1) [Base44: Vorhandene Domain verbinden](https://docs.base44.com/Setting-up-your-app/Connecting-an-external-domain) # Eigene Website für eine Domain oder Subdomain einrichten Source: https://www.edis.guide/eigene-website-fur-eine-domain-oder-subdomain-einrichten Domain oder Subdomain einem eigenen Websiteverzeichnis zuordnen und DNS, HTTPS und Anwendung getrennt prüfen. ## Eigenes Websiteverzeichnis zuweisen Eine eigene **Document-Root** ist das Verzeichnis, aus dem die Website einer Domain oder Subdomain ausgeliefert wird. Damit können Sie beispielsweise eine separate WordPress-Installation betreiben. Erstellen Sie das gewünschte Unterverzeichnis per FTP und laden Sie die Website-Dateien hinein. Beispiel: `/home/userid/www/home/mein-mit-FTP-angelegtes-Verzeichnis/`. Ersetzen Sie den Beispielpfad durch den tatsächlichen Pfad Ihres Webhosts. Melden Sie sich im vHost-Bereich an. Öffnen Sie **Apache → SubDomains** und wählen Sie den gewünschten Hostnamen. vHost-Bereich öffnen Tragen Sie das vorbereitete Unterverzeichnis als Ziel ein und speichern Sie die Änderung. Die Aktivierung kann bis zu zehn Minuten dauern. Rufen Sie den vorgesehenen Hostnamen auf und kontrollieren Sie Zielverzeichnis, Websitefunktionen und HTTPS. Weitere Hinweise zu DNS und Domainzuordnung finden Sie unten. ## Eine Domain mit vorhandenem Hosting verbinden Ein Registrarwechsel verbindet die Domain nicht automatisch mit dem gewünschten Webhost. Prüfen Sie vor einer weiteren Bestellung, ob bereits passendes Hosting vorhanden ist und welche Domainzuordnung beziehungsweise Nutzung eingerichtet werden muss. DNS, Webverzeichnis, Mailbetrieb und Zertifikat bleiben getrennte Prüfpunkte. Verwenden alte und neue Domain dasselbe Verzeichnis, muss eine gewünschte Weiterleitung auf den richtigen Hostnamen begrenzt sein. Testen Sie beide Namen einschließlich HTTPS. ## Weitere Adressen und Sonderfälle Ein eigenes Zielverzeichnis für eine zusätzliche Domain verhindert nicht automatisch den Zugriff auf denselben physischen Unterordner über die Hauptdomain. Prüfen Sie die Zuordnung jeder Domain und die tatsächlich erreichbaren Pfade. Ein Domain-Zielverzeichnis ist keine vollständige Zugriffssperre. Legen Sie mit der für die Website zuständigen Person fest, welche Adresse öffentlich verwendet werden soll. Je nach Aufbau kommen eine passende Verzeichnisstruktur oder eine gezielte Weiterleitung infrage. Übernehmen Sie keine fremde .htaccess-Regel ungeprüft. Kontrollieren Sie HTTPS, Pfade, benötigte Parameter und mögliche Weiterleitungsschleifen. Ein Canonical-Hinweis hilft Suchmaschinen, eine bevorzugte Adresse zuzuordnen. Er verhindert den anderen Seitenaufruf nicht. Auch robots.txt ersetzt weder die Canonical-Abstimmung noch einen Zugriffsschutz. Veraltete Anwendungen oder PHP-Versionen müssen unabhängig davon mit Sicherung, Kompatibilitätsprüfung und Tests aktualisiert beziehungsweise migriert werden. Technische Grundlagen: [Apache: URLs und Dateisystem zuordnen](https://httpd.apache.org/docs/2.4/urlmapping.html) und [Google: Doppelte URLs zusammenführen](https://developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/consolidate-duplicate-urls) Übernehmen Sie Serveradressen nur aus der tatsächlichen Hostingzuordnung oder den verbindlichen Vorgaben des Zielanbieters. Wenn eine Anleitung zu einer falschen Änderung geführt hat, prüfen Sie zuerst die Änderungshistorie. Ändern Sie keine weiteren Werte auf Verdacht. Nach einer Korrektur müssen DNS-Auflösung und Websitezugriff für die betroffenen Namen geprüft werden. Wenn Sie eine alte Domain nur dann entfernen lassen möchten, falls andernfalls kein freier Platz für eine neue Domain vorhanden ist, nennen Sie diese Bedingung ausdrücklich. Bleibt die Bedingung unerfüllt, besteht daraus kein Auftrag zur Entfernung. Vergleichen Sie zuerst den exakt bestellten Domainnamen mit der im Installationsassistenten verwendeten Adresse. Ein Tippfehler, ein abweichendes www oder ein falsches Zielverzeichnis kann zu einem anderen Webhost führen. Prüfen Sie das zuständige DNS-Ziel und die Zuordnung des Hostnamens im Hosting. Eine HTTP-Antwort mit Status 200 beweist nicht, dass der Assistent seine Prüfdatei am richtigen Ziel gefunden hat. Halten Sie die konkrete Installationsfehlermeldung und den betroffenen Prüfschritt fest. Für die Diagnose müssen erwarteter Inhalt und tatsächlich ausgelieferte Seite zusammenpassen. Löschen Sie eine fehlgeschlagene Installation erst, wenn geklärt ist, welche Dateien und Datenbanken betroffen sind und ob dort bereits benötigte Inhalte liegen. Sichern Sie den erforderlichen Stand und prüfen Sie den Löschumfang. Ein früher genannter Expertenmodus ist keine Garantie für dieselben Bedienelemente oder eine risikolose Deinstallation im aktuellen Produkt. Klären Sie zuerst das Ziel: Soll eine Wartungsseite erscheinen oder sollen sämtliche Websiteinhalte für Besucher unzugänglich sein? Ein Wartungsmodus im CMS oder eine andere Document-Root kann die Startseite ersetzen, verhindert aber nicht automatisch jeden direkten Aufruf über andere Pfade oder Hostnamen. Stimmen Sie die betroffenen Domains, Subdomains, benötigten Verwaltungszugänge und den Erhalt von E-Mail ab. Prüfen Sie einen erforderlichen Zugriffsschutz und testen Sie ihn mit direkten Inhaltsaufrufen. Halten Sie fest, wie der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt wird. Eine vorübergehende Wartung ist kein Kündigungsauftrag. # Eine E-Mail fehlt nur auf einem Gerät Source: https://www.edis.guide/eine-e-mail-fehlt-nur-auf-einem-gerat Vergleichen Sie Webmail, Ordner, Filter und Synchronisation, bevor Sie ein Mailkonto neu einrichten. ## Problem eingrenzen Wenn dieselbe Nachricht auf einem Gerät sichtbar ist und auf einem anderen fehlt, beginnen Sie mit einem Vergleich: Verwenden beide Geräte wirklich dasselbe Postfach und denselben Ordner? Prüfen Sie die Nachricht auch im EDIS-Webmail. Prüfen Sie der Reihe nach: 1. **Nachricht suchen:** Betreff und Empfangszeit vergleichen. 2. **Ordner und Ansicht:** Spamordner, andere Ordner, Filter und zusammengefasste Unterhaltungen kontrollieren. 3. **Verbindung:** Synchronisationsstatus, Offline-Modus und mögliche Anmeldefehler prüfen. Im Webmail vergleichen Sehen Sie anschließend nach, ob die Geräte IMAP oder POP verwenden. Bei POP können Einstellungen auf einem anderen Gerät dazu führen, dass Nachrichten nach dem Abruf vom Server entfernt werden. Ändern Sie solche Einstellungen nur, wenn klar ist, wo die benötigten Nachrichten gespeichert sind. Entfernen Sie das Mailkonto nicht vorschnell. Sichern Sie lokal gespeicherte Nachrichten, bevor Sie das Konto neu einrichten oder Ordnerdaten löschen. Für eine Zustellungsprüfung helfen eine Beispielnachricht mit vollständigen technischen Kopfzeilen, die Message-ID, der tatsächliche Empfänger sowie Datum, Uhrzeit und Zeitzone. Der im Mailprogramm sichtbare Absender kann von der technischen Versandadresse abweichen. Eine Suche nur nach dem sichtbaren Absender reicht daher nicht immer aus. ## Im Webmail ist die ganze Nachrichtenliste verschwunden Wenn in mehreren Ordnern keine Nachrichten angezeigt werden, prüfen Sie zusätzlich die Breite der Nachrichtenliste. Eine zusammengeschobene Spalte kann die Liste vollständig verbergen. Bewegen Sie den Mauszeiger auf die graue Trennleiste neben der Ordneransicht und ziehen Sie diese nach rechts, sobald der Größenänderungszeiger erscheint. Prüfen Sie danach, ob Nachrichtenliste und ausgewählter Ordner wieder sichtbar sind. Eine reine Layoutkorrektur benötigt keine Wiederherstellung und keine Löschung des Kontos. Wenn die Liste weiterhin leer bleibt, fahren Sie mit der Prüfung von Konto, Filtern und Synchronisierung fort. # E-Mail-Passwort bei EDIS ändern Source: https://www.edis.guide/email-passwort-neu-setzen Postfachkennwort im vHost-Bereich ändern und anschließend Webmail und Mailprogramme prüfen. ## Postfachkennwort ändern Das **Postfachkennwort** gilt für Ihre E-Mail-Adresse. Es ist vom **Kundenkennwort** getrennt: Ein Reset des Kundenkennworts ändert das Postfachkennwort nicht. ## Passwort in vier Schritten setzen Melden Sie sich im [vHost-Bereich](/login-vhost-bereich) an und öffnen Sie **Email Adressen → Verwaltung**. vHost-Bereich öffnen Wählen Sie unter **Anzeige Einstellung** die Option **Zeige Alle** und klicken Sie auf **anwenden**. Öffnen Sie an der richtigen E-Mail-Adresse das Bearbeiten-Symbol (Blatt mit gelbem Stift). Geben Sie das neue Passwort ein, bestätigen Sie es und beachten Sie die angezeigten Kennwortvorgaben. Übernehmen Sie die Änderung mit **Speichern** beziehungsweise **Ändern**. Bewahren Sie das Passwort sicher auf und aktualisieren Sie es in allen Mailprogrammen und Diensten, die dieses Postfach verwenden. Prüfen Sie anschließend Anmeldung, Versand und Empfang. ## Kundenkennwort und Postfachkennwort unterscheiden Das Kundenkonto und jedes E-Mail-Postfach haben getrennte Zugänge. Wenn Sie das Kundenkennwort zurücksetzen, ändert sich das Kennwort Ihres Postfachs nicht automatisch. ## Anmeldung prüfen Testen Sie den Zugang im **EDIS-Webmail** mit der **vollständigen E-Mail-Adresse** als Benutzername. Funktioniert Webmail, aber ein Mailprogramm nicht, prüfen Sie dort das gespeicherte Kennwort und die [Servereinstellungen](/edis-mailserver-imap-pop3-und-smtp-einstellungen). Webmail öffnen ## Nach einem Kontomissbrauch Bei nachgewiesenem Missbrauch kann EDIS das Postfachkennwort zum Schutz ändern. Prüfen Sie zusätzlich Ihre Geräte auf Schadsoftware. Ersetzen Sie Kennwörter, die auch an anderer Stelle verwendet wurden oder ebenfalls betroffen sein könnten. Melden Sie unbekannte Zugriffe oder fehlende Nachrichten dem Support. Eine Kennwortänderung allein beweist nicht, dass die Ursache bereits beseitigt wurde. ## Keine Zugangsdaten per Nachricht senden Teilen Sie Passwörter und Einmalcodes nicht im Supportticket. Wenn Sie keinen berechtigten Verwaltungszugang mehr haben, lassen Sie den Zugang über den vorgesehenen Supportprozess prüfen. ## Verdächtige Zugriffe und Phishing Melden Sie es sofort, wenn eine neue Mailbox angelegt wurde, die Sie oder Ihre berechtigte Verwaltung nicht beauftragt haben. Neben der Mailbox müssen auch Kundenkonto, vHost-Zugang und mögliche weitere Änderungen geprüft werden. Das Zurücksetzen eines Verwaltungspassworts ändert bestehende Postfachkennwörter nicht automatisch. Wenn Sie befürchten, dass Ihre hinterlegte Kontaktmailbox nicht mehr unter Ihrer Kontrolle steht, weisen Sie vor dem Passwortreset darauf hin. Der Support muss den sicheren Wiederherstellungsweg und Ihre Berechtigung beziehungsweise Vertretung klären. Eine neue Kontaktadresse darf nicht allein aufgrund einer frei genannten E-Mail-Adresse oder einer behaupteten familiären Beziehung übernommen werden. Dass eine bekannte verdächtige IP-Adresse zuletzt nicht auf das Kontaktpostfach zugegriffen hat, beweist noch nicht dessen Sicherheit. Lassen Sie sich mitteilen, welche Schutzmaßnahmen tatsächlich ausgeführt wurden und welche Prüfungen noch fehlen. Wiederanmeldung, betroffene Mailboxen, Weiterleitungen und verbleibende Sicherheitsfragen sind gesondert zu kontrollieren. Wenn Sie auf eine verdächtige Nachricht reagiert haben, teilen Sie dem Support mit, ob Sie nur den Link geöffnet oder auch Zugangsdaten beziehungsweise einen Einmalcode eingegeben haben. Nennen Sie den Zeitpunkt und die betroffenen Zugänge. Übermitteln Sie die eingegebenen Geheimnisse selbst nicht. Auch wenn eine verdächtige Anmeldeseite dauerhaft lädt oder keine erfolgreiche Anmeldung meldet, können eingegebene Zugangsdaten bereits übermittelt worden sein. Teilen Sie mit, welches Konto Sie anschließend über welchen offiziellen Zugang abgesichert haben. Senden Sie dabei weder das alte noch das neue Passwort. Eine bereits erfolgte Passwortänderung ist ein wichtiger Schritt; weitere betroffene Zugänge und offene Sicherheitsprüfungen müssen trotzdem geklärt werden. Ein Kennwortwechsel nach wenigen Minuten schließt einen bereits erfolgten Zugriff nicht aus. Er beweist aber auch nicht, dass Nachrichten entwendet wurden. Sichern Sie betroffene und mit demselben Kennwort verwendete Konten zeitnah über den offiziellen Zugang von einem vertrauenswürdigen Gerät aus ab. Lassen Sie verfügbare Anmelde- und Änderungsprotokolle, unbekannte Weiterleitungen sowie bestehende Sitzungen oder verbundene Anwendungen prüfen. Je nach Dienst können zusätzliche Abmeldungen oder das Widerrufen eines Zugriffs nötig sein. Eine Geräteprüfung und die Prüfung beim Anbieter ergänzen sich; sie beantworten unterschiedliche Fragen. Eine abschließende Aussage über mögliche fremde Zugriffe braucht konkrete Befunde. Der Support sollte Ihnen sagen, was geprüft wurde und welche Unsicherheit bleibt. Eine allgemeine Phishingwarnung allein beantwortet die Frage nach einem möglichen Mailabfluss nicht. Prüfen Sie außerdem, bei welchem Anbieter das betroffene Postfach tatsächlich betrieben wird und welchen Weg die verdächtige Nachricht genommen hat. Eine bei EDIS registrierte Domain bedeutet nicht automatisch, dass auch EDIS den Maildienst betreibt. Bei externen Maildiensten müssen deren Filter, Anmeldeprotokolle und Schutzmaßnahmen einbezogen werden. Änderungen am EDIS-Filter helfen nur für Nachrichten, die diesen Filter tatsächlich durchlaufen. Eine Phishingmail im Namen von EDIS belegt für sich kein Datenleck bei EDIS. Sie schließt es aber auch nicht aus. Ob eine Nachricht gefälscht ist, welcher Anbieter das betroffene Postfach betreibt und woher die Empfängeradresse stammt, sind unterschiedliche Fragen. Auch mehrere gleiche Nachrichten oder eine Domain ohne Website erlauben keine sichere Aussage über die Datenherkunft. Wenn Sie diese Sorge haben, nennen Sie sie ausdrücklich. Für die Prüfung helfen die Originalnachricht, der tatsächliche Empfänger und der Empfangszeitpunkt; notwendige Header sollten über den vorgesehenen Supportweg geprüft werden. Öffnen Sie verdächtige Links dafür nicht und geben Sie keine Zugangsdaten weiter. Teilen Sie außerdem mit, ob Sie die Nachricht nur erhalten, einen Link geöffnet oder Daten eingegeben haben. Der Support muss die Frage zur Datenherkunft und den konkreten Sicherungsbedarf getrennt behandeln und Ihnen sagen, welche Befunde vorliegen und was ungeklärt bleibt. Eine allgemeine Kampagnenwarnung allein beantwortet die Datenleckfrage nicht. # Ethik- und Verhaltenskodex der EDIS GmbH Source: https://www.edis.guide/ethik-und-verhaltenskodex-der-edis-gmbh Grundsätze für verantwortungsvolles Handeln gegenüber Kunden, Mitarbeitenden, Partnern und Umwelt. ## 1. Nachhaltige Geschäftspraktiken Die EDIS GmbH setzt sich für nachhaltige und verantwortungsbewusste Geschäftspraktiken ein. Wir verpflichten uns, mit unseren Dienstleistungen und Produkten zum Schutz der Umwelt und zur Förderung einer nachhaltigen digitalen Infrastruktur beizutragen. Unser Handeln basiert auf den Prinzipien der Integrität und Verantwortung gegenüber unseren Kunden, Mitarbeitern und Partnern. ## 2. Einhaltung von Gesetzen, Regeln und Vorschriften EDIS GmbH hält sich streng an alle geltenden nationalen und internationalen Gesetze, insbesondere im Bereich Datenschutz (DSGVO), IT-Sicherheit und Unternehmensführung. Wir gewährleisten, dass alle Geschäftspraktiken mit dem Kartell- und Wettbewerbsrecht im Einklang stehen und keine unlauteren Wettbewerbsvorteile angestrebt werden. ## 3. Interessenkonflikte Unsere Mitarbeiter und Partner sind verpflichtet, jegliche Interessenkonflikte zu vermeiden. Geschäftliche Entscheidungen sollen stets im besten Interesse des Unternehmens und unserer Kunden getroffen werden. ## 4. Arbeitsbedingungen und Menschenrechte EDIS GmbH respektiert die international anerkannten Menschenrechte und sorgt für faire und sichere Arbeitsbedingungen. Wir lehnen jede Form von Diskriminierung, Zwangs- oder Kinderarbeit strikt ab und setzen uns für ein respektvolles Arbeitsumfeld ein. ## 5. Umwelt- und Klimaschutz Als IT-Dienstleister bemühen wir uns, den Ressourcenverbrauch zu minimieren und die Umwelt zu schonen. Wir setzen auf energieeffiziente Servertechnologien und nachhaltige Hosting-Lösungen. Der Schutz der Umwelt ist ein integraler Bestandteil unserer Geschäftspraktiken. ## 6. Sicherheit und Gesundheit EDIS GmbH legt großen Wert auf die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Wir sorgen für sichere Arbeitsbedingungen und fördern durch regelmäßige Schulungen das Bewusstsein für Sicherheitsmaßnahmen. Unsere Infrastruktur ist so gestaltet, dass sie höchste Sicherheitsstandards erfüllt. ## 7. Sorgfaltspflichten in der Lieferkette Wir arbeiten nur mit Partnern und Lieferanten zusammen, die sich ebenso zur Einhaltung von Menschenrechten, Umweltschutz und fairen Geschäftspraktiken verpflichten. Dabei setzen wir auf eine transparente und verantwortungsvolle Lieferkette. ## 8. Umgang mit Daten und Datenschutz Die Sicherheit und der Schutz von Daten stehen bei der EDIS GmbH an oberster Stelle. Alle Daten werden gemäß den strengen Anforderungen der DSGVO verarbeitet. Wir setzen auf modernste Verschlüsselungstechnologien, um die Integrität und Vertraulichkeit der Daten zu gewährleisten. ## 9. Technische Compliance EDIS GmbH stellt sicher, dass alle angebotenen Produkte und Dienstleistungen den technischen Compliance-Anforderungen entsprechen. Dies umfasst die Produktsicherheit, die Einhaltung von Sicherheits- und Datenschutzstandards sowie den Schutz geistigen Eigentums. ## 10. Unternehmenskontinuität Unsere Geschäftskontinuität wird durch umfassende Risikomanagement-Prozesse und Backup-Lösungen gewährleistet. Regelmäßige Tests unserer Notfallpläne sichern den reibungslosen Betrieb auch bei unerwarteten Zwischenfällen. ## 11. Einhaltung des Verhaltenskodex Die Einhaltung dieses Verhaltenskodex ist für die EDIS GmbH und alle ihre Geschäftspartner verpflichtend. Bei Verstößen behalten wir uns das Recht vor, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, bis hin zur Beendigung der Geschäftsbeziehung. ## 12. Beschwerde- und Klageverfahren Mitarbeiter, Partner und Stakeholder sind aufgefordert, Verstöße gegen diesen Verhaltenskodex zu melden. Wir stellen dafür geeignete Kanäle zur Verfügung und unterstützen alle Untersuchungen zu möglichen Verstößen. # Fehlende Bestell- und Buchungsbestätigungen prüfen Source: https://www.edis.guide/fehlende-bestell-und-buchungsbestatigungen-prufen Bestellung, Zahlung und Benachrichtigung getrennt prüfen und den fehlenden Versand gezielt eingrenzen. Eine fehlende E-Mail bedeutet nicht automatisch, dass eine Bestellung verloren ist. Prüfen Sie zuerst in der Verwaltung Ihres Shops oder Baukastens, ob die Bestellung vorhanden ist. Vergleichen Sie die Bestellnummer mit der Zahlungsreferenz. Eine Zahlung und eine Bestellung können unterschiedliche Bearbeitungsstände haben. ## Benachrichtigung prüfen Notieren Sie den betroffenen Zeitraum einschließlich Zeitzone, eine Beispielbestellung und die vorgesehene Empfängeradresse. Prüfen Sie danach: 1. Ist die richtige Adresse für Bestellbenachrichtigungen eingetragen? 2. Gibt es im Shop einen Versandstatus oder eine Fehlermeldung? 3. Liegt die Nachricht im Spamordner, in einem anderen Ordner oder unter einer zusammengefassten Unterhaltung? 4. Betrifft der Fehler alle Bestellungen oder nur einzelne Empfänger beziehungsweise Zeiträume? ## Angaben für die Klärung sichern Wenn Zahlungen vorliegen, aber Bestellungen nicht zugeordnet werden können, sichern Sie vorhandene Bestell- und Zahlungsnachweise. Ein berechtigter Export kann den Abgleich erleichtern. Senden Sie im Supportfall nur die benötigten Referenzen; vollständige Karten- oder Zugangsdaten werden dafür nicht benötigt. Kann die Ursache im Baukasten nicht geprüft werden, muss die Anfrage mit diesen Angaben an die zuständige Stelle weitergegeben werden. Fehlender Zugriff auf ein Protokoll ist keine Erklärung für die Ursache. Nach einer Korrektur prüfen Sie Bestellung und Benachrichtigung mit einem abgestimmten Test, der keine unbeabsichtigte Zahlung auslöst. ## Formular erfolgreich gespeichert, Benachrichtigung fehlt Auch bei Kontakt- oder Bewerbungsformularen sind gespeicherte Eingabe und versendete E-Mail getrennte Schritte. Notieren Sie eine Vorgangskennung und den Zeitpunkt mit Zeitzone. Eine Erfolgsanzeige im Formular oder ein Datenbankeintrag beweist noch nicht, dass die Benachrichtigung an einen Mailserver übergeben wurde. Unterscheiden Sie die Kontaktadresse im Formularinhalt von der konfigurierten Absenderadresse, Reply-To und dem tatsächlichen Transportempfänger. Eine Adresse, die nur im Nachrichtentext steht, ist kein verlässliches Suchmerkmal für ein Transportprotokoll. Prüfen Sie den Versandweg der Website und die Rückmeldung des verwendeten Mailers; der Mailanbieter der Person, die den Support anschreibt, kann ein anderer sein. Bei mehreren Anhängen helfen Anzahl, Dateigrößen und die tatsächlich erzeugte Nachrichtengröße. Prüfen Sie Upload, Verarbeitung und Mailversand mit den dafür geltenden Grenzen. Die Größen der einzelnen Dateien allein erklären noch keine fehlende Zustellung. Erfolgreich angenommene andere Nachrichten bestätigen nicht den Versand der konkret fehlenden Vorgänge. # Externe Domain mit EDIS-Webhosting verbinden Source: https://www.edis.guide/fremddomain-externe-domain-bei-edis-hosten Ihre Domain bleibt beim bisherigen Registrar. Website und Hosting können Sie trotzdem bei EDIS betreiben. ## Externe Domain einbinden Bestellen Sie Ihre vorhandene Domain im EDIS-Online-Shop als **Fremddomain**. Die Registrierung bleibt beim bisherigen Provider. Ordnen Sie die Domain dem gewünschten EDIS-Webhost zu. EDIS richtet die Webserverzuordnung gemäß Ihren Vorgaben ein; dieser Service ist kostenfrei. Ermitteln Sie die für Ihren Webhost vorgesehenen Zieladressen und tragen Sie diese beim zuständigen DNS-Anbieter ein. Beachten Sie die Hinweise zur Zuordnung und zu bestehenden Maildiensten im nächsten Abschnitt. ## Zieladressen für das Hosting Verwenden Sie für die DNS-Verbindung die Ihrem konkreten Webhost zugewiesenen Zieladressen. Die folgende Tabelle gibt die bisherige Übersicht wieder und ersetzt keine Prüfung der aktuellen Hostingzuordnung. Ein A-Eintrag benötigt eine IPv4-Adresse, ein AAAA-Eintrag eine passende IPv6-Adresse. Übernehmen Sie nur bestätigte Werte und erhalten Sie benötigte Mail- und Verifikationseinträge. ### Mokka, Ristretto, Espresso und Doppio | Standort | Hostname | IPv4-Adresse | | --------------- | -------------------------- | ------------------ | | Österreich | HOSTING.AT.EDIS.GLOBAL | 91.227.205.222 | | **Deutschland** | **HOSTING.DE.EDIS.GLOBAL** | **158.255.214.5** | | **England** | **HOSTING.UK.EDIS.GLOBAL** | **192.121.113.50** | | **Frankreich** | **HOSTING.FR.EDIS.GLOBAL** | **151.236.21.20** | | **Italien** | **HOSTING.IT.EDIS.GLOBAL** | **192.121.47.2** | | **Schweiz** | **HOSTING.CH.EDIS.GLOBAL** | **151.236.27.50** | | **U.S.A.** | **HOSTING.US.EDIS.GLOBAL** | **151.236.22.5** | | **Schweden** | **HOSTING.SE.EDIS.GLOBAL** | **46.246.24.100** | | **Hongkong** | **HOSTING.HK.EDIS.GLOBAL** | **151.236.20.215** | **IPv6 Hosting Austria:** 2a03:f80:ad15:91:227:205:222:1 ### Ältere Hostingprodukte Smart, Starter, Basic, Advanced, Premium und Platinum Hosting: **Österreich** HOSTING.EDIS-LPS.AT (91.227.204.35) **Deutschland** HOSTING.EDIS-LPS.DE (149.154.159.6) **Schweiz** ​ ​HOSTING.EDIS-LPS.CH (178.209.42.104) ## Verbindung prüfen Die Wirksamkeit einer DNS-Änderung hängt von der zuständigen Zone und den bisherigen TTLs ab. Prüfen Sie das tatsächlich aufgelöste Ziel sowie Website, HTTPS und E-Mail. Ein Registrartransfer ist für diese DNS-Verbindung nicht erforderlich. Möchten Sie zusätzlich den Registrar zu EDIS wechseln, stimmen Sie Bestellung, Auth-Code und Transferstatus gesondert mit dem Support ab. # FTP und SFTP: Verbindung, Ports und Verschlüsselung Source: https://www.edis.guide/ftp-einstellungen-firewall-ports-activepassive-mode-pasv-verschlusselung-eol FTPS und SFTP unterscheiden, passende Ports verwenden und Verbindungsfehler richtig zuordnen. Verwenden Sie die Server- und Zugangsdaten des betroffenen Webhosts aus dem Verwaltungsportal. FTP, FTPS und SFTP sind unterschiedliche Verbindungsarten; Protokoll und Verschlüsselungsmodus müssen zum gewählten Dienst passen. | Verbindung | Verschlüsselung und üblicher Steuerport | | ---------- | ------------------------------------------------------------ | | FTP | Unverschlüsselt · TCP 21 | | FTPS | FTP mit TLS · meist TCP 21; den unterstützten Modus prüfen | | SFTP | SSH-Verbindung · meist TCP 22; benötigt passenden SSH-Zugang | Die im vHost-Bereich angegebenen Werte sind maßgeblich. ## FTP und FTPS Die FTP-Steuerverbindung verwendet üblicherweise TCP-Port 21. Reines FTP verschlüsselt Zugangsdaten und Inhalte nicht. Wählen Sie für die Dateiübertragung den von EDIS unterstützten FTPS-Modus mit TLS und prüfen Sie das Serverzertifikat. Das aktuelle Ristretto-Angebot nennt FTP und FTPS als unterstützte Dienste. Im passiven Modus baut der Client auch die Datenverbindung zum vom Server mitgeteilten Port auf. Klären Sie einen nötigen passiven Portbereich mit dem Hosting-Support und Ihrer IT-Betreuung. Ein erreichbarer Port 21 bestätigt noch keinen erfolgreichen Datentransfer. Im aktiven Modus stellt der Server die Datenverbindung zum Client her. Port 20 ist dabei häufig der Quellport des Servers, nicht pauschal der freizugebende Zielport am Client. Für übliche Verbindungen hinter Router oder Firewall ist der passive Modus meist einfacher. ## SFTP über SSH SFTP ist das SSH File Transfer Protocol. Es verwendet eine verschlüsselte SSH-Verbindung, üblicherweise auf TCP-Port 22; maßgeblich sind die im vHost-Bereich angegebenen Werte. Ihr Hostingprodukt muss SSH beziehungsweise SFTP unterstützen. Ein zusätzlicher FTP-Benutzer ist nicht automatisch ein SSH-Benutzer. Vergleichen Sie beim ersten Verbindungsaufbau den Hostschlüssel-Fingerabdruck mit einer bestätigten Angabe des Supports. Deaktivieren Sie die Prüfung nicht, um eine Warnung zu umgehen. SFTP benötigt keine separaten FTP-Datenports. Bei Fehlern nennen Sie Hostname, Protokoll, Port, Zeitpunkt und den bereinigten Verbindungsablauf. Unterscheiden Sie Netzwerkverbindung, TLS-/SSH-Prüfung, Anmeldung und Dateiübertragung. Senden Sie keine Kennwörter. # FTP-Benutzer erstellen, befristen und deaktivieren Source: https://www.edis.guide/ftp-user-erstellen-edis FTP-Zugänge anlegen, ihre Gültigkeit begrenzen und Anmeldefehler gezielt unterscheiden. ## FTP-Benutzer anlegen Über einen FTP-Zugang übertragen Sie Dateien zwischen Ihrem Computer und dem Webhost. Verwenden Sie die passende [verschlüsselte Verbindungsart](/ftp-einstellungen-firewall-ports-activepassive-mode-pasv-verschlusselung-eol). 1. Melden Sie sich im **vHost-Bereich** an. 2. Öffnen Sie **FTP → Verwaltung**. 3. Wählen Sie **FTP User erstellen** und geben Sie die benötigten Benutzerdaten ein. vHost-Bereich öffnen ## Zugang befristen oder deaktivieren * **Befristen:** Legen Sie bei zeitlich begrenzten Aufgaben eine Gültigkeitsdauer fest. Danach wird der Benutzer suspendiert, aber nicht gelöscht. Bei Bedarf können Sie ihn erneut aktivieren. * **Deaktivieren:** Sperren Sie nicht mehr benötigte FTP-Zugänge. * **Weitere Zugänge prüfen:** Bei einem Sicherheitsvorfall müssen auch andere Konten und Anwendungen untersucht werden. Ein deaktivierter FTP-Benutzer schließt andere Zugriffswege nicht aus. ## Hilfe bei Passwort und Anmeldung Achten Sie nach einer Passwortänderung auf die Erfolgsmeldung. Wird das neue Kennwort bei der Eingabe abgelehnt, wurde es möglicherweise noch nicht gespeichert. Verwenden Sie ein langes, einzigartiges Kennwort und beachten Sie die aktuell angezeigten Vorgaben für den konkreten Zugang. Senden Sie Ihr Kennwort nicht per E-Mail oder Chat. Die Meldung „Password must be in the ASCII charset“ weist auf den erlaubten Zeichensatz hin. Sie bedeutet nicht, dass sämtliche Sonderzeichen ausgeschlossen sind. Falls Hinweise zur Mindestlänge oder zu zulässigen Zeichen widersprüchlich sind, lassen Sie die geltenden Vorgaben prüfen. Verwenden Sie einen passenden FTP-Client und den FTP-Benutzer des richtigen Webhosts. Ein FTP-Servername ist keine über HTTPS aufzurufende Webseite. Prüfen Sie außerdem, ob der Benutzer aktiv ist und seine Gültigkeit noch nicht abgelaufen ist. Zeigt FileZilla zunächst „TLS-Verbindung hergestellt“ und danach „530 Login incorrect“, ist die Anmeldung fehlgeschlagen. Prüfen Sie Benutzerkennung und gespeicherte Zugangsdaten. Geben Sie dem Support den bereinigten Fehlertext mit Zeitpunkt, Server und verwendetem Protokoll weiter. Eine erfolgreiche Passwortänderung allein bestätigt noch keinen erfolgreichen Datei-Upload. Vergleichen Sie den vollständigen Ablauf vor und nach einer Änderung. Eine zunächst abgelehnte Verbindung kann nach Korrektur von Protokoll, TLS-Modus oder Port bis zur Anmeldung gelangen und dort mit 530 scheitern. Das sind unterschiedliche Fehlerphasen. Ein erreichbarer Steuerport oder erfolgreiches TLS bestätigt noch keinen Login und keinen Datentransfer. Lassen Sie bei widersprüchlichen Meldungen den konkreten Benutzerstatus und die passenden Serverprotokolle mit Zeitpunkt prüfen. Ein einzelner Fehlertext beweist keine bestimmte Passwortursache. Verwenden Sie ein starkes Kennwort nach den aktuellen Vorgaben; entfernen Sie nicht pauschal alle Sonderzeichen und wechseln Sie nicht als allgemeine Reparatur auf unverschlüsseltes FTP. # Git im Webhosting: Repositories über HTTPS klonen Source: https://www.edis.guide/git-im-webhosting-repositories-uber-https-klonen Per SSH am Webhost anmelden und für den Repository-Abruf die HTTPS-Clone-Adresse verwenden. Sie melden sich per SSH an Ihrem Webhost an. Wenn Git anschließend ein externes Repository abruft, baut es eine eigene Verbindung zum Repository-Anbieter auf. Für diesen Git-Transport verwenden Sie die HTTPS-Clone-Adresse; Git-Transport über SSH ist laut EDIS-Anleitung nicht freigegeben. ## Repository über HTTPS klonen Prüfen Sie, ob Ihr Hostingprodukt SSH unterstützt. Melden Sie sich mit den Zugangsdaten des betroffenen Webhosts an und wechseln Sie in das vorgesehene Projektverzeichnis. Verwenden Sie dann die HTTPS-Adresse Ihres Repository-Anbieters. ```bash theme={null} git clone https://gitlab.com/ORGANISATION/PROJEKT.git ``` Ersetzen Sie Organisation und Projekt durch die tatsächlichen Angaben Ihres Repositorys. Das Beispiel legt kein Repository an und erteilt keine Zugriffsberechtigung. ## Private Repositories und Zugangsdaten Verwenden Sie die vom Repository-Anbieter unterstützte Authentifizierung. Schreiben Sie Tokens und Kennwörter nicht in öffentliche Beispiele oder Supportnachrichten. Achten Sie darauf, dass Zugangsdaten und Projektdateien nicht unbeabsichtigt über das Web erreichbar sind. ## Fehler gezielt unterscheiden Prüfen Sie Protokoll, Repository-Adresse, Berechtigung und den tatsächlich ausgeführten Git-Befehl. Wenn bereits HTTPS verwendet wird, reicht die erneute Empfehlung „HTTPS verwenden“ nicht aus. Eine Meldung über ein fehlendes Transportmodul muss anhand des konkreten Git-Aufrufs und seiner Ausführungsumgebung geprüft werden. Nennen Sie dem Support den betroffenen Webhost, den Ausführungskontext und die vollständige bereinigte Fehlermeldung. Entfernen Sie Tokens und Kennwörter. Eine erfolgreiche SSH-Anmeldung bestätigt noch keinen erfolgreichen Repository-Zugriff. # Gmail lehnt E-Mails ab: Authentifizierung und SPF prüfen Source: https://www.edis.guide/gmail-lehnt-e-mails-ab-authentifizierung-und-spf-prufen Bei einer Gmail-Ablehnung SPF, DKIM und den tatsächlichen Versanddienst anhand des Rückläufers prüfen. Gmail kann eine Nachricht wegen fehlender oder fehlgeschlagener Authentifizierung zurückweisen. Ein möglicher Rückläufer lautet: 550-5.7.1 This message does not have authentication information or fails to pass 550-5.7.1 authentication checks. To best protect our users from spam, the 550-5.7.1 message has been blocked. Please visit 550-5.7.1 [https://support.google.com/mail/answer/81126#authentication](https://support.google.com/mail/answer/81126#authentication) ## Authentifizierung prüfen Die Meldung weist auf fehlende oder fehlgeschlagene E-Mail-Authentifizierung hin. Prüfen Sie den [SPF Eintrag](/spf-eintrag-fur-den-e-mail-versand-uber-edis) bei Ihrer Domain sowie DKIM und die tatsächlich verwendeten Versanddienste. Bearbeiten Sie den SPF-Eintrag in der autoritativen DNS-Verwaltung Ihrer Domain. Bei EDIS verwenden Sie die für Ihre Domain eingerichtete DNS-Verwaltung beziehungsweise PowerDNS-Admin. Ändern Sie einen vorhandenen SPF-TXT-Eintrag, statt einen zweiten für denselben Namen anzulegen. [Aktuelle Gmail-Anforderungen an Absender](https://support.google.com/mail/answer/81126). Prüfen Sie die Authentifizierung anhand des vollständigen Rückläufers und eines neuen Tests über den tatsächlich verwendeten Versanddienst. # IMAP-Postfach mit Ordnern zu EDIS übertragen Source: https://www.edis.guide/imap-konto-mit-inhalten-und-ordnern-zu-edis-ubertragen Übertragen Sie E-Mails und Ordner mit Imapsync – von der Vorbereitung bis zur abschließenden Kontrolle. ## Was ist Imapsync? Imapsync überträgt Nachrichten und Ordner zwischen IMAP-Postfächern. Das EDIS-Webtool führt Sie über eine grafische Oberfläche durch die Übertragung. IMAP-Migrationstool öffnen ## Vor dem Start Prüfen Sie diese Voraussetzungen für das bisherige Postfach (**Quelle**) und das neue Postfach bei EDIS (**Ziel**): * **Zugangsdaten:** Halten Sie die passenden Benutzernamen, Passwörter und IMAP-Serverdaten bereit. * **Speicherplatz:** Im Zielpostfach muss ausreichend freier Speicher für die übernommenen Nachrichten vorhanden sein. * **Erreichbarkeit:** Beide IMAP-Server müssen vom Migrationssystem aus erreichbar sein. * **Sicherung und Verschlüsselung:** Sichern Sie wichtige Nachrichten vor dem Umzug und verwenden Sie verschlüsselte IMAP-Verbindungen. Ein Mailserver, der nur in Ihrem lokalen Netzwerk erreichbar ist, ist für das EDIS-Webtool nicht automatisch zugänglich. Die Laufzeit und das Ergebnis hängen unter anderem von der Postfachgröße und den Serverlimits ab. Prüfen Sie nach jeder Synchronisation das Ergebnis und mögliche Fehlermeldungen. Tragen Sie die Daten des bisherigen Postfachs bei **Quelle** und die Daten des neuen Postfachs bei **Ziel** ein. EDIS-Imapsync: Postfachdaten für die Übertragung eingeben In der Abbildung steht noch `mail.edis.at`. Die aktuellen Verbindungsdaten finden Sie unter [Mailserver & Ports](/edis-mailserver-imap-pop3-und-smtp-einstellungen). ## Der Umzug in drei Schritten Führen Sie zunächst eine **Vorsynchronisation** Ihrer IMAP-Postfächer durch. Prüfen Sie danach, ob die erwarteten Ordner und Nachrichten im Zielpostfach vorhanden sind. Nach der geprüften Vorsynchronisation können Sie die Umstellung Ihrer Domain zu EDIS vornehmen. Den Ablauf finden Sie in der [Anleitung zum Domainumzug](/domain-zu-edis-transferieren). Führen Sie eine abschließende **Nachsynchronisation** durch. Damit übernehmen Sie auch Nachrichten, die während der Umstellung noch im bisherigen Postfach eingegangen sind. Prüfen Sie anschließend erneut das Ergebnis und mögliche Fehlermeldungen. ## Übertragung abschließend prüfen Vergleichen Sie die Ordner und Nachrichten im bisherigen und im neuen Postfach. Bewahren Sie das alte Postfach und Ihre Sicherung auf, bis Sie die erfolgreiche Übertragung geprüft haben. # EDIS Hilfe & Anleitungen Source: https://www.edis.guide/index Domains verbinden, E-Mail einrichten und Ihre Website betreuen. Hier finden Sie den passenden Einstieg – Schritt für Schritt.

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## Was möchten Sie erledigen? Verbinden Sie Ihre Domain mit den richtigen Diensten. * [Domain zu EDIS transferieren](/domain-zu-edis-transferieren) * [DNS-Einträge verwalten](/dns-verwaltung-edis) * [Aktive Domainnutzung](/aktive-domain-nutzung) * [Anycast DNS erklärt](/anycast-dns-bei-edis) Richten Sie Ihr Postfach und Ihre Geräte ein. * [Postfächer und Weiterleitungen](/mailboxen-einrichten-domain-bei-edis) * [Mailserver, Ports und Einstellungen](/edis-mailserver-imap-pop3-und-smtp-einstellungen) * [E-Mail-Passwort ändern](/email-passwort-neu-setzen) * [Abwesenheitsantwort einrichten](/autoresponder-automatische-e-mail-antwort-einrichten) Verwalten Sie Ihre Website und die Hosting-Umgebung. * [Im vHost-Bereich anmelden](/login-vhost-bereich) * [WordPress zu EDIS übernehmen](/wordpress-importieren-mit-installtron) * [PHP-Version ändern](/php-version-domain-subdomain-bei-edis-einstellen) * [Älteres Hosting und PHP aktualisieren](/php-73-ende-bei-alten-wehosts) Gestalten Sie Ihre Website ohne Programmierkenntnisse. * [Baukasten öffnen und loslegen](/edis-webseiten-baukasten) * [Cookie-Hinweis und Banner einrichten](/cookie-hinweis-und-cookie-banner-im-baukasten-einrichten) * [Fehlende Bestellmails prüfen](/fehlende-bestell-und-buchungsbestatigungen-prufen) Klären Sie Zugänge, Kontaktdaten und Vertragsfragen. * [Kundenpasswort zurücksetzen](/kundenkennwort-zuruecksetzen-edis) * [Rechnungen und Zahlungen](/rechnungszustellung-andern-und-zahlungsnachweise-zuordnen) * [Inhaber und Kundendaten ändern](/domainkontakte-debitor-und-inhaber-unterscheiden) * [Domains oder Hosting kündigen](/anleitung-produkte-bei-edis-kuendigen) Schützen Sie Ihre Website und sichern Sie wichtige Daten. * [HTTPS mit Let’s Encrypt aktivieren](/lets-encrypt-zertifikat-bei-edis-bestellen-und-aktivieren) * [Backups und Wiederherstellung](/backups-und-wiederherstellung-datenverlust-richtig-melden) * [Missbrauch eines Kontaktformulars](/kontaktformular-missbraucht-website-mailversand-prufen-und-wiederherstellen) ## Etwas funktioniert nicht? Rückläufer, Weiterleitungen und Zustellfehler eingrenzen. Den passenden Fehlerfall finden und gezielt prüfen.

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Sie kommen an einer Stelle nicht weiter? Unser Supportteam hilft Ihnen bei Fragen zu Domains, Webhosting und E-Mail.

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# IP-Adressen der EDIS-Mailserver und SPF Source: https://www.edis.guide/ip-adressen-der-edis-mailserver-und-spf Wo Sie die gepflegte Liste der EDIS-Versandadressen finden und wie Sie sie für SPF verwenden. Beim Versand über EDIS können je nach Versandweg unterschiedliche Server und IP-Adressen beteiligt sein. ## Aktuelle Versandadressen finden EDIS pflegt die für die externe E-Mail-Kommunikation verwendeten IP-Adressen im DNS-Namen **`spf.edis.at`**. Sie können die Auflösung beispielsweise mit [MXToolbox prüfen](https://mxtoolbox.com/SuperTool.aspx?action=a%3aspf.edis.at\&run=toolpage). ## Die eigene Domain für SPF konfigurieren Ein **SPF-Eintrag** legt fest, welche Server für Ihre Domain versenden dürfen. EDIS richtet bei neu angelegten Domains seit einigen Jahren passende SPF-Einträge für die eigene Mailinfrastruktur ein. Prüfen Sie bei einer älteren Domain, ob ein SPF-Eintrag vorhanden ist und ob er alle tatsächlich verwendeten Versanddienste berücksichtigt. Die Anleitung zeigt, wie Sie die gepflegte EDIS-Referenz einbinden. SPF-Eintrag einrichten # Kalender und Kontakte über CalDAV und CardDAV synchronisieren Source: https://www.edis.guide/kalender-und-kontakte-uber-caldav-und-carddav-synchronisieren CalDAV für Kalender und CardDAV für Kontakte: Angaben im Webmail finden und die passende App auswählen. Kalender werden über CalDAV, Kontakte über CardDAV synchronisiert. Die jeweilige Serveradresse ist nicht beliebig austauschbar. ## Verbindungsdaten im Webmail finden Melden Sie sich im [EDIS-Webmail](https://webmail.edis.at) mit Ihrer vollständigen E-Mail-Adresse und dem Postfachkennwort an. Öffnen Sie Einstellungen → Mobile Sync und übernehmen Sie die dort zum gewünschten Kalender beziehungsweise Adressbuch angezeigten Angaben. ## Unterstützten Client auswählen Wählen Sie auf dem Gerät einen Client, der das benötigte Protokoll unterstützt. Für unterstützte klassische Outlook-Versionen unter Windows kommt beispielsweise Outlook CalDav Synchronizer infrage. Diese Plugin-Anleitung gilt nicht automatisch für das neue Outlook, Outlook im Browser oder Outlook für Mac. Prüfen Sie die aktuelle Kompatibilitätsliste und laden Sie Erweiterungen nur aus der offiziellen Quelle: [Offizielle Website von Outlook CalDav Synchronizer](https://caldavsynchronizer.org/) ## Synchronisation testen Testen Sie nach der Einrichtung einen unkritischen Kalendereintrag beziehungsweise Kontakt in beide Richtungen. Synchronisierte Löschungen können weitere Geräte betreffen; bewahren Sie eine unabhängige Sicherung auf. Zur Einrichtung auf Geräten # Kontaktformular missbraucht: Website-Mailversand prüfen und wiederherstellen Source: https://www.edis.guide/kontaktformular-missbraucht-website-mailversand-prufen-und-wiederherstellen Missbrauchten Formularversand gezielt absichern und die Funktion nach bestätigter Entsperrung testen. Eine Sperre des Mailversands Ihrer Website kann Kontaktformulare und Bestellbenachrichtigungen betreffen, während E-Mail-Programme weiterhin normal senden. Lesen Sie die Sperrmitteilung genau und prüfen Sie, welche Website und welcher Versandweg genannt werden. ## Ursache beheben und Schutz prüfen Lassen Sie die betroffene Anwendung durch den zuständigen Websitebetreuer prüfen. Halten Sie fest, welche Funktion missbraucht wurde und welche Änderung die Ursache behebt. Das reine Einblenden eines Captchas ist noch kein Nachweis, dass das Formular ungültige Anfragen tatsächlich zurückweist. Bei einem Captcha- oder Tokenverfahren muss die Verarbeitung auf dem Server den vorgesehenen Schutz prüfen. Für Turnstile ist die serverseitige Validierung ausdrücklich erforderlich. Die genaue Umsetzung richtet sich nach dem verwendeten Verfahren und Formular. ## Entsperrung abstimmen und Formular testen Informieren Sie den Support über die konkrete Änderung. Nach der Prüfung und einer bestätigten Entsperrung testen Sie das zuvor betroffene Formular: Wird eine legitime Anfrage verarbeitet und am vorgesehenen Ziel zugestellt? Bleibt der Schutz aktiv? Eine erfolgreiche Outlook-Anmeldung ersetzt diesen Formulartest nicht. ## Weiterführende Informationen [Turnstile: Serverseitige Validierung](https://developers.cloudflare.com/turnstile/get-started/server-side-validation/) ## Auffällige Eingaben sind noch kein bestätigter Einbruch SQL-artige Zeichenfolgen oder sleep-Aufrufe in zugesandten Formularfeldern zeigen einen Angriffsversuch. Allein daraus lässt sich nicht ableiten, dass SQL-Befehle ausgeführt wurden, Daten verändert wurden oder ein Kundenrechner infiziert ist. Dafür müssen die zuständigen Betreuer Anwendungs- und Datenbankbefunde prüfen. Behandeln Sie missbrauchten Websiteversand, Probleme eines Mailprogramms und einen geplanten Hostingumzug getrennt. Ein Tarifwechsel oder eine neuere PHP-Version bereinigt keine bereits kompromittierten Dateien. Bereinigung, Migration, Entsperrung und anschließender Funktionstest brauchen jeweils einen eigenen Nachweis. # E-Mail-Weiterleitungen: SPF und SRS bei EDIS Source: https://www.edis.guide/korrekte-e-mail-weiterleitungen-strikter-spf-srs-sender-rewrite-scheme Warum Weiterleitungen die SPF-Prüfung beeinflussen und wie SRS dabei hilft. SPF prüft, ob der sendende Server für die Domain des technischen Envelope-Absenders autorisiert ist. Die sichtbare From-Adresse ist davon zu unterscheiden. SPF allein bestätigt weder die Identität einer Person noch garantiert es die Zustellung einer Nachricht. ## Warum Weiterleitungen SPF verändern können Bei einer Weiterleitung verbindet sich der weiterleitende Server mit dem Zielserver. Behält er den ursprünglichen Envelope-Absender bei, kann seine IP-Adresse im SPF-Eintrag dieser ursprünglichen Domain fehlen. Dadurch kann eine SPF-Prüfung am Ziel fehlschlagen. ## Was SRS leistet EDIS beschreibt den Einsatz von Sender Rewriting Scheme (SRS) für Weiterleitungen. Dabei wird der technische Envelope-Absender in eine Adresse des weiterleitenden Dienstes umgeschrieben. Prüfwerte gehören zu dieser umgeschriebenen Adresse; SRS fügt nicht einfach einen kryptografischen Hash als Schutz der gesamten E-Mail hinzu. SRS kann das SPF-Problem der Weiterleitung abfangen. Für DMARC muss zusätzlich die passende Domainausrichtung berücksichtigt werden; die sichtbare From-Domain bleibt üblicherweise unverändert. DKIM-Signaturen, Veränderungen an der Nachricht und die Regeln des Zielservers bleiben relevant. Eine Zustellung ist deshalb nicht garantiert. ## Rückläufer gezielt prüfen Eine Meldung wie „550 rejecting for sender policy framework“ weist auf eine SPF-bezogene Ablehnung hin. Für die Ursache benötigen Sie den vollständigen Rückläufer, ursprünglichen Absender, weiterleitenden Dienst, endgültigen Empfänger und Zeitpunkt. Prüfen Sie anhand derselben Nachricht, ob SRS tatsächlich verwendet wurde. Ändern Sie nicht pauschal den SPF-Eintrag des Empfängers oder fügen Sie fremde Weiterleitungsserver als erlaubte Absender hinzu. Prüfen Sie den tatsächlich betroffenen Versandweg und wiederholen Sie danach den zuvor fehlgeschlagenen Test. [SPF für den Versand über EDIS einrichten](/spf-eintrag-fur-den-e-mail-versand-uber-edis) [Google: Hinweise zu weitergeleiteten Nachrichten](https://support.google.com/mail/answer/175365?hl=en) # Kosten einer .at-Domain bei EDIS Source: https://www.edis.guide/kosten-von-domains Preis und Leistungsumfang einer .at-Domain prüfen. Die EDIS-Domainseite nennt für Registrierung und jährliche Verlängerung einer .at-Domain derzeit EUR 15,00 einschließlich 20 % österreichischer Mehrwertsteuer. Prüfstand: 21. September 2026. Das Angebot umfasst laut Domainseite Anycast DNS; zusätzliche Leistungen wie aktive Domainnutzung, Webhosting oder weitere Dienste richten sich nach dem gewählten Produkt. Prüfen Sie vor der Bestellung den vollständigen Leistungsumfang. Maßgeblich sind das aktuelle Angebot, die Bestellanzeige und Ihr Vertrag. Die Angabe gleicher Registrierungs- und Verlängerungspreise ist keine unbegrenzte Zusage, dass sich Preise künftig unter keinen Umständen ändern können. Aktuelle Domainangebote # Kundenkennwort bei EDIS zurücksetzen Source: https://www.edis.guide/kundenkennwort-zuruecksetzen-edis Setzen Sie das Passwort für den Kundenbereich mit Ihrer Kundennummer und der hinterlegten Kontaktadresse zurück. ## Neues Kundenkennwort setzen Öffnen Sie die offizielle Seite zum Zurücksetzen Ihres Kundenkennworts. Kundenpasswort zurücksetzen Ihre **Kundennummer** finden Sie rechts oben auf Ihren EDIS-Serviceabrechnungen. Nach dem Absenden erhalten Sie eine Nachricht an die bei EDIS hinterlegte E-Mail-Adresse. Öffnen Sie den Link in der Nachricht und folgen Sie den Anweisungen, um ein neues Passwort zu setzen. Melden Sie sich mit Ihrer **Kundennummer** und dem **neuen Passwort** an. Zum Kundenbereich Wenn die Anmeldung weiterhin nicht funktioniert, kontaktieren Sie [hosting@edis.at](mailto:hosting@edis.at). Haben Sie keinen Zugriff mehr auf die hinterlegte E-Mail-Adresse, beachten Sie die Hinweise zur [Wiederherstellung des Kundenzugangs](/rechnungszustellung-andern-und-zahlungsnachweise-zuordnen#DUBmj). # Let's-Encrypt-Zertifikat bei EDIS bestellen und aktivieren Source: https://www.edis.guide/lets-encrypt-zertifikat-bei-edis-bestellen-und-aktivieren Zertifikat im vHost-Bereich bestellen, Kosten und Hostnamen prüfen und die HTTPS-Verbindung testen. Für eine bei EDIS gehostete Website können Sie ein **Let’s-Encrypt-Zertifikat** im vHost-Bereich bestellen beziehungsweise aktivieren. Prüfen Sie dabei den Leistungsumfang und die betroffenen Hostnamen. Öffnen Sie im vHost-Bereich **HTTPS (SSL/TLS)**. vHost-Bereich öffnen Drücken Sie das grüne **"+" Symbol** links neben der Domain. Prüfen Sie die angezeigten Leistungen und etwaigen Kosten, bevor Sie die Bestellung bestätigen. Die Bereitstellung kann einige Zeit benötigen. Prüfen Sie den Status im vHost-Bereich und rufen Sie anschließend den gewünschten Hostnamen über HTTPS auf. Erst das tatsächlich ausgelieferte gültige Zertifikat bestätigt die erfolgreiche Aktivierung; 15 Minuten sind keine verbindliche Höchstfrist. Ein Schlosssymbol oder eine gesperrte Auswahl allein belegt keine bestimmte DNS-Ursache. Prüfen Sie die konkrete Meldung und den Zertifikatsstatus sowie die aktuellen A- und gegebenenfalls AAAA-Ziele der betroffenen Hostnamen. Nennen Sie dem Support Domain, Fehlermeldung und Zeitpunkt, wenn Bestellung oder Aktivierung nicht möglich sind. Let's-Encrypt-Zertifikat im Bereich HTTPS (SSL/TLS) bestellen ## Wann benötigen Sie ein Zertifikat? Ein SSL-/TLS-Zertifikat ermöglicht den verschlüsselten Aufruf Ihrer Website über HTTPS. Auch eine Domain, die lediglich auf eine andere Website weiterleitet, benötigt für ihren eigenen HTTPS-Aufruf ein passendes Zertifikat. Das Zertifikat der Zielwebsite genügt dafür nicht. ## Kosten und Vertragsumfang Aus dem Namen „Let's Encrypt“ lässt sich kein kostenloser EDIS-Service ableiten. Maßgeblich sind die aktuelle Bestellanzeige und Ihr Vertrag. Ein Webhost-Umzug beendet eine Zertifikatsleistung nicht automatisch. ## HTTPS für Haupt- und Alias-Domains prüfen Prüfen Sie jede Adresse, die Besucher direkt aufrufen können: Hauptdomain, www und weitere Alias-Domains. Halten Sie Domainzuordnung, Weiterleitungsregel und Zertifikatsabdeckung getrennt fest. Auch eine Alias-Domain braucht für ihren eigenen HTTPS-Aufruf ein gültiges Zertifikat, bevor die Weiterleitung zur Hauptdomain greifen kann. ## Fragen zu Verwaltung, Umzug und Erneuerung Eine Fehlermeldung in der Zertifikatsverwaltung muss nicht bedeuten, dass die Website ein ungültiges Zertifikat ausliefert. Nennen Sie dem Support die genaue Verwaltungsaktion, die Fehlermeldung und den betroffenen Hostnamen. Ein Fehler zum Vertrags- oder Kündigungsdatum wird getrennt vom tatsächlich aufgerufenen HTTPS-Ziel geprüft. Wenn HTTPS funktioniert, aber statt der Website nur ein Verzeichnis oder eine Testdatei erscheint, sind zusätzlich Domainzuordnung, Zielverzeichnis und Startdatei zu prüfen. Eine weitere kostenpflichtige Zertifikatsbestellung ist keine allgemeine Fehlerbehebung. Eine Kündigungsmitteilung kann eine Abrechnungsposition oder die künftige Verlängerung betreffen. Daraus lässt sich allein nicht ablesen, ob das aktuell eingesetzte Zertifikat sofort ungültig wird. Lassen Sie die betroffene Domain, das Zertifikatsablaufdatum, das Vertragsende und den weiteren Verlängerungsauftrag getrennt prüfen. Wenn Sie das Zertifikat weiter benötigen, klären Sie das aktuelle Angebot und den nächsten Ausstellungsschritt rechtzeitig mit dem Support. Eine frühere individuelle Lösung mit manueller Rechnung ist keine allgemeine Zusage. Bestellen Sie nicht allein wegen einer unklaren Mitteilung ein zweites Zertifikat. Listen Sie vor einer SSL-Kündigung alle weiter genutzten Hostnamen auf. Wenn die Hauptwebsite zu einem anderen Anbieter zieht, kann eine Subdomain weiterhin auf dem EDIS-Webhost laufen und dort ein gültiges Zertifikat benötigen. Prüfen Sie DNS-Ziel, Hostingzuordnung und Zertifikatsabdeckung für jeden dieser Namen. Lassen Sie bestätigen, welche SSL-Leistung zu welchem Termin endet und welche Domain-, Hosting- oder Mailkosten weiterlaufen. Eine Aussage, die SSL-Kündigung koste nichts zusätzlich, bedeutet nicht, dass alle übrigen Leistungen kostenlos werden oder bereits vorausbezahlte Beträge erstattet werden. HTTP/2 setzt grundsätzlich weder ein Wildcard-Zertifikat noch einen bestimmten Nameserveranbieter voraus. Für HTTPS muss das Zertifikat zu den aufgerufenen Hostnamen passen. Welche Einstellungen und Zusatzleistungen Ihr konkretes EDIS-Hosting für HTTP/2 benötigt, muss anhand der aktuellen Plattform geprüft werden. Lassen Sie vor einer zusätzlichen Zertifikatsbestellung oder einem Nameserverwechsel zunächst prüfen, welches Protokoll die Website tatsächlich verwendet und welche aktuelle Produktvoraussetzung fehlt. Bei einem Nameserverwechsel müssen bestehende DNS-Einträge und Mailabhängigkeiten erhalten bleiben. Aus einer früheren Supportauskunft lässt sich keine allgemeine oder heutige Bestellpflicht ableiten. Bei HTTPS-Problemen nach einer Zertifikatsbestellung ist zu prüfen, ob das Zertifikat bereits ausgestellt, installiert und dem aufgerufenen Hostnamen zugeordnet ist. Vergleichen Sie auch das tatsächliche DNS-Ziel. Eine erneute Bestellung oder eine zusätzliche Weiterleitung ersetzt diese Prüfung nicht. Wenn Sie eine Mitteilung zur künftigen Verlängerung erhalten, klären Sie zuerst die genaue Produktart und die betroffenen Hostnamen. Änderungen einer manuell betreuten Zertifikatsleistung gelten nicht automatisch für automatisierte Let’s-Encrypt-Leistungen oder für das gesamte Webhosting. Lassen Sie den nächsten Ausstellungsschritt und die weitere Verlängerung für Ihren Vertrag bestätigen. Eine bereitgestellte Zertifikatsdatei ist noch kein Nachweis ihrer Installation. Prüfen Sie anschließend das tatsächlich ausgelieferte Zertifikat und dessen Ablaufdatum. Eine extern registrierte oder extern verwaltete Domain schließt ein Wildcard-Zertifikat technisch nicht grundsätzlich aus. Bei Let’s Encrypt erfolgt die Prüfung für Wildcards über DNS-01. Ob und wie dieser Ablauf für Ihr EDIS-Produkt unterstützt wird, muss gesondert bestätigt werden. Nennen Sie alle benötigten Hostnamen und klären Sie DNS-Zugriff, Validierung sowie automatische Erneuerung. Ein Zertifikat nur für die Hauptdomain und www deckt weitere Hostnamen nicht automatisch ab. Ändern Sie Nameserver oder Hostingzuordnung nicht allein aufgrund einer unbestätigten Annahme. Bei einem Zertifikat für einen externen Server, etwa IIS, müssen außerdem Bereitstellung, Installation und künftige Erneuerung eindeutig zugeordnet sein. Eine alte PFX-Datei oder eine frühere manuelle Ausstellung bestätigt keine aktuelle Verlängerungsleistung. Technischer Hintergrund: [Let’s Encrypt: Validierungsverfahren](https://letsencrypt.org/docs/challenge-types/) # Im vHost-Bereich von EDIS anmelden Source: https://www.edis.guide/login-vhost-bereich So öffnen Sie Ihren Webhost über den Kundenbereich oder melden sich direkt mit den vHost-Zugangsdaten an. Sie erreichen den vHost-Bereich über Ihren Kundenbereich oder über eine direkte Anmeldung. Für den direkten Zugang benötigen Sie ein eigenes vHost-Passwort. ## Über den Kundenbereich anmelden Halten Sie Ihre **Kundennummer** und Ihr **Kundenpasswort** bereit. Die Kundennummer ist eine fünfstellige Zahl. Kundenbereich öffnen Melden Sie sich mit Ihrer Kundennummer und Ihrem Kundenpasswort an. Anmeldung im EDIS-Kundenbereich Wählen Sie links **vHost** und klicken Sie beim gewünschten Webhost auf den **grünen Pfeil**. Bestätigen Sie das angezeigte Popup. Anschließend befinden Sie sich im vHost-Bereich dieses Webhosts. Webhost im Kundenbereich auswählen und den vHost-Bereich öffnen ## Direkt im vHost-Bereich anmelden Für die direkte Anmeldung verwenden Sie den **vHost-Benutzernamen** und das **zugehörige vHost-Passwort**. Falls Sie noch kein vHost-Passwort vergeben haben, melden Sie sich zunächst im Kundenbereich an. Öffnen Sie links **vHost**, klicken Sie beim gewünschten Webhost auf das **Bearbeiten-Symbol** und legen Sie ein Passwort fest. Öffnen Sie [manage.edis.at](https://manage.edis.at/) und wählen Sie **vHost Bereich**. Melden Sie sich mit den Zugangsdaten des gewünschten Webhosts an. Direkte Anmeldung im vHost-Bereich von EDIS ## Kundenpasswort vergessen? Über die folgende Anleitung können Sie Ihr Kundenpasswort zurücksetzen: Kundenpasswort zurücksetzen # E-Mail-Postfächer und Weiterleitungen bei EDIS einrichten Source: https://www.edis.guide/mailboxen-einrichten-domain-bei-edis Postfach, Weiterleitung oder Catchall einrichten und vorhandene Nachrichten bei Änderungen erhalten. Für ein eigenes Postfach benötigen Sie eine passende **EDIS-Hosting- oder Mailleistung** und die Zuordnung Ihrer Domain. Die Domainleistung **„Aktive Nutzung“** allein richtet keine Postfächer ein. ## Postfach oder Weiterleitung? | Gewünschte Funktion | Passende Auswahl | | ------------------------------------------------------------------------- | ------------------------ | | Nachrichten speichern und per Webmail oder Mailprogramm abrufen | **Postfach (Mailbox)** | | Neue Nachrichten an eine andere Adresse senden lassen | **E-Mail-Weiterleitung** | | Nachrichten an nicht einzeln angelegte Adressen einer Domain weiterleiten | **Catchall** | Prüfen Sie im Kundenbereich, ob bereits ein geeigneter Webhost vorhanden ist. Berücksichtigen Sie Domainzuordnung, Anzahl der Postfächer und verfügbare Mailkapazität. Bestellen Sie nur bei Bedarf ein zusätzliches passendes Produkt. Kundenbereich öffnen Warten Sie auf die bestätigte Bereitstellung und öffnen Sie den [vHost-Bereich des zugeordneten Webhosts](/login-vhost-bereich). Eine Bestellung allein bestätigt noch keinen funktionierenden Zugang. Legen Sie die gewünschte Adresse als **Postfach** oder **Weiterleitung** an. Für eine Weiterleitung tragen Sie die gewünschte Zieladresse ein. Für einen **Catchall** wählen Sie unter **Anzeige Einstellungen** die betreffende Domain. Öffnen Sie das Bearbeiten-Symbol (Blatt mit gelbem Stift) und tragen Sie das Ziel ein. Ein Catchall erfasst die nicht ausdrücklich definierten Adressen dieser Domain. Prüfen Sie die Domainzuordnung und testen Sie die neue Adresse. Verwenden Sie für ein Postfach die aktuellen [EDIS-Mailservereinstellungen](/edis-mailserver-imap-pop3-und-smtp-einstellungen). Eine Weiterleitung übernimmt keine vorhandenen Nachrichten. Sichern Sie benötigte Inhalte und planen Sie den bisherigen Empfangsweg, bevor Sie ein altes Postfach löschen. ## Bestehende Adressen, Speicher und Sonderfälle Wenn der Wechsel wegen eines Fehlers gewünscht ist, nennen Sie die konkrete Fehlermeldung, den Zeitpunkt und das betroffene Mailprogramm. Prüfen Sie, ob Anmeldung, Versand oder Empfang betroffen sind und ob Webmail noch funktioniert. Eine neue Adresse behebt die Ursache nicht automatisch. Bestätigen Sie die neue Adresse mit ihrer exakten Schreibweise. Eine Beispieladresse oder ein nicht ausgefüllter Platzhalter in einer Anfrage reicht dafür nicht. Geben Sie außerdem an, ob die alte Adresse erreichbar bleiben soll und welche Personen den Wechsel beauftragen dürfen. Klären Sie, wo die benötigten Nachrichten gespeichert sind: im bisherigen Postfach, in lokalen Ordnern eines Mailprogramms oder in einer anderen Sicherung. Eine Weiterleitung übernimmt vorhandene Nachrichten nicht automatisch in ein neues Postfach. Vereinbaren Sie, wie die vorhandenen E-Mails erhalten und später gelesen werden sollen. Prüfen Sie den Zugang und einen geeigneten Export- oder Übernahmeweg, bevor Daten entfernt werden. Wenn der alte Zugang nicht funktioniert, muss zuerst geklärt werden, wie der Bestand geprüft und gesichert werden kann. Prüfen Sie die Zuordnung der Domain zum bestehenden Hosting und dessen verfügbare Mailkapazität. Eine zusätzliche Mailadresse erfordert nicht in jedem Fall ein zweites Hostingpaket. Richten Sie das bestätigte neue Postfach über den vorgesehenen Verwaltungsweg ein. Verwenden Sie die aktuellen Server- und Verschlüsselungseinstellungen und richten Sie die benötigten Geräte ein. Zugangsdaten werden über den dafür vorgesehenen sicheren Weg gesetzt beziehungsweise wiederhergestellt. Wenn Nachrichten an die alte Adresse weiter ankommen sollen, muss der Empfangsweg auch nach der Umstellung bestehen. Eine Löschung allein richtet keine Weiterleitung ein. Klären Sie, ob das bisherige Postfach erhalten bleibt oder eine passende Weiterleitungsregel eingerichtet werden soll. Ob Postfach und Weiterleitung parallel möglich sind und ob eine Kopie aufbewahrt wird, hängt von der konkreten Konfiguration ab. Prüfen Sie diese Einstellung ausdrücklich. Vermeiden Sie eine Rückweiterleitung von der neuen an die alte Adresse, die eine Schleife erzeugen könnte. Ein Catchall für die ganze Domain ist kein Ersatz für eine gezielte Regel für eine einzelne Adresse. Testen Sie den direkten Empfang an der neuen Adresse, den gewünschten Empfang über die alte Adresse und den Versand mit der richtigen Absenderadresse. Prüfen Sie außerdem, ob die benötigten alten Nachrichten tatsächlich wieder lesbar sind und die eingerichteten Geräte funktionieren. Entfernen Sie das alte Postfach oder lokale Daten erst im vereinbarten Umfang, nachdem Aufbewahrung und Empfangsweg geklärt sind. Halten Sie fest, was bestehen bleibt und was zu welchem Termin endet. Eine Bestätigung der Neuanlage allein beantwortet die Fragen nach Weiterleitung und Archiv noch nicht. Prüfen Sie Messzeitpunkt, Einheit, tatsächlichen Verbrauch und die Grenze Ihres konkreten Produkts. Bei mehreren Postfächern muss feststehen, ob Einzelkontingente, eine Gesamtgrenze oder Zusatzvereinbarungen gelten. Mailkontingente können unabhängig vom Website-Speicher geregelt sein. Entfernen Sie nur bekannte, nicht mehr benötigte Daten und sichern Sie wichtige Inhalte vorher. Ein externer Mailumzug beendet nicht automatisch eine separat berechnete Speicherleistung. Klären Sie verbleibende Daten, vereinbartes Leistungsende und Abrechnung getrennt; löschen Sie keine Postfächer allein zur Lösung einer Vertragsfrage. Vergleichen Sie vor der Bestellung und Umschaltung die tatsächliche Belegung jedes Postfachs mit den Grenzen des gewünschten Produkts. Ein gemeinsames Speicherbudget und ein Limit je Postfach sind unterschiedliche Angaben. Berücksichtigen Sie auch Inhalte in Papierkorb und Spamordner; löschen Sie diese nur bewusst und nach Prüfung benötigter Sicherungen. Teilen Sie mit, welche Dienste unverändert bleiben sollen, etwa eine externe Website oder bestehende Mailzugänge. Wenn Sie den Wechsel vorerst anhalten möchten, benennen Sie dies ausdrücklich. Die nächsten Schritte werden dann auf Basis des aktualisierten Auftrags abgestimmt. Weniger angezeigte Nachrichten im Mailprogramm bedeuten nicht automatisch weniger Speicher auf dem Server. Prüfen Sie nach einer Bereinigung, ob die Änderung im Postfach angekommen ist und welche Belegung im Webmail beziehungsweise in der Verwaltung angezeigt wird. Ein jährliches Hostingprodukt und monatlich berechneter Zusatz-Mailspeicher können unterschiedliche Leistungszeiträume haben. Nach einem Upgrade, einer Speicherreduktion oder einem Mailumzug sollte geprüft werden, ob die Zusatzposition noch erforderlich ist und ab welchem Datum sich die Verrechnung ändert. Eine technische Änderung allein bestätigt keinen Abrechnungsstopp. Nennen Sie bei einer Rückfrage die betroffene Rechnungsposition, den Leistungszeitraum, das Postfach und die durchgeführte Änderung. Eine Sammelrechnung kann viele weitere Leistungen enthalten. Lassen Sie eine zugesagte Korrektur oder Gutschrift und deren Verrechnung bestätigen; eine Gutschrift ist nicht automatisch eine Rückzahlung. Ein lokales Archiv im Mailprogramm ist nicht automatisch identisch mit dem gesamten Bestand auf dem Server. Vergleichen Sie Posteingang, Gesendet, Papierkorb, Spam und weitere Serverordner mit dem lokalen Bestand. Verwenden Sie dabei denselben Messzeitpunkt und vergleichbare Größenangaben. Das Verschieben in den Papierkorb gibt den belegten Serverspeicher noch nicht frei. Klären Sie Sicherung und benötigte Aufbewahrung vor einer endgültigen Löschung und prüfen Sie die Serverbelegung danach erneut. Lassen Sie die Beendigung einer nicht mehr benötigten Zusatzleistung mit ihrem Termin gesondert bestätigen. Wenn Sie eingehende Nachrichten automatisch in Ordner verschieben möchten, klären Sie zuerst, wo die Regel ausgeführt werden soll. Eine lokale Regel im Mailprogramm ist nicht dasselbe wie eine serverseitige Regel, die auch ohne geöffnetes Mailprogramm verarbeitet wird. Ob Sieve-Regeln und eine passende Verwaltung im konkreten EDIS-Produkt verfügbar sind, muss für Ihre Mail- und Webmailumgebung bestätigt werden. Eine allgemeine Funktionsbeschreibung des Webmailherstellers ist keine Zusage für die bereitgestellte EDIS-Installation. Nennen Sie dem Support die verwendete Oberfläche und die gewünschte Regel. Prüfen Sie vor einer Änderung Zielordner, Auswirkungen auf andere Geräte und mögliche Lösch- oder Weiterleitungsaktionen. Testen Sie zunächst mit einer unkritischen Nachricht, ob die Regel wie beabsichtigt arbeitet. Eine reine Weiterleitungsadresse ist kein eigenes Postfach und kann deshalb nicht über IMAP oder Webmail abgerufen werden. Prüfen Sie im vHost-Bereich unter E-Mail den Verwendungszweck der betroffenen Adresse, bevor Sie die Anmeldung im Mailprogramm untersuchen. Wenn ein eigenes Postfach gewünscht und im Produkt verfügbar ist, bearbeiten Sie die Adresse, wählen Sie den Verwendungszweck „Postfach“ und setzen Sie ein Postfachkennwort. Entscheiden Sie bewusst, ob bestehende Weiterleitungsziele erhalten bleiben sollen. Verwenden Sie anschließend das Postfachkennwort und die aktuellen Mailservereinstellungen; eine leere Kennwortabfrage allein ist kein Serverfehler. # Große MySQL-Datenbanken exportieren und wiederherstellen Source: https://www.edis.guide/mysql-datenbank-dump-grosse-datenbanken Datenbanken über die Verwaltung oder SSH exportieren und das Ziel einer Rücksicherung sorgfältig prüfen. Wenn der Export über **phpMyAdmin** nicht möglich ist, können Sie einen Download im vHost-Bereich anfordern oder bei vorhandenem SSH-Zugang einen **Datenbank-Dump** erstellen. ## Datenbank-Download im vHost anfordern 1. Navigieren Sie zum **vHost Bereich**. 2. Wählen Sie **Datenbank** aus und gehen Sie zu **Rücksicherung**. 3. Klicken Sie auf **Datenbank download anfordern**. ## Alternative: Export über SSH 1. Erstellen Sie ein eigenes Verzeichnis, idealerweise außerhalb des **www/home** Verzeichnisses, z.B. **www/backup/** Verwenden Sie den tatsächlichen Datenbankserver und Datenbankbenutzer Ihres Webhosts. Der Wert nach -u ist der Benutzername und muss nicht mit dem Datenbanknamen übereinstimmen. Ersetzen Sie alle Platzhalter im folgenden Beispiel. Die Option -B schreibt zusätzlich Datenbankauswahl-Anweisungen in den Dump; beachten Sie dies vor einer Rücksicherung. ```shell theme={null} mysqldump -u Datenbankname -p -h dbXX.at.edis.global -B Datenbankname --no-tablespaces > Datenbankname.sql ``` Die Größe der heruntergeladenen Datenbank im Dump kann von der Größe, die im phpMyAdmin angezeigt wird, abweichen. Der Grund dafür ist, dass der Dump ein reines Textfile ist und nicht die gleiche Struktur wie die ursprüngliche Datenbank aufweist. ## Rücksicherung einer Datenbank Sichern Sie die aktuelle Zieldatenbank vor der Rücksicherung und prüfen Sie Host, Benutzer sowie das Ziel. Achtung: Ein mit -B erstellter Dump enthält CREATE DATABASE- und USE-Anweisungen. Diese können die Datenbankauswahl im Import verändern; der Datenbankname im folgenden mysql-Aufruf allein begrenzt den Import deshalb nicht zuverlässig. Für einen Import in eine andere Datenbank benötigen Sie einen dafür geprüften Dump ohne unpassende Datenbankauswahl oder einen geeigneten Export ohne -B. Ein Import kann vorhandene Daten überschreiben. ```shell theme={null} mysql -u Username -p -h dbXX.at.edis.global Datenbankname < Datenbankname.sql ``` # Nameserver einer Domain bei EDIS ändern Source: https://www.edis.guide/nameserver-einer-domain-bei-edis-andern Zielzone vorbereiten, eine Nameserver-Gruppe anlegen und der Domain zuweisen. Ändern Sie die Nameserver-Zuordnung **im Kundenbereich**. Bearbeiten Sie dafür nicht die **IN-NS-Einträge** in der [DNS-Zone](/dns-verwaltung-edis). **Änderung der Nameserver bei einer bei EDIS registrierten Domain** Wenn Sie die Nameserver für eine Domain, die bei EDIS registriert ist, ändern möchten, gibt es bestimmte Schritte, die Sie befolgen müssen. Diese Anleitung konzentriert sich auf das Ändern der autoritativen Nameserver bei der Vergabestelle, wie z.B. das Eintragen von Cloudflare Nameservers. Es geht nicht um das Ändern von Zonen-Informationen im Anycast PowerDNS-Admin. ### Anforderungen für die Zielnameserver Wenn Sie die Nameserver für eine bei EDIS registrierte Domain ändern möchten, ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Zielnameserver bestimmte Anforderungen erfüllen. Andernfalls werden die neuen Nameserver-Informationen nicht akzeptiert und übernommen. **Wichtige Anforderungen:** 1. **Vollständige A-Records:** Für über IPv4 erreichbare Dienste müssen die passenden A-Records vorhanden sein; bei IPv6 sind AAAA-Records zu berücksichtigen. Welche Einträge benötigt werden, hängt von den betriebenen Diensten ab. Eine DNS-Zone benötigt nicht grundsätzlich einen A-Record am Domainnamen. Zusätzliche Prüfregeln des Änderungsformulars sind anhand einer konkreten Fehlermeldung zu klären. 2. **MX-Records:** Wenn Ihre Domain E-Mail-Dienste nutzt, müssen auch vollständige MX-Records (Mail Exchanger Einträge) vorhanden sein. Diese leiten E-Mails an den richtigen Server weiter. 3. **Korrektes Ausliefern der Domain:** Es ist wichtig, vor der Umstellung sicherzustellen, dass die Zielnameserver die Domain korrekt ausliefern. Dies bedeutet, dass sie korrekte und aktuelle DNS-Informationen für die Domain bereitstellen. **Empfehlungen vor der Umstellung:** 1. **Prüfen Sie die Konfiguration:** Bevor Sie die Nameserver-Änderung durchführen, überprüfen Sie die Einstellungen auf den Zielnameservern. Stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen DNS-Einträge korrekt konfiguriert sind. 2. **Testen Sie die Zielnameserver:** Verwenden Sie DNS-Abfrage-Tools, um sicherzustellen, dass die Zielnameserver die richtigen Einträge für Ihre Domain zurückgeben. 3. **Konsultieren Sie bei Unsicherheiten den Support:** Wenn Sie sich unsicher sind oder Fragen zu den Anforderungen und der Konfiguration haben, wenden Sie sich an den EDIS Support. Dies kann Ihnen helfen, mögliche Probleme zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Umstellung reibungslos verläuft. Eine vollständig vorbereitete Zielzone und anschließende Tests verringern das Ausfallrisiko. Eine unterbrechungsfreie Umstellung lässt sich daraus nicht pauschal garantieren. Planen Sie den Wechsel und eine mögliche Rücknahme mit dem zuständigen DNS-Anbieter. ## Zielzone und DNSSEC vor dem Wechsel prüfen Bereiten Sie vor der Umstellung die vollständige Zielzone vor. Berücksichtigen Sie Website, E-Mail, Subdomains und Verifikationseinträge. Prüfen Sie außerdem, ob DNSSEC verwendet wird und wie die neue Zone signiert wird. Nach einem Anbieterwechsel kann ein alter DS-Eintrag in der übergeordneten Zone nicht mehr zur neuen Signierung passen. Validierende Resolver können dann SERVFAIL liefern. Die DNSSEC-Fehlersuche von Cloudflare erläutert diesen Zusammenhang. Die richtige Maßnahme ist ein abgestimmter DNSSEC-Wechsel; DNSSEC muss nicht grundsätzlich abgeschaltet werden. Kontrollieren Sie nach dem Wechsel Delegation, DNS-Antworten und DNSSEC-Validierung. Prüfen Sie anschließend die tatsächlich benötigten Web- und E-Mail-Dienste. Eine pauschale Wartezeit ersetzt diese Kontrolle nicht. ## Nameserver-Gruppe erstellen Bevor Sie die Nameserver einer Domain ändern können, müssen Sie eine Nameserver-Gruppe in Ihrem EDIS-Kundenkonto erstellen. Melden Sie sich im Kundenbereich an. Zum Kundenbereich Klicken sie auf **Domain** -> **Nameserver Gruppen** 1. Erstellen Sie eine Nameserver-Gruppe (das ist ein Template, das die Nameserver beinhaltet) 2. Geben Sie bis zu vier Nameserver (Hostnamen) ein. Die IP-Adressen werden automatisch ergänzt. Wenn ein Hostname ungültig ist, kann die Nameserver Gruppe nicht gespeichert werden. Nameserver-Gruppe im EDIS-Kundenbereich anlegen Angelegte Nameserver-Gruppe für eine Domain auswählen Nachdem die Nameserver Gruppe angelegt wurde, weisen Sie diese der gewünschten Domain zu. ## Nameserver-Gruppe zuweisen Klicken Sie links auf **Nameserver** 1. Wählen Sie die gewünschte Domain aus (Checkbox) 2. Wählen Sie die zuvor angelegte Nameserver Gruppe im Dropdown aus 3. Bestätigen Sie die Zuweisung mit "Änderung ausführen"  Prüfen Sie nach der Zuweisung den Auftragsstatus und die tatsächliche Delegation bei der übergeordneten Zone. Die Verarbeitung durch den Registrar beziehungsweise die Vergabestelle und zwischengespeicherte Antworten können unterschiedliche Zeit benötigen. Ein geänderter WHOIS-Eintrag allein ist noch kein Funktionstest; kontrollieren Sie autoritative DNS-Antworten sowie die betroffenen Web- und Maildienste. ## Fragen zum Nameserverwechsel Sie können die Domainregistrierung und die autoritative DNS-Verwaltung getrennt betrachten. Wenn Sie einen anderen DNS-Anbieter etwa wegen einer API nutzen möchten, klären Sie zuerst die vollständige Übernahme Ihrer DNS-Einträge und die Funktionen des neuen Diensts. Die aktuelle Verfügbarkeit einer EDIS-DNS-API muss für das konkrete Produkt bestätigt werden. Lassen Sie außerdem prüfen, ob und ab wann eine bisherige DNS-Zusatzleistung oder der Tarif geändert wird. Der technische Nameserverwechsel allein bestätigt keine Preis- oder Vertragsänderung. Fragen Sie bei einer späteren Rückkehr zu EDIS-DNS nach den dann geltenden Leistungen und Konditionen. Auch bei externen Nameservern muss die DNSSEC-Verknüpfung über den zuständigen Registrar zur signierten Zone passen. Klären Sie das aktuelle Verfahren für Ihre Domainendung. Übermitteln Sie die vom DNS-Anbieter angezeigten DS-Daten vollständig: Key Tag, Algorithmus, Digest-Typ und Digest. Ein öffentlicher Schlüssel ist nicht mit dem Digest gleichzusetzen; private Schlüssel oder Kontopasswörter werden dafür nicht benötigt. Stimmen Sie die Entfernung alter DS-Daten, deren Gültigkeitsdauer und den Nameserverwechsel aufeinander ab. Nach der Umstellung werden neue Signierung und passender DS-Eintrag eingerichtet und geprüft. Eine Migration mit durchgehend aktivem DNSSEC benötigt zusätzliche Voraussetzungen. Eine Eingabebestätigung allein ersetzt keine Prüfung der veröffentlichten Daten und der validierenden Auflösung. Technische Grundlagen: [Cloudflare: DNSSEC](https://developers.cloudflare.com/dns/dnssec/) und [RFC 4034: DNSSEC-Einträge](https://www.rfc-editor.org/rfc/rfc4034.html) Übermitteln Sie die genaue Feldmeldung, die vorgesehenen Nameserver und den Zeitpunkt. Bei einem Fehler zum Mailserver müssen MX-Ziel und zugehörige A-/AAAA-Antworten geprüft werden. Eine funktionierende direkte Abfrage am neuen Nameserver kann einer fehlschlagenden Formularprüfung gegenüberstehen. Lassen Sie diesen Unterschied untersuchen, bevor Sie funktionierende Mailziele ändern. Eine Cache-Vermutung allein ist keine gesicherte Ursache. Unterschiedliche Antworten rekursiver Resolver beweisen nicht, dass nur eine alte TTL ablaufen muss. Prüfen Sie die autoritativen Nameserver, die Delegation, DNSSEC und den konkret betroffenen Recordtyp. Notieren Sie Zeitpunkt und abgefragten Resolver, damit die Ergebnisse vergleichbar sind. Bei gleichzeitigem Mailausfall werden zusätzlich die aktuellen MX-Ziele und die Maildomain-Zuordnung beim zuständigen Anbieter geprüft. Ein abgeschlossener Domaintransfer oder eine vorhandene Weiterleitung bestätigt noch keinen funktionierenden Empfang. Testen Sie die betroffenen Dienste nach der gezielten Korrektur erneut. Technische Hilfe: [Google Public DNS: Fehlerdiagnose](https://developers.google.com/speed/public-dns/docs/troubleshooting) # Newsletterversand: Geeignete Dienste und EDIS-Business-E-Mail Source: https://www.edis.guide/newsletterversand-geeignete-dienste-und-edis-business-e-mail Größere Newsletterkampagnen planen, einen passenden Versanddienst einsetzen und die Domain verifizieren. Abbildung zum Newsletterversand und zur EDIS-Mailinfrastruktur Die EDIS-Maildienste sind für Geschäftskorrespondenz und die zum gebuchten Produkt passenden Versandmengen vorgesehen. Spam- und Virenprüfungen sowie die Regeln empfangender Systeme beeinflussen die Verarbeitung. Eine feste Zustellzeit oder die Annahme jeder Nachricht ist damit nicht garantiert. Für **größere Newsletterkampagnen** verwenden Sie einen geeigneten Newsletterdienst. Die EDIS-Mailinfrastruktur ist auf Geschäftskorrespondenz und die zum Produkt passenden Versandmengen ausgerichtet. ## Warum ein eigener Newsletterdienst? Die Versendung von Newslettern in großem Stile (tausende, zehntausende E-Mails) erfordert eine grundlegend andere Infrastruktur als die Versendung von Business E-Mail. Es sind meist hohe Volumina gleichzeitig zu bewältigen, wobei es zu Häufungen an E-Mails an einzelne E-Mail Provider kommt (viele Mails gleichzeitig an @gmx, @hotmail, @aol, ...). Auch Newsletter benötigen geeignete Sicherheits- und Missbrauchsschutzmaßnahmen. Es kommt zu großen Mengen an Unzustellbarkeitsmeldungen ("bounces") die verarbeitet werden müssen. * EDIS Business Infrastruktur ist qualitativ hochwertig und für transaktionale E-Mails geeignet. * Jedes E-Mail (eingehend und ausgehend) wird auf SPAM und Viren untersucht. Versandreputation und mögliche Sperrlisteneinträge müssen für den tatsächlich verwendeten Versanddienst geprüft werden. Eine frühere feste Zahl überwachter Blacklists ist kein belastbarer aktueller Leistungsnachweis. Verwenden Sie für größere Newsletterkampagnen einen dafür geeigneten Versanddienst. Dessen Funktionen, zulässige Versandmengen, Abmeldungen und Rückläuferverarbeitung müssen zu Ihrem Vorhaben passen. Ein geplanter Versandzeitpunkt garantiert keine gleichzeitige Zustellung an alle Empfänger. Beispiele für solche Dienste sind [Brevo](https://www.brevo.com/de/), [Rapidmail](https://www.rapidmail.at/funktionen-newsletter-versenden) und [CleverReach](https://www.cleverreach.com/de-de/land/testaccount). Prüfen Sie deren aktuellen Leistungsumfang für Ihr Vorhaben. ## Versand vorbereiten und Domain verifizieren Klären Sie Empfängerzahl, Versandhäufigkeit, Abmeldungen, Rückläuferverarbeitung und gewünschte Auswertungen. Prüfen Sie den aktuellen Leistungsumfang und die Bedingungen des gewählten Dienstes. Eine Speziallösung garantiert weder eine bestimmte Zustellzeit noch die Zustellung jeder Nachricht im Posteingang. Verifizieren Sie die Absenderdomain mit den konkreten Vorgaben des Versanddienstes. Übernehmen Sie nur die für Ihre Domain vorgesehenen DNS-Werte. Führen Sie SPF-Regeln zusammen, statt mehrere SPF-Einträge für denselben Namen anzulegen. Achten Sie bei DKIM auf Selector und Record-Typ. Ein externer DKIM-DNS-Eintrag aktiviert keine Signierung für Nachrichten über andere Mailserver. ## Zustellprobleme anhand des tatsächlichen Versandwegs prüfen Testen Sie vor dem regulären Versand und bearbeiten Sie Rückläufer und Abmeldungen über den vorgesehenen Prozess. Prüfen Sie beim Versanddienst den Status, die konkrete Fehlermeldung und die betroffenen Empfänger. Versandgrenzen richten sich nach dem tatsächlich verwendeten Dienst. Bei DNS-Fragen ist der zuständige Verwalter der Zone einzubeziehen; bei einem Resellervertrag kann dies Ihr Vertragspartner sein. Eine korrigierte DNS-Konfiguration beweist nicht rückwirkend die Zustellung zuvor fehlgeschlagener Nachrichten. # E-Mail-Fehler: „No such domain at this location“ Source: https://www.edis.guide/no-such-domain-at-this-location Prüfen Sie das MX-Ziel und die Maildomain-Zuordnung, wenn der Server die Empfängerdomain nicht annimmt. ## MX-Ziel und Mailtransport prüfen Die Meldung bedeutet, dass der antwortende Mailserver die Empfängerdomain an diesem Ziel nicht annimmt. 1. Prüfen Sie den tatsächlich angesprochenen Server und die aktuellen **MX-Einträge**. 2. Soll EDIS die Mailboxen betreiben, muss außerdem die lokale Domainzuordnung beziehungsweise der Mailtransport korrekt eingerichtet sein. Ein falsches MX-Ziel ist eine andere Ursache als ein fehlender Transport-Eintrag. Die folgende IP-Adresse stammt aus einem Fehlerbeispiel und ist kein Einrichtungswert. **Beispiel eines Rückläufers:** ```none theme={null} 91.227.204.131 does not like recipient. Remote host said: 550 No such domain at this location ``` Weiterführende Infos zur korrekten Konfiguration von Transport-Einträgen im EDIS Mailsystem finden Sie unter nachfolgendem Link. Transport-Eintrag im EDIS Mailsystem # Node.js und npm im EDIS-Webhosting installieren Source: https://www.edis.guide/nodejs-und-npm-im-edis-webhosting-installieren Node.js als Werkzeug im Hosting-Account installieren und den gewünschten Betriebsmodus vorher klären. Sie benötigen ein [Ristretto-Hosting](https://www.edis.at/de/hosting/produkte/ristretto) oder höher mit passendem **SSH-Zugang**. Prüfen Sie die Voraussetzungen Ihres konkreten Webhosts. Die Installation von Node.js und npm ist keine Zusage für einen dauerhaft laufenden Node.js-Webserver. Klären Sie Prozessverwaltung, Ports und gegebenenfalls einen Reverse Proxy vorab, wenn Sie mehr als Build-Werkzeuge benötigen. ## Installation vorbereiten Verbinden Sie sich via SSH auf Ihren Webhost: ```bash theme={null} ssh ssh.at.edis.global -l VHOSTKEY -p 22 ``` Wechseln Sie zB: ins Verzeichnis www/ ```bash theme={null} cd www/ ``` und legen ein neues Verzeichnis an, zB: nodejs ```bash theme={null} mkdir nodejs ``` ## Passende Version herunterladen Wechseln Sie nach dem Anlegen mit `cd nodejs` in das neue Verzeichnis, bevor Sie Dateien herunterladen. Wählen Sie unter [Node.js: Offizielle Downloads](https://nodejs.org/en/download) eine unterstützte Version für die bestätigte Serverarchitektur und prüfen Sie die veröffentlichten Prüfsummen. Ersetzen Sie vxx.x.x und den Dateinamen in den folgenden Befehlen durch die tatsächlich gewählte Veröffentlichung. ```bash theme={null} wget https://nodejs.org/dist/vxx.x.x/node-vxx.x.x-linux-x64.tar.gz tar -xzf node-vxx.x.x-linux-x64.tar.gz ``` ## Suchpfad und Version prüfen Wechseln Sie ins Verzeichnis der Installation: ```bash theme={null} cd node-vxx.x.x-linux-x64/bin ``` Prüfen Sie den kompletten Pfad mit pwd: ```bash theme={null} pwd ``` Wenn Sie im bin-Verzeichnis der gewählten Installation stehen, können Sie den Suchpfad für die aktuelle Sitzung so erweitern: `export PATH="$(pwd):$PATH"`. Prüfen Sie anschließend mit `command -v node` und `command -v npm`, welche Programme aufgerufen werden. Eine dauerhafte Anpassung Ihrer Shell-Konfiguration muss gesondert eingerichtet werden. Prüfen Sie die Version mit: ```bash theme={null} node -v ``` Historische Beispielausgabe: `v20.9.0`. Maßgeblich ist Ihre gewählte, unterstützte Version. ```bash theme={null} npm -v ``` Historische Beispielausgabe: `10.1.0`. ## Build-Werkzeug oder dauerhaft laufende Anwendung? Ein Build-Werkzeug erzeugt Dateien und beendet sich anschließend. Ein dauerhaft laufender Node.js-Webserver benötigt zusätzlich Prozessverwaltung, erreichbare Ports und gegebenenfalls einen Reverse Proxy. Die Installation von Node.js und npm im eigenen Account ist daher kein Nachweis für verwaltetes Node.js-Hosting oder eine zugesicherte dauerhafte Prozessverfügbarkeit. ## Version, Zugang und Ressourcen prüfen Verwenden Sie die SSH-Zugangsdaten des betroffenen Webhosts und prüfen Sie, ob Ihr gebuchter Tarif SSH unterstützt. Wählen Sie eine unterstützte Node.js-Version, die zur Anwendung und zur Hosting-Umgebung passt. Versionsnummern, Architektur und Dateinamen im Beispiel müssen vor der Ausführung angepasst werden; die gezeigten Versionsausgaben sind keine aktuelle Empfehlung. Kontrollieren Sie nach der Installation, welche Programme und Versionen tatsächlich aufgerufen werden. Berücksichtigen Sie dabei den Suchpfad sowie den Speicher- und Ressourcenverbrauch Ihres Hostingpakets. ## Dauerhaften Betrieb vorab klären Wenn Ihre Anwendung Docker, PM2, eigene Serverports oder einen Reverse Proxy voraussetzt, klären Sie diese Anforderungen vorab mit dem Support. Aus der Möglichkeit, eigene Werkzeuge zu installieren, ergibt sich keine Zusage für diese Betriebsarten oder für Anwendungssupport. Beschreiben Sie, ob Sie nur Builds ausführen oder einen dauerhaft erreichbaren Dienst betreiben möchten. # Technischer Notdienst außerhalb der Bürozeiten Source: https://www.edis.guide/notdienst Hilfe bei technischen Notfällen am Abend, in der Nacht sowie an Wochenenden und Feiertagen: Ablauf, Kosten und Rückruf durch einen Techniker. Bei **technischen Notfällen** steht Ihnen außerhalb unserer Bürozeiten ein **kostenpflichtiger Notdienst** zur Verfügung. | Zeitraum | Notdienst | | ------------------------- | -------------------------------------- | | Montag bis Freitag | Vor **08:00 Uhr** und ab **17:00 Uhr** | | Wochenenden und Feiertage | **Rund um die Uhr** | Senden Sie eine E-Mail an **[notfall@edis.at](mailto:notfall@edis.at?subject=Notfall)** mit dem exakten Betreff **`Notfall`**. Sie erhalten umgehend eine automatisierte Anleitung für die Beauftragung eines Technikereinsatzes. Mit der ersten E-Mail fordern Sie die Anleitung an. Für den **kostenpflichtigen Rückruf** sind anschließend beide Schritte erforderlich: **Aktivierung bezahlen** und **mit Rückrufnummer und Kundennummer antworten**. ## Kosten des Notdienstes | Leistung | Preis inklusive 20 % MwSt. | | ------------------------------------------------------------------------------------------ | -------------------------- | | Aktivierung eines Technikereinsatzes, einschließlich **10 Minuten telefonischer Beratung** | **EUR 45** | | Zusätzlich von Ihnen angeforderte Leistungen | **EUR 270 pro Stunde** | ## So beauftragen Sie den Rückruf Schreiben Sie an **[notfall@edis.at](mailto:notfall@edis.at)** und beschreiben Sie den technischen Notfall kurz. Der folgende Button trägt die Adresse und den exakten Betreff bereits ein. Notfall-E-Mail vorbereiten Sie erhalten umgehend eine Antwort mit den Konditionen sowie einem **Stripe-Zahlungslink und QR-Code**. Wenn Sie den kostenpflichtigen Rückruf wünschen, bezahlen Sie über den Link oder den QR-Code die **Aktivierung von EUR 45 inklusive 20 % MwSt.** Antworten Sie anschließend auf die automatische Nachricht und nennen Sie Ihre **Rückrufnummer** und **Kundennummer**. Ein Techniker meldet sich **innerhalb von 60 Minuten nach Eingang des Auftrags** telefonisch bei Ihnen. Die 60 Minuten beziehen sich auf den **Rückruf**. Wie lange die Behebung des Problems dauert, hängt vom jeweiligen Notfall ab. **Ihr Anliegen kann bis zu den Bürozeiten warten?** Unser [regulärer Support](/edis-gmbh-support-telefon-e-mail-und-weitere-kontaktwege) ist Montag bis Freitag an Werktagen von **08:00 bis 17:00 Uhr kostenfrei** für Sie erreichbar. # ImageMagick und GraphicsMagick: Pfade und PHP-Erweiterungen Source: https://www.edis.guide/pfade-zu-imagemagick-graphicsmagic-bei-edis Werkzeugpfade und PHP-Erweiterungen passend zur Hostinggeneration und Anwendung auswählen. ## Werkzeuge für „Kaffee“-Hostingprodukte Prüfen Sie, welche Variante Ihre Anwendung benötigt: ein **Kommandozeilenwerkzeug** oder eine **PHP-Erweiterung**. | Werkzeug | Bisher dokumentierte Auswahl | | -------------- | ----------------------------------------------------------------------------------------- | | ImageMagick | PHP-Modul `imagick` oder Werkzeugpfad `/usr/bin/im_6.9` beziehungsweise `/usr/bin/im_7.1` | | GraphicsMagick | Passendes PHP-Modul oder Werkzeuge unter `/usr/bin/` | Verwenden Sie den tatsächlich auf Ihrem Webhost verfügbaren Pfad. Einstellungen für ImageMagick im EDIS-Webhosting Konfiguration der ImageMagick-Werkzeuge im Hosting-Account ### WordPress und PHP-Erweiterungen Prüfen Sie zuerst, ob WordPress bereits einen geeigneten Bildeditor verwenden kann. Ein zusätzliches Plugin wie **ImageMagick Engine** ist nicht pauschal erforderlich; stimmen Sie die Installation mit Ihrer Websitebetreuung ab. PHP-Erweiterungen müssen zur ausgewählten PHP-Version und zum Webhost passen. Historische Angaben zu PHP 8.0 oder 8.1 sind keine aktuelle Empfehlung. Prüfen Sie Anwendungskompatibilität und eine noch unterstützte PHP-Version. Verwenden Sie bei Bedarf **vHost → Apache → PHP.INI Templates** und **PHP.INI Zuweisung**. Die bisherige Anleitung nennt dafür **`-extension imagick`**. Prüfen Sie die angebotene Einstellung in Ihrem konkreten Template. **gRPC und Protobuf** sind keine allgemeinen Voraussetzungen für Bildverarbeitung. Aktivieren Sie zusätzliche Erweiterungen nur bei einer konkreten Anwendungsanforderung und bestätigter Verfügbarkeit. PHP.INI-Template einrichten ## Ältere Hostinggenerationen Die folgenden Versionsnummern und Pfade stammen aus der bisherigen Anleitung für ältere Hostingprodukte. Sie sind historische Beispiele und keine aktuelle Empfehlung. Prüfen Sie den tatsächlich verfügbaren Pfad und die unterstützte Version Ihres konkreten Webhosts, bevor Sie eine Anwendung darauf konfigurieren. 1. ImageMagick-Versionen und Pfade: * ImageMagick 6.2.4 (28. Juli 2009): * **/usr/bin/** * ImageMagick 6.5.5-3 (05. Oktober 2009): * **/usr/bin/im\_6.5/** * ImageMagick 6.6.0-4 (05. November 2010): * **/usr/bin/im\_6.6/** * ImageMagick 6.7.7 (11. März 2013): * **/usr/bin/im\_6.7/** * ImageMagick 6.9.2-8 (12. Dezember 2015): * **/usr/bin/im\_6.9/** * ImageMagick 7.0.7-28 (08. Mai 2018): * **/usr/bin/im\_7.0/** **Hinweis**: Der Support für legacy Konfigurationen wurde eingestellt. Wir bitten um Verständnis! Verwenden Sie diese historischen Angaben nur zur Einordnung einer vorhandenen Konfiguration. # PHP 7.1 oder 7.3: Wechsel von älteren Hosting-Produkten Source: https://www.edis.guide/php-73-ende-bei-alten-wehosts Warum ältere Hostingplattformen bei PHP 7.3 enden und wie Sie den Wechsel auf ein aktuelles Produkt vorbereiten. ## Grenzen älterer Hostingprodukte Für unsere älteren Webhost Produkte wie "Smart", "Starter", "Basic" (EOL 2019) ist die PHP Version auf PHP 7.3 begrenzt. Für diese Produkte können aufgrund von Einschränkungen der Plattform keine PHP Updates über 7.3 hinaus bereitgestellt werden. ## Empfehlung zum Wechsel auf ein neues Produkt Wenn Sie aktuellere PHP Versionen oder technische Updates wünschen, empfehlen wir einen Wechsel zu unseren [„Kaffee“-Hostingprodukten](https://www.edis.at/de/hosting). Mit diesen Produkten profitieren Sie von: * PHP 8.x * MySQL 8 * Regelmäßigen technischen Updates Anleitung Umstieg auf neue Hosting Produkte ## Wechsel rechtzeitig planen Bitte beachten Sie, dass unsere älteren Webhost Produkte nach und nach aus dem Angebot genommen werden und in der Zukunft deaktiviert werden könnten. Wir empfehlen daher, rechtzeitig auf unsere neueren Hosting Lösungen zu wechseln, um von den technischen Neuerungen und Sicherheitsupdates zu profitieren. Sollten Sie Unterstützung beim Wechsel benötigen oder weitere Fragen haben, steht Ihnen unser Kundenservice gerne zur Verfügung. # PHP-Version für eine Domain oder Subdomain ändern Source: https://www.edis.guide/php-version-domain-subdomain-bei-edis-einstellen Wählen Sie im vHost-Bereich die passende PHP-Version für Ihre Domain oder Subdomain. ## Vor der Umstellung Prüfen Sie eine **aktuelle Sicherung** und die **Kompatibilität Ihrer Anwendung, Themes und Erweiterungen** mit der gewünschten PHP-Version. Wählen Sie eine für Ihr Projekt geeignete, unterstützte Version, die auf Ihrem konkreten Webhost angeboten wird. vHost-Bereich öffnen ## PHP-Version auswählen Melden Sie sich im vHost-Bereich an. Wählen Sie im Menü **Apache → PHP Version**. Klicken Sie auf das **Bearbeitungszeichen**, meist ein Stift-Symbol, neben der gewünschten Domain oder Subdomain. Wählen Sie die passende PHP-Version aus der Liste der verfügbaren Versionen und bestätigen Sie Ihre Auswahl. ## Website anschließend prüfen Die ausgewählte PHP-Version gilt für die bearbeitete Domain oder Subdomain. Prüfen Sie danach, ob Ihre Website weiterhin korrekt funktioniert. Für jede Domain oder Subdomain, die in einem eigenen Unterverzeichnis liegt, können Sie eine individuelle PHP-Version festlegen. # PHP.INI-Templates erstellen und einer Domain zuweisen Source: https://www.edis.guide/phpini-templates-erstellen-und-einer-domain-zuweisen PHP-Werte im Template festlegen, der richtigen Domain zuweisen und die tatsächliche Wirkung prüfen. Mit **PHP.INI-Templates** passen Sie zulässige PHP-Einstellungen für einzelne Domains oder Subdomains an. Produktseitig festgelegte Grenzen, etwa für die maximale Ausführungszeit, können ein anderes Hostingprodukt erfordern. ## Template erstellen und Werte festlegen Öffnen Sie im vHost-Bereich **Apache → PHP.INI Templates**. Die PHP-Direktive memory\_limit begrenzt den Speicher, den ein einzelnes Skript belegen darf. Davon zu unterscheiden ist das gesamte Ressourcenbudget Ihres Hostingprodukts. Eine Änderung per Template oder .user.ini gilt nur, soweit die Serverkonfiguration sie zulässt, und erhöht keine produktseitige Gesamtgrenze. Prüfen Sie den wirksamen Wert in der betroffenen PHP-Umgebung und die aktuellen Tarifgrenzen getrennt. PHP-Einstellungen in einem PHP.INI-Template konfigurieren ## Template der Domain zuweisen Öffnen Sie **Apache → PHP.INI Zuweisung** und ordnen Sie das gespeicherte Template der gewünschten Domain zu. Erst die Zuordnung legt fest, wo das Template verwendet wird. PHP.INI-Template der gewünschten Domain zuweisen Sie können mehrere Templates anlegen und unterschiedlichen Domains oder Subdomains zuweisen. Prüfen Sie anschließend die wirksamen Werte in der betroffenen PHP-Umgebung. ## Mailversand aus Kontaktformularen Für Kontaktformulare muss die verwendete Anwendung einen gültigen, für den tatsächlichen Versanddienst erlaubten Absender setzen. Die PHP-Direktive sendmail\_from gilt laut PHP-Handbuch für Windows und ist keine allgemeine Lösung für den Mailversand im Linux-Webhosting. Prüfen Sie den tatsächlich verwendeten Weg – etwa mail() oder authentifiziertes SMTP – und dessen bestätigte Einstellungen. Die Besucheradresse gehört üblicherweise in Reply-To, nicht ungeprüft in den technischen Absender. Der SPF-Eintrag der Absenderdomain muss zu den tatsächlich verwendeten Versanddiensten passen – unabhängig davon, wo die Domain verwaltet wird. Wenn Ihre Anwendung über EDIS versendet, berücksichtigen Sie die EDIS-Versandserver gemäß der folgenden SPF-Anleitung. Bei einem externen SMTP-Dienst gelten dessen Vorgaben. Ergänzen Sie einen vorhandenen SPF-Eintrag; legen Sie keinen zweiten SPF-Eintrag für dieselbe Domain an. EDIS Standard SPF Eintrag ## Anwendungsanforderung vor einem Upgrade klären Ein Systembericht zeigt zunächst die aktuelle Konfiguration einer Installation. Werte aus einer anderen funktionierenden Website sind nicht automatisch Mindestanforderungen für Ihr Theme oder Plugin. Prüfen Sie die konkrete Herstelleranforderung und die betroffene Installation. Vergleichen Sie anschließend den benötigten Wert mit der tatsächlich wirksamen PHP-Konfiguration und den Grenzen Ihres Hostingprodukts. Ein PHP.INI-Template muss der richtigen Domain zugewiesen sein; es hebt harte Produktgrenzen nicht auf. Stimmen Sie einen eventuell nötigen Produktwechsel gesondert ab und testen Sie danach die zuvor betroffene Funktion. # POP3 oder IMAP: Welches E-Mail-Protokoll passt? Source: https://www.edis.guide/pop3-oder-imap-welches-e-mail-protokoll-passt Vergleichen Sie lokalen Abruf und Gerätesynchronisierung, bevor Sie Ihr Mailkonto einrichten oder umstellen. POP3 und IMAP erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Für ein Postfach auf mehreren Geräten ist in der Regel IMAP passend; prüfen Sie die Einstellungen aller beteiligten Programme, bevor Sie das Protokoll ändern. | Ihr Ziel | Meist passender Ansatz | | ----------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------- | | Dieselben Ordner und Nachrichten auf mehreren Geräten | **IMAP** | | Nachrichten auf ein Gerät abrufen und lokal verwalten | **POP3**, mit bewusst gewählter Serverkopie-Einstellung | ## POP3: Abruf mit lokalem Nachrichtenbestand POP3 lädt Nachrichten auf das jeweilige Gerät. Ob Nachrichten danach auf dem Server bleiben oder dort gelöscht werden, hängt von den Einstellungen des Mailprogramms ab. Ordner, Lesestatus und gesendete Nachrichten werden mit POP3 nicht wie bei IMAP zwischen Geräten synchronisiert. ## IMAP: Ordner und Nachrichten synchronisieren IMAP verwaltet Nachrichten und Ordner auf dem Mailserver. Mailprogramme können Inhalte zusätzlich lokal zwischenspeichern oder für die Offline-Nutzung herunterladen. Ein Download erfolgt deshalb nicht grundsätzlich erst beim Anklicken einer Nachricht. Gelesen-Markierungen, Verschiebungen und Löschungen können auf die anderen verbundenen Geräte übertragen werden. Synchronisierung ist keine unabhängige Sicherung: Eine versehentliche Löschung kann ebenfalls synchronisiert werden. Sichern Sie wichtige Daten zusätzlich und prüfen Sie den verfügbaren Wiederherstellungsumfang. ## Gemischte Einrichtung und Speicherort Ruft ein zusätzliches POP3-Gerät Nachrichten ab und löscht sie anschließend vom Server, können sie auf den IMAP-Geräten verschwinden. Prüfen Sie die Option zum Belassen von Serverkopien sowie lokale Archive. Entfernen Sie kein Konto, bevor nur lokal gespeicherte Nachrichten gesichert sind. Die EDIS-GmbH-Hostingangebote beschreiben die Speicherung von E-Mails in Österreich. Lokal heruntergeladene Kopien und zusätzliche Cloud-Synchronisierungen richten sich dagegen nach Ihren Geräten und den dort verwendeten Diensten. # Rechnungszustellung ändern und Zahlungsnachweise zuordnen Source: https://www.edis.guide/rechnungszustellung-andern-und-zahlungsnachweise-zuordnen Rechnungsadresse ändern, Zahlungen zuordnen und offene Abrechnungsfragen gezielt klären. Prüfen Sie Rechnungsadresse, Zustellweg und Kundenzugang getrennt. So lassen sich Änderungen eindeutig bestätigen und Zahlungsnachweise richtig zuordnen. ## Welche Angabe möchten Sie ändern? Nennen Sie die betroffene Kundennummer und den gewünschten Zustellweg. Unterscheiden Sie die postalische Rechnungsanschrift, die E-Mail-Adresse für Rechnungen und den Kontakt für Ihren Kundenzugang. Diese Angaben können unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Wenn Sie Zugriff haben, prüfen Sie Ihre Angaben im Kundenbereich unter **Stammdaten**. Stammdaten im Kundenbereich prüfen Eine Änderung der Rechnungszustellung bestätigt nicht automatisch, dass auch der Kontakt für die Passwortwiederherstellung geändert wurde. ## Hilfe zu Zustellung und Zahlung Wenn Sie eine Papierrechnung wünschen, lassen Sie die aktuell verfügbaren Zustelloptionen, mögliche Kosten und den Beginn der Änderung bestätigen. Eine frühere Einzelfallzusage ist keine allgemeine Aussage für jeden Vertrag. Die Bestätigung sollte den vereinbarten Zustellweg und die geprüfte Zieladresse nennen. Prüfen Sie bei der nächsten Rechnung, ob sie wie vereinbart ankommt. Geben Sie weder Passwörter noch Einmalcodes an den Support weiter. Sagen Sie ausdrücklich, wenn Sie keinen Zugriff auf die gespeicherte Kontaktadresse haben. Ein weiterer Passwortreset an dieselbe Adresse löst dieses Problem nicht. Der Support muss dann den vorgesehenen Weg zur Berechtigungsprüfung und Wiederherstellung klären. Eine frei genannte Kundennummer oder eine neue Absenderadresse reicht allein nicht als Nachweis, um den Zugang auf eine andere Person zu übertragen. Für die Zuordnung helfen Rechnungsreferenz, Betrag, Buchungsdatum und der relevante Zahlungsstatus. Übermitteln Sie nur den benötigten Belegausschnitt über den vorgesehenen Supportkanal; weitere Kontobewegungen und nicht benötigte Bankdaten gehören nicht in die Anfrage. Ein übermittelter Beleg, eine verbuchte Zahlung und eine bestätigte Accountfreigabe sind verschiedene Schritte. Lassen Sie sich sagen, welcher Schritt bereits abgeschlossen ist. Prüfen Sie nach einer Freigabe den zuvor betroffenen Dienst. Wenn die E-Mail-Anmeldung plötzlich nicht mehr funktioniert, teilen Sie die genaue Fehlermeldung mit und lassen Sie gegebenenfalls auch den aktuellen Konto- oder Sperrstatus prüfen. Eine telefonische Klärung allein bestätigt weder den Zahlungseingang noch die technische Freischaltung. Klären Sie die betroffene Leistung und den bestätigten Stand, bevor Sie Einstellungen im Mailprogramm auf Verdacht ändern. Vergleichen Sie die Zahlungsreferenz auf Ihrem Bankbeleg mit der Rechnungsnummer in der Mahnung. Bei einer Abweichung nennen Sie beide Referenzen, Betrag und Buchungsdatum, damit die Buchhaltung den tatsächlichen Zahlungseingang zuordnen kann. Auch ein Beleg mit dem Status „gebucht“ und passendem Betrag bestätigt noch nicht diese Zuordnung. Bitten Sie um eine konkrete Bestätigung, welcher Rechnung die Zahlung zugeordnet wurde und ob die Mahnung damit erledigt ist. Wenn Sie zugleich eine Kündigung wünschen, müssen Zahlung und Kündigung jeweils gesondert bestätigt werden. Eine Kündigungsanleitung beantwortet die Frage nach dem Zahlungseingang nicht. Vergleichen Sie die einzelnen Belegpositionen mit der Erklärung zur Forderung. Eine Position für Rückleitung oder ein Rückleitungsentgelt ist nicht automatisch die Rechnung für eine Domainverlängerung. Lassen Sie die zugrunde liegende Rechnung, Zahlung, Rückleitung und etwaige Gebühren von der Buchhaltung getrennt zuordnen. Eine angekündigte Gebührenkorrektur bestätigt noch keine ausgeführte Buchung. Bitten Sie um den aktuellen Stand der konkret beanstandeten Position. Wenn Sie zusätzlich kündigen möchten oder keinen Zugang zum Kundenbereich haben, nennen Sie diese Anliegen ausdrücklich; jedes benötigt eine eigene nachvollziehbare Rückmeldung. Wenn sich das Konto für einen bestehenden Lastschrifteinzug ändert, melden Sie den Kontowechsel über den vorgesehenen Buchhaltungsweg. Nennen Sie die betroffene Kundennummer beziehungsweise Mandatsreferenz. Eine Änderung des Zahlkontos ist etwas anderes als ein Wechsel des Vertragsinhabers oder Rechnungsempfängers. Lassen Sie prüfen, welche Bankmitteilung und Ermächtigung für Ihren konkreten Auftrag benötigt werden. Bei mehreren betroffenen Personen oder Mandaten muss die Zuordnung eindeutig sein. Übermitteln Sie notwendige Unterlagen nur über den dafür vorgesehenen geschützten Weg; Onlinebanking-Passwörter, PINs und TANs werden dafür nicht benötigt. Bitten Sie um Bestätigung, dass die Änderung verarbeitet wurde und ab wann sie berücksichtigt wird. Eine eingereichte Bankmitteilung oder die interne Ablage eines Scans bestätigt noch keinen ausgeführten Kontowechsel. Auch die Stammdatenänderung und der tatsächliche nächste Einzug sind getrennte Schritte. # .at-Domains: Wann werden Nameserver-Änderungen wirksam? Source: https://www.edis.guide/reloadzeiten-der-root-nameserver-at-zone-nic-at Warum ein Nameserverwechsel und eine Änderung einzelner DNS-Einträge unterschiedlich lange sichtbar sein können. ## Nameserverwechsel und DNS-Einträge unterscheiden Bei einem Nameserverwechsel wird die Delegation Ihrer .at-Domain in der .at-Zone geändert. Die .at-Nameserver sind keine Root-Nameserver des gesamten DNS. Eine Änderung von A-, AAAA- oder MX-Einträgen bei unveränderten Nameservern erfolgt dagegen direkt in Ihrer autoritativen DNS-Zone. Die EDIS-Domain-FAQ nennt für die .at-Zone eine Aktualisierung zu jeder vollen Stunde. Daraus folgt keine weltweite Wirksamkeit zu einer bestimmten Minute: Bearbeitung beim Registrar, Veröffentlichung bei der Registry und zwischengespeicherte DNS-Antworten sind getrennte Schritte. Maßgeblich sind der bestätigte Auftragsstatus und die verbleibenden Cache-Laufzeiten (TTL). ## Nach der Änderung prüfen Vergleichen Sie die tatsächlich delegierten Nameserver mit den beauftragten Werten. Prüfen Sie die Antworten der autoritativen Nameserver und anschließend die Auflösung über die betroffenen Internetzugänge. Ein geänderter WHOIS-Datensatz allein bestätigt noch keine überall aktualisierte DNS-Auflösung. Testen Sie Website, HTTPS und E-Mail getrennt. Bei DNSSEC müssen Delegation, DS-Eintrag und Signierung zusammenpassen. Ändern Sie nicht erneut mehrere Werte, nur weil ein einzelner Resolver noch den alten Stand anzeigt. # S3 mit AWS CLI verbinden und Zugriffsfehler prüfen Source: https://www.edis.guide/s3-mit-aws-cli-verbinden-und-zugriffsfehler-prufen Endpoint, Profil und Bucket prüfen und zunächst mit einem lesenden AWS-CLI-Aufruf testen. Wenn die AWS CLI beim Zugriff auf Ihren S3-Speicher „InvalidAccessKeyId“ meldet, prüfen Sie zuerst den angesprochenen Dienst. Ein passender Zugangsschlüssel allein reicht nicht aus, wenn die Anfrage an den falschen Endpoint gesendet wird. ## Endpoint, Bucket und Objektpfad unterscheiden Der Endpoint ist die HTTPS-Adresse des S3-Dienstes. Der Bucket ist der Speichercontainer innerhalb dieses Dienstes; dahinter kann ein Objektpfad stehen. Übernehmen Sie den Endpoint und die Zugangsdaten aus der aktuellen Verwaltung beziehungsweise einer bestätigten EDIS-Anleitung. Ein technischer Servername mit edis.global ist für sich kein Beleg für einen EDIS-Global-Vertrag. Bei der AWS CLI wird ein abweichender Dienst mit `--endpoint-url` angegeben. In einem S3-Pfad steht dagegen zuerst der Bucketname: `s3://BUCKETNAME/ORDNER/`. Den Endpointnamen dort einzusetzen ersetzt die Endpoint-Konfiguration nicht. ## Profil und wirksame Konfiguration prüfen Klären Sie, welches CLI-Profil und welche Konfiguration der konkrete Befehl verwendet. Prüfen Sie lokal, ob die zum EDIS-S3-Dienst gehörenden Zugangsdaten ausgewählt sind und eine andere Umgebungseinstellung die beabsichtigte Konfiguration überschreibt. Senden Sie keine Secret Keys und keine vollständige Credentials-Datei an den Support. ## Mit einer lesenden Abfrage beginnen Das folgende Muster listet den Inhalt eines bereits vorhandenen, für Sie freigegebenen Buckets. Ersetzen Sie BUCKETNAME, ENDPOINT-HOSTNAME und PROFILNAME durch Ihre bestätigten Angaben. Der Befehl lädt keine Dateien hoch und löscht keine Objekte. ```bash theme={null} aws s3 ls "s3://BUCKETNAME/" --endpoint-url "https://ENDPOINT-HOSTNAME" --profile "PROFILNAME" ``` Das Auflisten aller Buckets und das Lesen eines bestimmten Buckets können unterschiedliche Berechtigungen erfordern. Prüfen Sie deshalb die genaue Fehlermeldung und den tatsächlich benötigten Zugriff. Ein Sync-Befehl ist kein reiner Lesetest: Quelle, Ziel und mögliche Datenänderungen müssen davor feststehen. ## Fehler gezielt eingrenzen Bei InvalidAccessKeyId prüfen Sie Endpoint und verwendeten Schlüsselbezug, bevor Sie Zugangsdaten ersetzen. Bei anderen Fehlern wie AccessDenied, einem fehlenden Bucket oder einer fehlgeschlagenen TLS-Verbindung muss der jeweilige Prüfschritt betrachtet werden. Schalten Sie die Zertifikatsprüfung nicht als allgemeine Lösung ab. Für die weitere Diagnose helfen der bereinigte Befehl ohne Geheimnisse, CLI-Version, Zeitpunkt und vollständiger Fehlertext. Nach einer Korrektur muss derselbe Zugriff erneut geprüft werden. Eine vermutete Ursache oder ein Verweis auf eine Anleitung bestätigt noch keinen erfolgreichen Zugriff. ## Clients, Berechtigungen und Speicherbudget Wenn Cyberduck die Konfiguration nicht lesen kann und die DNS-Auflösung eines Namens aus BUCKETNAME.ENDPOINT-HOSTNAME fehlschlägt, prüfen Sie neben dem Endpoint auch das gewählte S3-Profil. Die Fehlermeldung beweist weder falsche Zugangsschlüssel noch fehlende Objekte. Für S3-Dienste, die Buckets nur über den Pfad ansprechen, beschreibt Cyberduck das Profil „S3 (Deprecated path style requests)“. Ob dieses Profil für Ihren EDIS-Dienst erforderlich ist, muss anhand des bestätigten Endpoints und der unterstützten Adressierung geklärt werden. Verwenden Sie weiterhin HTTPS; ein Profilwechsel ist kein Anlass, die Transportverschlüsselung oder Zertifikatsprüfung abzuschalten. Prüfen Sie nach der Korrektur zunächst lesend, ob der benötigte Bucket und die erwarteten Objekte erreichbar sind. Ein erfolgreicher Verbindungsaufbau ist noch kein Nachweis eines vorhandenen Backups. Technische Quelle: [Cyberduck: S3-Buckets über Pfade ansprechen](https://docs.cyberduck.io/protocols/s3/#connecting-using-deprecated-path-style-requests) Getrennte Buckets können für unterschiedliche Anwendungen oder Test- und Produktivdaten sinnvoll sein. Ein zusätzlich angelegter Bucket vergrößert das gebuchte Speicherkontingent nicht automatisch. Prüfen Sie aktuelle Tarifgrenzen sowie die Anrechnung von reserviertem und belegtem S3-Speicher auf Ihren Webhost; historische Angaben eines einzelnen Tarifs gelten nicht für jedes Produkt. Ein erreichbarer Bucket bestätigt noch keine Schreibberechtigung und keinen korrekt aufgebauten Objektpfad. Prüfen Sie bei einem fehlgeschlagenen Schreibtest den genauen Fehler, Endpoint, Bucketnamen, Clientprofil und mögliche doppelte Bucket- oder Pfadangaben. Ein HTTP-400-Fehler allein beweist weder ein falsches Passwort noch ein ausgeschöpftes Kontingent. Beginnen Sie mit einem berechtigten Lesezugriff. Falls ein Schreibtest benötigt wird, stimmen Sie Ziel und unkritische Testdatei vorher ab und vermeiden Sie das Überschreiben vorhandener Objekte. Prüfen Sie nach einer gezielten Korrektur dieselbe Operation erneut; „Fehler gefunden“ ist noch kein dokumentierter erfolgreicher Datentransfer. Ein einzelnes S3-Objekt kann öffentlich lesbar sein, während die Auflistung des gesamten Buckets nicht erlaubt ist. AccessDenied an der Bucket-Wurzel beweist deshalb weder Datenverlust noch einen fehlgeschlagenen Zugriff auf ein bekanntes Objekt. Prüfen Sie mit einem berechtigten Konto den konkret benötigten Objektpfad und die dafür geltende Berechtigung. Geben Sie den Bucket nicht pauschal öffentlich frei, um eine Fehlermeldung zu beseitigen. S3 wird über eine S3-kompatible Schnittstelle und einen passenden Client angesprochen. Ein FTP-Zugang oder die Regeln einer Webserver-Verzeichnisauflistung gelten nicht automatisch. Bildzuschnitt, Vorschaubilder und automatische Größen gehören zur Websiteanwendung oder ihrem Medien-Plugin und müssen dort gesondert geprüft werden. Technische Referenz zum Unterschied: [AWS: Einzelnes Objekt lesen](https://docs.aws.amazon.com/AmazonS3/latest/API/API_GetObject.html) und [AWS: Objekte im Bucket auflisten](https://docs.aws.amazon.com/AmazonS3/latest/API/API_ListObjectsV2.html) . Für den EDIS-Dienst bleiben dessen bestätigte Zugriffseinstellungen maßgeblich. ## Weiterführende Informationen * [AWS CLI: Eigene Endpoints verwenden](https://docs.aws.amazon.com/cli/latest/userguide/cli-configure-endpoints.html) * [AWS CLI: S3-Inhalte auflisten](https://docs.aws.amazon.com/cli/latest/reference/s3/ls.html) # SFTP-Verbindung zum EDIS-Webhost einrichten Source: https://www.edis.guide/sftp-verbindung-zum-edis-webhost-einrichten Mit den SSH-Daten Ihres Webhosts eine verschlüsselte Dateiverbindung einrichten und den Hostschlüssel prüfen. SFTP steht für SSH File Transfer Protocol und überträgt Dateien über eine SSH-Verbindung. Dafür benötigt Ihr konkretes Webhostingprodukt einen freigeschalteten SSH-Zugang. Prüfen Sie den gebuchten Leistungsumfang und die im vHost-Bereich angezeigten Verbindungsdaten; ältere oder abweichende Produkte können andere Voraussetzungen haben. Öffnen Sie im [vHost-Bereich](https://manage.edis.at/vhost/) den **SSH Zugang**. Übernehmen Sie die angezeigten Verbindungsdaten. SSH-Zugangsdaten im vHost-Bereich von EDIS Öffnen Sie beispielsweise in [FileZilla](https://filezilla-project.org/) den **Servermanager** und legen Sie einen neuen Eintrag mit dem Protokoll **SFTP** an. SFTP-Verbindung im FileZilla-Servermanager einrichten Vergleichen Sie bei der Meldung „Unbekannter Serverschlüssel“ den angezeigten Fingerabdruck mit den Angaben des Hosting-Supports. Bestätigen Sie den Schlüssel erst, wenn er übereinstimmt. FileZilla zeigt den SSH-Hostschlüssel zur Prüfung an Nach erfolgreicher Verbindung befinden Sie sich im Home-Verzeichnis des Webhosts. Öffnen Sie **www → home**, um das übliche Websiteverzeichnis zu erreichen. Je nach Anwendung sehen Sie auch Verzeichnisse wie `cgi` oder `log`. Ist für die Domain eine andere Document-Root festgelegt, verwenden Sie dieses Zielverzeichnis. Wechseln Sie vor dem Transfer in den gewünschten Ordner. # Spamfilter und Quarantäne für Ihr Postfach einstellen Source: https://www.edis.guide/spamfilter-und-quarantane-fur-ihr-postfach-einstellen Melden Sie sich an der Spamfirewall an und passen Sie die Spambewertung Ihres Postfachs an. Verwenden Sie die **E-Mail-Zugangsdaten Ihres Postfachs**. Spamfirewall öffnen Anmeldung und Einstellungen der EDIS-Spamfirewall Unter **Einstellungen → Spambewertung** können Sie eigene Spamwerte für Ihre E-Mail-Adresse festlegen. Individuelle Spambewertung für ein E-Mail-Postfach einstellen # SPF-Eintrag für den E-Mail-Versand über EDIS Source: https://www.edis.guide/spf-eintrag-fur-den-e-mail-versand-uber-edis Erlaubte Versanddienste in einem SPF-Eintrag zusammenführen und die EDIS-Referenz richtig verwenden. Ein **SPF-Eintrag** beschreibt die erlaubten Versandserver einer Domain. Erfassen Sie zuerst alle verwendeten Dienste, etwa EDIS, Ihre Website, Microsoft 365 oder einen Newsletteranbieter. ## EDIS-Standard als Ausgangspunkt Ein von EDIS gesetzter (strikter) **Standard SPF Record** sieht wie folgt aus: | Feld im DNS-Editor | Wert | | ------------------ | --------------------------- | | Name | `@` | | Typ | `TXT` | | Daten | `v=spf1 a:spf.edis.at -all` | Das @ Zeichen am Anfang ist wichtig - es gehört in die ganz linke Spalte im DNS-Editor und es repräsentiert die Domain selbst. **Softfail und Fail unterscheiden:** **\~all** kennzeichnet nicht autorisierte Absender als Softfail. Der empfangende Mailserver entscheidet über die weitere Behandlung; eine Zustellung wird dadurch nicht garantiert. **-all** kennzeichnet nicht autorisierte Absender als Fail. Die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung trifft der empfangende Mailserver. Wählen Sie \~all oder -all anhand der vollständig erfassten Versanddienste und ihrer aktuellen Vorgaben. Eine strengere Regel ist nur sinnvoll, wenn die legitimen Versandwege korrekt berücksichtigt sind; sie garantiert keine Zustellung. Verwenden Sie dieses Beispiel als Basis für Ihre eigene Konfiguration und erweitern Sie die Konfiguration gemäß Ihrer Bedürfnisse. Beispielsweise muss der Eintrag um die eMail-Server Ihres Newsletter-Versenders oder anderer externen Dienste, die für Ihre Domain eMails nach extern versenden werden, erweitert werden. Alle über EDIS Webhosting und mailrelay.edis.at (authenticated) versendeten eMails sind über den Standard EDIS SPF-Record bereits abgedeckt. [Hintergrund zur SPF-Syntax](https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Policy_Framework) Verwenden Sie für den Versand über EDIS die gepflegte Referenz a:spf.edis.at gemäß der aktuellen EDIS-Vorgabe, statt einzelne EDIS-Adressen aus einer Momentaufnahme zu übernehmen. Eigene oder andere ausdrücklich autorisierte Versandserver können mit passenden ip4- oder ip6-Mechanismen berücksichtigt werden. Einzelne IP-Adressen sind syntaktisch zulässig; entscheidend sind vollständige, aktuelle Versandwege und ein korrekt aufgebauter SPF-Eintrag. DMARC ## Zuerst den tatsächlichen Versandweg klären Erfassen Sie, welche Systeme Nachrichten für Ihre Domain versenden: beispielsweise das EDIS-Postfach, eine Website, Microsoft 365 oder ein Newsletterdienst. Die DNS-Einträge müssen zu diesen Versandwegen passen. ## SPF: erlaubte Versanddienste Ein SPF-Eintrag beschreibt, welche Systeme für Ihre Domain versenden dürfen. Ergänzen Sie vorhandene Regeln anhand der aktuellen Vorgaben Ihrer Dienste. Legen Sie keinen zweiten SPF-Eintrag für denselben Namen an. Ein SPF-Eintrag behebt keine Probleme mit Mailabruf, Kennwörtern oder TLS. ## Zugang und Zuständigkeit Prüfen Sie, wo die autoritativen DNS-Einträge verwaltet werden. Bei einem Resellervertrag kann Ihr Vertragspartner zuständig sein. Für die EDIS-Verwaltung helfen die Anleitungen zur DNS-Benutzeranlage und DNS-Verwaltung. ## Fragen zur SPF-Prüfung Die Zugehörigkeit einer IP-Adresse zu einem Versanddienst beweist noch keinen erfolgreichen SPF-Test. Entscheidend sind die vom empfangenden Server geprüfte Absenderidentität und die dazu veröffentlichten Regeln. Der sichtbare Absender im Mailprogramm genügt für diese Prüfung nicht. Übermitteln Sie dem Support den vollständigen Rückläufer oder die relevanten technischen Kopfzeilen, Versandzeit mit Zeitzone und den verwendeten Versanddienst. Zugangsdaten werden dafür nicht benötigt. Der Support gleicht insbesondere sendende IP, technische Absenderdomain (MAIL FROM beziehungsweise HELO), SPF-Ergebnis und zuständige DNS-Einträge ab. Wurden die Einträge inzwischen geändert, kann eine heutige DNS-Abfrage den Zustand beim damaligen Versand nicht belegen. Ändern Sie nicht wahllos Mailprogramme oder veröffentlichen Sie einen zweiten SPF-Eintrag. Nach einer gezielten Korrektur muss ein neuer Test den tatsächlichen Versandweg prüfen. Google empfiehlt in seiner SPF-Anleitung \~all. Ein solcher Eintrag wird von Google nicht grundsätzlich abgelehnt. Entscheidend ist, dass alle tatsächlich verwendeten Versanddienste korrekt autorisiert sind. Ersetzen Sie einen vorhandenen Eintrag daher nicht pauschal durch eine Konfiguration, die nur EDIS erlaubt. Die Wahl zwischen \~all und -all richtet sich nach der vollständigen Versandkonfiguration und den Vorgaben der beteiligten Dienste. Beide Varianten geben keine Zustellgarantie. Bei einem konkreten Fehler werden der Rückläufer und die technischen Kopfzeilen benötigt. Google-Anleitung: [Google: SPF einrichten](https://knowledge.workspace.google.com/admin/security/set-up-spf?hl=en) # STRICT_TRANS_TABLES in MySQL deaktivieren Source: https://www.edis.guide/strict-trans-tables-mysql-deaktivieren Den SQL-Modus nur für die betroffene Sitzung anpassen und vorhandene Modi vor einer Änderung prüfen. Der SQL-Modus **STRICT\_TRANS\_TABLES** in MySQL erzwingt strenge Datenvalidierung und Fehlerbehandlung für Transaktionstabellen. Manchmal kann es notwendig sein, diesen Modus zu deaktivieren, insbesondere wenn ältere Anwendungen nicht mit diesem strengen Modus kompatibel sind. Die MySQL-Dokumentation beschreibt die SQL-Modi und ihre Wirkung: [MySQL: SQL-Modi](https://dev.mysql.com/doc/refman/8.0/en/sql-mode.html) . Prüfen Sie die tatsächlich eingesetzte Datenbankversion. Eine Anpassung alter Anwendungen ist einer pauschalen Abschwächung der Datenprüfung vorzuziehen. ## SQL-Modus für eine Sitzung anpassen Der folgende Befehl ersetzt die **gesamte Modusliste für die aktuelle Sitzung**. Prüfen Sie vorher `SELECT @@SESSION.sql_mode;` und behalten Sie alle anderen benötigten Modi bei. Wenn Sie beispielsweise den Modus **STRICT\_TRANS\_TABLES** aus den aktiven SQL-Modi entfernen möchten, können Sie den folgenden Befehl verwenden: ```mysql theme={null} SET SESSION sql_mode = 'ONLY_FULL_GROUP_BY,ERROR_FOR_DIVISION_BY_ZERO,NO_ENGINE_SUBSTITUTION'; ``` Beachten Sie dabei, dass **STRICT\_TRANS\_TABLES** in diesem Beispiel nicht enthalten ist. Der Befehl ersetzt jedoch die gesamte Liste für die aktuelle Sitzung. Prüfen Sie vorher SELECT @@SESSION.sql\_mode; und behalten Sie alle anderen benötigten Modi bei. Die Anpassung erfolgt auf **Sitzungsebene**. Sie können damit keine globale Änderung für das gesamte Hosting-System vornehmen. # Webmail-Kalender und Kontakte auf Geräten einrichten Source: https://www.edis.guide/synchronisation-kalender-mail-kontakte-caldav-carddav Kalender und Kontakte mit den Angaben Ihres Postfachs auf einem unterstützten Gerät einrichten. Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Kalender- oder Kontakte-App CalDAV beziehungsweise CardDAV unterstützt. Die Einrichtung benötigt die Angaben des konkreten Postfachs. Öffnen Sie das [EDIS-Webmail](https://webmail.edis.at) und melden Sie sich mit Ihrer vollständigen E-Mail-Adresse und dem Postfachkennwort an. Öffnen Sie **Einstellungen → Mobile Sync**. Wählen Sie die Angaben für den gewünschten Kalender oder das Adressbuch. Richten Sie im Zielprogramm ein CalDAV-Konto für Kalender beziehungsweise ein CardDAV-Konto für Kontakte ein. Übernehmen Sie die passende HTTPS-Adresse und Benutzerkennung exakt. Ein Kalenderpfad ist nicht automatisch der richtige Kontaktpfad. Prüfen Sie die gewählte Synchronisationsrichtung und sichern Sie vorhandene lokale Daten, bevor ein leerer Bestand einen anderen überschreiben könnte. Testen Sie mit einem unkritischen Eintrag, ob Änderungen im Webmail und auf dem Gerät wie vorgesehen ankommen. Prüfen Sie auch Zeitzone und Kalenderauswahl. ## Outlook und Fehlerbehebung Für unterstützte klassische Outlook-Versionen unter Windows kann Outlook CalDav Synchronizer verwendet werden. Prüfen Sie dessen aktuelle Systemanforderungen unter [Outlook CalDav Synchronizer](https://caldavsynchronizer.org/). Die Anleitung lässt sich nicht unverändert auf das neue Outlook, Web-Outlook oder Outlook für Mac übertragen. Bei Fehlern nennen Sie Gerät, App-Version, verwendetes Protokoll und die bereinigte Fehlermeldung. Senden Sie keine Kennwörter. Die Menüs können je nach Version abweichen. # Domain umbenennen oder tauschen: Was ist möglich? Source: https://www.edis.guide/tausch-oder-umbenennung-einer-domain-geht-das Ein registrierter Domainname lässt sich nicht ändern. So wechseln Sie zu einem neuen Namen. ## Ist der Umtausch von Domains möglich? Ein registrierter Domainname kann nicht umbenannt oder gegen einen anderen Namen getauscht werden. Für einen anderen Namen ist eine neue, eigenständige Registrierung erforderlich. Die bisherige Domain und ihre laufenden Vertragsverpflichtungen bleiben davon getrennt. Möchten Sie einen anderen Domainnamen, bieten sich folgende Optionen: 1. **Kündigung der aktuellen Domain:** Beachten Sie die vertraglichen Kündigungsfristen, das bestätigte Leistungsende und noch offene Entgelte. Eine Kündigung führt nicht automatisch zu einer anteiligen Erstattung bereits berechneter Registrierungs- oder Verlängerungsgebühren. 2. **Registrierung eines neuen Domainnamens:** Sie können jederzeit einen neuen Domainnamen Ihrer Wahl registrieren. Die neue Registrierung wird regulär verrechnet. Domainangebote ansehen # Domaintransfer: Transferkosten auf der Serviceabrechnung Source: https://www.edis.guide/transferkosten-auf-der-service-abrechnung So ordnen Sie die Transfergebühr und eine zusätzliche Domainlaufzeit auf Ihrer Rechnung ein. ## Transferpreis und zusätzliche Laufzeit Bei generischen Domainendungen wie .com, .net oder .org führt ein erfolgreicher Registrartransfer in der Regel zu einer Verlängerung um ein Jahr. Maßgeblich sind die Regeln der jeweiligen Vergabestelle und der tatsächliche Domainstatus; insbesondere nach einer kürzlich erfolgten automatischen Verlängerung sowie nahe der maximalen Gesamtlaufzeit können Besonderheiten gelten. Auf der EDIS-Serviceabrechnung kann diese Leistung als „Transferkosten“ erscheinen. Vergleichen Sie Bestellpreis, bisheriges Ablaufdatum und bestätigtes neues Ablaufdatum. Eine Transfergebühr bedeutet nicht automatisch eine doppelte Verrechnung desselben Zeitraums. **Beispiel:** Läuft die Domain bisher bis 31.10.2026 und wird der Transfer mit einem zusätzlichen Jahr abgeschlossen, lautet das neue Ablaufdatum 31.10.2027. Das Beispiel ist keine Zusage für jede Domainendung oder jeden Transferstatus. Ob eine Inklusivdomain Ihres Hostingprodukts auch die Transferleistung abdeckt, prüfen Sie anhand des gebuchten Angebots und der konkreten Domainzuordnung. Lassen Sie eine unerwartete Verrechnung mit Bestellreferenz und Domainname prüfen. # Mailtransport bei EDIS: Transport-Eintrag und MX-Record Source: https://www.edis.guide/transport-eintrag-im-edis-mailsystem MX-Einträge und lokalen Mailtransport aufeinander abstimmen – auch bei externen Maildiensten oder vorgeschalteten Filtern. ## Was ist ein Transport-Eintrag Der **Transport-Eintrag** legt fest, ob EDIS-Mailserver Nachrichten für eine Domain annehmen. Der **MX-Eintrag im DNS** bestimmt dagegen das öffentliche Zustellziel. Beide Einstellungen müssen zum gewünschten Mailweg passen. ## Wann muss der Transport-Eintrag gesetzt sein Wenn EDIS die Postfächer für eine Domain betreibt, muss der passende Transport-Eintrag gesetzt sein. Bei direkter Zustellung zeigen die öffentlichen MX-Einträge auf das EDIS-Mailsystem. Ein vorgeschalteter externer Filter kann einen anderen öffentlichen MX erfordern und danach an EDIS zustellen; prüfen Sie diesen Sonderfall anhand des tatsächlichen Mailwegs. **Die Ampel zeigt grün**, wenn beide Voraussetzungen (Transport gesetzt , MX zeigt auf EDIS) erfüllt sind. ## Wann darf der Transport-Eintrag nicht gesetzt sein Immer dann, wenn für eine Domain eMails NICHT über EDIS abgewickelt werden sollen, ist der Transport-Eintrag zu entfernen. Ein fehlender Transport-Eintrag teilt den EDIS Mailservern mit, dass sie für eine Domain keine eMails annehmen dürfen. Zusätzlich darf der MX-Record nicht mehr auf das EDIS Mailsystem zeigen. **Die Ampel zeigt grün**, wenn beide Voraussetzungen (Transport fehlt , MX zeigt auf extern) erfüllt sind. ## Wo ist der Transport-Eintrag zu setzen Sie finden die Einstellung unter: * **Kundenbereich → Domain → Mail Transport** * **vHost-Bereich → Email Adressen → Transport** Kundenbereich öffnen ## Kombinationsmöglichkeiten Transport-Eintrag :: MX | Geplanter Mailweg | Passende Konfiguration | | ------------------------------------------ | -------------------------------------------------------------------------- | | Postfächer bei EDIS, direkte Zustellung | MX auf EDIS · Transport gesetzt · grüne Ampel | | E-Mail vollständig extern | MX extern · Transport nicht gesetzt · grüne Ampel | | MX auf EDIS, aber Transport fehlt | Fehlkonfiguration · rote Ampel | | MX extern, aber Transport bei EDIS gesetzt | Meist Fehlkonfiguration · rotes Signal; den Filter-Sonderfall unten prüfen | ## Sonderfall externe Mailscanner, Mailbox bei EDIS \***Fehlkonfiguration oder gewünschtes Verhalten** Ein möglicher Sonderfall ist ein vorgeschalteter externer Mailfilter: Er nimmt Nachrichten über die öffentlichen MX-Einträge an und stellt sie anschließend an EDIS-Postfächer zu. Dann können ein externer MX und ein gesetzter EDIS-Transport-Eintrag absichtlich zusammengehören. Lassen Sie den konkreten Zustellweg und die Anzeige prüfen; die Ampelfarbe allein ersetzt diese Prüfung nicht. **Anwendungsfall:** SPAM- und Virenprüfung extern (McAfee, Ikarus Cloud security "mymailwall") und anschließende Zustellung in ein Postfach bei EDIS. ## Zustellprobleme und Sonderfälle Wenn E-Mails trotz externer Mailversorgung in einem falschen oder alten Postfach ankommen, nennen Sie Absender, Empfänger und Zeitpunkt eines konkreten Beispiels. Die sichtbare An-Adresse kann sich vom technisch zugestellten Empfänger unterscheiden. Der Support kann dafür Transportdaten, Aliasse, Weiterleitungen, Catchall und öffentliche MX-Ziele gemeinsam prüfen. Ein vorgeschaltetes Sicherheitsgateway kann Nachrichten weiterhin an EDIS-Postfächer zustellen. Deshalb darf der lokale Transport nicht pauschal abgeschaltet werden. Entscheidend ist die beabsichtigte Mailversorgung der konkreten Empfängerdomain. Dieser Fehler weist auf zu viele Transportstationen hin und kann durch eine Zustellschleife entstehen. Übermitteln Sie den vollständigen Rückläufer und den genauen Zeitpunkt. Hilfreich sind außerdem die Queue-ID und die Transportstationen in den Received-Zeilen der Originalnachricht. Entfernen Sie nicht benötigte Nachrichteninhalte aus Diagnoseunterlagen. Nach einem Providerwechsel können alte Domain-, Gateway-, Transport- oder Weiterleitungsregeln verblieben sein. Lassen Sie diese mit der aktuellen Zielkonfiguration abgleichen. Nach einer gezielten Korrektur sollten Nachrichten von EDIS-Absendern und von externen Absendern getestet werden. Eine Änderungsbestätigung allein belegt noch keinen erfolgreichen Empfang. Klären Sie vor dem Entfernen einer Fremddomain aus der Hostingliste, ob unter dieser Domain weiterhin E-Mail oder andere Dienste bei EDIS benötigt werden. Die Hostingzuordnung, der lokale Mailtransport und der registrierte Domainvertrag sind unterschiedliche Dinge. Eine Listenbereinigung ist weder eine Domainlöschung bei der Registry noch automatisch eine Kündigung des Hostingvertrags. Meldet ein fremder Mailserver beim Zustellen einen „certificate name mismatch“, vergleichen Sie den tatsächlich verwendeten MX-Zielnamen mit dem Zertifikat der Gegenstelle. Der Mailabruf per IMAP und die SMTP-Einstellung auf Ihrem Computer betreffen andere Verbindungen. Ein funktionierender Webmail-Zugang widerlegt daher keinen Fehler beim eingehenden Transport. Lassen Sie das für Ihre Domain aktuell vorgesehene EDIS-MX-Ziel bestätigen und prüfen Sie vorhandene Transport-Sicherheitsrichtlinien. Bei MTA-STS werden zulässige MX-Hosts und deren Zertifikate geprüft. Schalten Sie die Hostnamen- oder Zertifikatsprüfung nicht als pauschale Fehlerbehebung ab. Ein Namenskonflikt beweist auch keine Verwendung einer veralteten TLS-Version. Nach einer abgestimmten Korrektur müssen DNS-Wirkung und Zustellung aus dem zuvor betroffenen Absendersystem erneut geprüft werden. Dokumentieren Sie Zeitpunkt, Zielserver, Fehler und Testergebnis. Eine Änderung für eine Domain bedeutet nicht, dass alle bestehenden Domains bereits umgestellt wurden. Technischer Hintergrund: RFC 8461 – SMTP MTA Strict Transport Security. [RFC 8461: MTA-STS](https://www.rfc-editor.org/rfc/rfc8461.html) # Website nach SSL-Aktivierung auf HTTPS umleiten Source: https://www.edis.guide/umleitung-von-anfragen-auf-https-ssl-zertifikat Zuerst das Zertifikat prüfen, dann die passende HTTPS-Weiterleitung aktivieren und Schleifen ausschließen. Leiten Sie Besucher von HTTP auf **HTTPS** um, sobald das passende Zertifikat auf der Website funktioniert. Dafür können Sie die **vHost-Einstellung** oder passende **`.htaccess`-Regeln** verwenden. ## Vor der Aktivierung prüfen * Das gültige **TLS-Zertifikat** muss alle aufgerufenen Hostnamen abdecken. [Let’s Encrypt](/lets-encrypt-zertifikat-bei-edis-bestellen-und-aktivieren) ist eine mögliche Zertifikatsquelle. * Prüfen Sie Ausstellung und Installation im Bereich **HTTPS (SSL/TLS)** sowie das tatsächliche DNS-Ziel. * Rufen Sie die betroffenen Adressen **direkt über HTTPS** auf. Aktivieren Sie die Weiterleitung erst, wenn dabei ein gültiges Zertifikat ausgeliefert wird. Auch die **Ausgangsdomain einer Weiterleitung** benötigt für ihren HTTPS-Aufruf ein passendes Zertifikat. Das Zertifikat der Zielwebsite genügt dafür nicht. ## HTTPS-Weiterleitung im vHost aktivieren Öffnen Sie den **vHost-Bereich** und aktivieren Sie nach erfolgreicher Zertifikatsprüfung die dargestellte HTTPS-Weiterleitung. vHost-Bereich öffnen HTTPS-Weiterleitung im EDIS-vHost-Bereich aktivieren ## Alternative: Weiterleitung per .htaccess Alternativ können passende Rewrite-Regeln in der .htaccess-Datei des tatsächlichen Document-Roots verwendet werden. Sichern Sie vorhandene Regeln. Wählen Sie die Variante passend zur bestätigten HTTPS-Erkennung Ihrer Hosting- und Proxykonfiguration; ein Forwarded-Header darf nur von einem vertrauenswürdigen Proxy übernommen werden. Kombinieren Sie die Varianten nicht ungeprüft. **Variante 1: HTTPS-Status der Umgebung** ```apacheconf theme={null} RewriteEngine on RewriteCond %{ENV:HTTPS} !=on RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301] ``` **Variante 2: Bestätigter Header eines vertrauenswürdigen Proxys** ```apacheconf theme={null} RewriteEngine on RewriteCond %{HTTP:X-Forwarded-Proto} !https RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301] ``` Die vHost-Weiterleitung greift bereits am Load-Balancer. Eine `.htaccess`-Regel wird dagegen erst am Webserver verarbeitet. Warum funktioniert nur die HTTP-Weiterleitung? Bei HTTPS wird die verschlüsselte Verbindung aufgebaut, bevor die Weiterleitung ausgeführt werden kann. Deshalb muss das Zertifikat bereits zur Ausgangsdomain passen. Testen Sie Ausgangs- und Zieldomain getrennt. ## HTTPS für Haupt- und Alias-Domains prüfen Prüfen Sie jede Adresse, die Besucher direkt aufrufen können: Hauptdomain, www und weitere Alias-Domains. Halten Sie Domainzuordnung, Weiterleitungsregel und Zertifikatsabdeckung getrennt fest. Auch eine Alias-Domain braucht für ihren eigenen HTTPS-Aufruf ein gültiges Zertifikat, bevor die Weiterleitung zur Hauptdomain greifen kann. ## Wenn die Weiterleitung nicht funktioniert Notieren Sie die vollständige aufgerufene Adresse und die letzte Änderung an der Website oder am Hosting. Prüfen Sie die Weiterleitungskette: Welche Adresse steht jeweils im Location-Header? Eine Weiterleitung von einer HTTPS-Adresse zurück auf dieselbe Adresse kann eine Schleife verursachen. Die Gültigkeit des Zertifikats und die Weiterleitungslogik sind unterschiedliche Prüfpunkte. Neben der vHost-Einstellung können Regeln in der .htaccess, Anwendungseinstellungen oder eine vorgeschaltete Proxy-Konfiguration beteiligt sein. Ändern Sie jeweils nur einen begründeten Punkt und halten Sie den vorherigen Zustand für eine Rücknahme fest. Ein einzelner HTTP-301-Status zeigt noch nicht, welche Komponente die Weiterleitung erzeugt hat. Bleibt die Schleife nach einer kontrollierten Prüfung bestehen, übermitteln Sie dem Support die Ausgangsadresse, Weiterleitungskette, letzte Änderung und die bereits durchgeführten Tests. Löschen Sie nicht wahllos Konfigurationen. # Domain mit Jimdo verbinden und E-Mail bei EDIS behalten Source: https://www.edis.guide/verknuefpung-domain-mit-jimdo Verbinden Sie Ihre Jimdo-Website mit der Domain und erhalten Sie die E-Mail-Dienste bei EDIS. Mit einer externen Domain können Sie eine Jimdo-Website verwenden und E-Mail weiterhin bei EDIS betreiben. Prüfen Sie zuerst, welches Jimdo-Produkt und welcher Tarif verwendet wird; Jimdo Creator und der andere Jimdo-Website-Baukasten haben unterschiedliche Verwaltungsoberflächen. ## Domain bei Jimdo vorbereiten Fügen Sie Ihre vorhandene Domain im Jimdo-Konto der gewünschten Website hinzu. Für Jimdo Creator beschreibt die offizielle Anleitung den Weg über Domains und E-Mails → Domains → Neue Domain hinzufügen → Vorhandene Domain nutzen. Die Funktion benötigt einen dafür geeigneten kostenpflichtigen Tarif. ## Website verbinden und E-Mail erhalten Übernehmen Sie die DNS-Vorgaben aus Ihrem Jimdo-Konto. Die aktuelle Creator-Anleitung nennt für www einen CNAME auf web.jimdo.com. und eine Weiterleitung der Hauptdomain ohne www auf die www-Adresse. Ein CNAME-Ziel ist ein Hostname; ein A-Eintrag benötigt dagegen eine IPv4-Adresse. Tragen Sie niemals einen Hostnamen in ein A-Feld ein. Ändern Sie die Einträge beim Anbieter der autoritativen DNS-Zone. Bewahren Sie benötigte MX-, SPF-, DKIM-, DMARC- und Verifikationseinträge. Ein pauschaler Nameserverwechsel kann auch den Mailbetrieb ändern und ist für die beschriebene CNAME-Verbindung nicht erforderlich. Klären Sie den passenden Weiterleitungsdienst für die Hauptdomain, ohne die benötigte Mailzuordnung zu entfernen. Auch eine HTTPS-Weiterleitung benötigt ein Zertifikat für ihre Ausgangsadresse. Beurteilen Sie IPv6 anhand der aktuellen Jimdo-Vorgaben; eine allgemeine Aussage, Jimdo unterstütze kein IPv6, ist dafür ungeeignet. ## Verbindung prüfen Prüfen Sie Hauptdomain und www, HTTPS sowie Versand und Empfang bei EDIS. Jimdo nennt für die CNAME-Verbindung eine mögliche Wartezeit bis zu 24 Stunden. Kontrollieren Sie bei Fehlern den tatsächlichen DNS-Wert und den Verbindungsstatus, statt Werte wiederholt auf Verdacht zu ändern. [Aktuelle Jimdo-Creator-Anleitung zur Domainverbindung](https://help.jimdo.com/hc/en-us/articles/115005537866-Connect-an-external-domain-to-your-Jimdo-website-via-CNAME) Beispiel einer DNS-Zone für Jimdo mit E-Mail-Versorgung über EDIS Anycast DNS Benutzer anlegen Anycast DNS Verwaltung # Webanwendungen: Logs, PHP-Umgebung und Datenbank prüfen Source: https://www.edis.guide/webanwendungen-logs-php-umgebung-und-datenbank-prufen Webfehler anhand des betroffenen Aufrufs, der tatsächlichen PHP-Umgebung und passender Protokolle untersuchen. ## Zuerst den Fehler eingrenzen Halten Sie für eine gezielte Prüfung fest: * **Domain und genaue Aktion**, die fehlschlägt * **Anwendung und PHP-Version** * **Vollständige Fehlermeldung und Zeitpunkt mit Zeitzone** * Einen **kurzen passenden Logausschnitt**, ohne Zugangsdaten Ein kleiner aussagekräftiger Ausschnitt hilft mehr als eine große unkommentierte Protokolldatei. Web-PHP und PHP auf der Kommandozeile können unterschiedliche Einstellungen und Erweiterungen verwenden. Prüfen Sie deshalb den tatsächlich betroffenen Ausführungskontext. Ein funktionierender CLI-Aufruf beweist nicht, dass dieselbe Funktion auch im Webprozess verfügbar ist. Ein selbst erstelltes PHP.INI-Template muss der vorgesehenen Domain zugewiesen sein. Bei Grafikfehlern unterscheiden Sie Modulverfügbarkeit und Unterstützung des konkreten Dateiformats. Bei SQL-Fehlern sind Datenbank, Benutzer, Operation und Fehlercode entscheidend. Falls eine Anwendung fortlaufend große Logs erzeugt, muss die Ursache behoben werden. Dauerhaftes Abschalten der Fehlermeldungen oder wiederholtes Löschen der Logdatei ersetzt keine Korrektur. Speichern Sie sensible Protokolle nicht in öffentlich erreichbaren Verzeichnissen. ## PHP, Datenbank und Cache Meldet ein Theme oder Formular ein zu niedriges max\_input\_vars, prüfen Sie genau diesen Wert in der PHP-Umgebung der betroffenen Website. Das Eingabelimit ist von der PHP-Version, dem Arbeitsspeicher, der Laufzeit und der maximalen Dateigröße beim Upload zu unterscheiden. Die PHP-Dokumentation beschreibt max\_input\_vars als Begrenzung übermittelter Eingabevariablen. Prüfen Sie, ob das vorgesehene PHP.INI-Template tatsächlich der richtigen Domain zugewiesen ist und welchen Wert die Anwendung anschließend verwendet. Übernehmen Sie die konkrete Anforderung des eingesetzten Themes; ein Wert aus einem früheren Supportfall ist kein allgemeiner EDIS-Standard. Testen Sie danach das betroffene Formular beziehungsweise das Speichern der Einstellungen. Technischer Hintergrund: [PHP-Handbuch: max\_input\_vars](https://www.php.net/manual/en/info.configuration.php#ini.max-input-vars) Ein erfolgreicher API-Aufruf über SSH beweist nicht, dass derselbe Zugriff aus Web-PHP oder einem Cronjob funktioniert. Nennen Sie Zielhost, Anwendung, genaue Fehlermeldung und Zeitpunkt mit Zeitzone. Lassen Sie Ausführungskontext, DNS-Ziel, PHP-/cURL-Konfiguration und passende Sicherheitsprotokolle vergleichen. Eine Freigabe in einem Schutzsystem muss zum tatsächlichen Befund passen. Umfang, Dauer, Auswirkungen und Rücknahme werden mit der zuständigen Technik geklärt. Übernehmen Sie keine weit gefassten Netzfreigaben aus einem fremden Einzelfall. Testen Sie die ursprüngliche Anfrage nach der gezielten Korrektur erneut. Ein Fehler wie „server certificate verification failed“ betrifft die Prüfung der TLS-Verbindung. Lassen Sie Zielhostname, Zertifikatskette und den tatsächlich von PHP oder der Anwendung verwendeten CA-Zertifikatsspeicher prüfen. Browser, Kommandozeile und WordPress können unterschiedliche Einstellungen verwenden. Ein fehlgeschlagener Plugin-Download beweist weder eine zu große Datenbank noch automatisch eine unpassende PHP-Version. Beheben Sie die konkrete Vertrauens- oder Konfigurationsursache; schalten Sie die Zertifikatsprüfung im produktiven Betrieb nicht ab. Technischer Hintergrund: [cURL: Zertifikatsprüfung](https://curl.se/docs/sslcerts.html) Diese Meldung allein beweist nicht, dass ein bestimmtes CMS-Plugin fehlerhaft ist. Nennen Sie den genauen Zeitpunkt, die betroffene Aktion, CMS- und Erweiterungsversionen sowie den eingesetzten Datenbankserver und seine Version. Ein bereinigter Logausschnitt und ein reproduzierbarer Aufruf helfen bei der Zuordnung. MySQL beschreibt ein erneutes Vorbereiten von Anweisungen unter anderem nach Metadatenänderungen oder Änderungen im Tabellen-Definitionscache. Welcher Auslöser im konkreten Fall vorliegt, muss anhand der verwendeten Version und passenden Server- und Anwendungsprotokolle geprüft werden. Eine erneute CMS-Installation, die nur kurzzeitig hilft, bestätigt keine dauerhafte Behebung. Stimmen Sie die weitere Diagnose mit Hosting-Support und Websitebetreuung ab. Löschen Sie keine Datenbank und verändern Sie keine globalen Cachewerte auf Verdacht. Technischer Hintergrund: [MySQL: Zwischenspeichern vorbereiteter Anweisungen](https://dev.mysql.com/doc/refman/8.0/en/statement-caching.html) Eine installierte PHP-Erweiterung bedeutet nicht automatisch, dass WordPress sie als dauerhaften Objektcache verwendet. Objektcache, gespeicherte HTML-Seiten und die Cache-Anweisungen im HTTP-Header sind unterschiedliche Ebenen. Prüfen Sie, welche Erweiterungen und Cache-Plugins tatsächlich aktiv sind. Vergleichen Sie dieselbe Adresse unter gleichen Bedingungen: angemeldet oder abgemeldet, mit denselben Cookies und nach einer dokumentierten letzten Änderung. Halten Sie Antwortzeit, Status und Header fest. Unterschiedliche Cache-Control-Werte allein beweisen keine Verteilung auf mehrere Hostingserver. Lassen Sie die aktuelle Hostingarchitektur und den angebotenen Cache-Dienst für Ihr konkretes Paket bestätigen. Allgemeine Pluginhinweise sind keine Beschreibung der EDIS-Plattform. Ändern Sie möglichst nur einen Punkt gleichzeitig und messen Sie erneut. Eine Verbesserung nach Prozessneustart und Pluginänderung belegt noch keine eindeutige Ursache. OPcache oder APCu als PHP-Erweiterung und ein dazugehöriges Verwaltungsplugin sind unterschiedliche Komponenten. Wenn Seiten nach Deaktivierung eines Managers funktionieren, das Backend mit aktivem Manager aber weiter fehlschlägt, ist nur eine Teilbehebung bestätigt. Prüfen Sie Frontend und Backend mit gleichen Aufrufen und passenden Logs. Fehlende Plugin-Tabellen, FastCGI-/PHP-Timeouts und Cache-Verhalten sind getrennte Befunde. Ein eingespieltes Backup oder eine wieder erreichbare Startseite beweist noch keine beseitigte Ursache. Halten Sie Änderungen einzeln und reversibel; eine Serveränderung oder externe Sperre darf nicht ohne Beleg als Ursache gelten. Passende PHP.INI-Anleitung [PHP.INI-Templates erstellen und einer Domain zuweisen](/phpini-templates-erstellen-und-einer-domain-zuweisen) ## Erreichbarkeit, Crawler und Last Ein erfolgreicher Abruf einer Textdatei oder einer PHP-Testdatei zeigt nur, dass dieser einzelne Aufruf funktioniert. Er bestätigt nicht, dass der Adminbereich Ihres CMS richtig zugeordnet ist oder dessen Weiterleitungsregeln greifen. Nennen Sie die vollständige betroffene Adresse, das CMS und die letzte Änderung. Prüfen Sie Hauptdomain, www oder Subdomain, das zugewiesene Webverzeichnis und den tatsächlich vorhandenen Startpfad. Für die weitere Diagnose helfen passende Zugriffs- und Fehlerprotokolle zum selben Zeitpunkt. Ändern Sie Rewrite-Regeln oder Schutzfunktionen nur gezielt und mit gesichertem Ausgangszustand. Deaktivieren Sie die Web Application Firewall nicht pauschal und übernehmen Sie keine globale Serverkonfiguration auf Verdacht. Eine veränderte Einstellung muss anschließend am ursprünglich betroffenen Adminpfad geprüft werden. Vergleichen Sie einen normalen Seitenaufruf mit dem betroffenen Crawler. Nennen Sie die genaue Adresse, Uhrzeit, Fehlermeldung beziehungsweise HTTP-Status und den verwendeten Dienst. Die zuständige Technik prüft die tatsächliche Quell-IP, den User-Agent und die ausgelöste Schutzregel. AhrefsBot und AhrefsSiteAudit sind unterschiedliche Crawler; verwenden Sie die aktuellen Angaben des Anbieters. Eine Freigabe muss zur konkreten Ursache und Last passen. Stimmen Sie gegebenenfalls eine begrenzte Ausnahme, die Crawlgeschwindigkeit und die Bedingungen für deren Rücknahme ab. Schalten Sie Schutzmaßnahmen nicht pauschal ab. Prüfen Sie danach sowohl den erfolgreichen Abruf als auch die Ressourcenlast; eine angekündigte Freigabe bestätigt noch keinen erfolgreichen Test. Informationen des Anbieters zur Crawler-Identität und Steuerung: [Ahrefs: Crawler-Identität und Steuerung](https://ahrefs.com/robot) Ungültige URLs können ebenfalls viel Rechenleistung verbrauchen, wenn jede Anfrage eine aufwendige dynamische Fehlerseite auslöst. Prüfen Sie Anfragehäufigkeit, URL-Muster, HTTP-Status, PHP-/Datenbanklast und Fehlermeldungen der Anwendung gemeinsam. Wurden Updates durchgeführt, Statistikaufgaben auf Cronjobs verlegt oder Weiterleitungsregeln geändert, kontrollieren Sie anschließend die Wirkung. Ein erneutes Auftreten muss mit der früheren Diagnose abgeglichen werden. Leiten Sie nicht pauschal jeden unbekannten Pfad auf die Startseite weiter; stimmen Sie eine gezielte und ressourcenschonende Fehlerbehandlung mit der für die Website zuständigen Person ab. Wenn eine Website mit einem Hostnamen HTTP 503 liefert, mit einem anderen aber funktioniert, prüfen Sie zusätzlich eine mögliche hostbezogene Deaktivierung. Ein funktionierender Alias zum selben Verzeichnis bestätigt nicht, dass alle Zuordnungen freigeschaltet sind. Bei vielen Aufrufen eines einzelnen Skripts müssen Zeitpunkt, Anzahl und tatsächliche Ressourcenlast zusammenpassen. Eine vorübergehende Sperre kann den Aufruf unterbinden und gleichzeitig benötigte Hintergrundfunktionen beeinträchtigen. Ein HTTP-403-Test bestätigt die Sperre dieses Aufrufs; er ist noch kein vollständiger Funktionstest der Anwendung. Stimmen Sie gezielte Maßnahmen und den Rücknahmeweg mit der zuständigen Person ab. Prüfen Sie bei einer Wiki-Anwendung auch Suche, Indexierung und andere betroffene Hintergrundaufgaben. Nach der berechtigten Wiederfreigabe testen Sie die ursprüngliche Adresse und beobachten die Last erneut. Alte .htaccess-Beispiele müssen zur aktuell verwendeten Serverkonfiguration passen. Erfassen Sie bei hoher Shoplast die konkreten URLs, Parameter, Zeitpunkte und die Datenbank- beziehungsweise Speicherlast. Warenkorbaktionen können über verschiedene Sprachpfade erreichbar sein. Eine Regel für einen einzelnen Pfad deckt deshalb nicht automatisch alle betroffenen Aufrufe ab. Prüfen Sie auch IPv4 und IPv6 sowie die tatsächlich beteiligten Schutzebenen. Stimmen Sie gezielte Gegenmaßnahmen mit der Websitebetreuung und dem Support ab. Übernehmen Sie keine allgemeine Bot- oder Parameter-Sperre ungeprüft: Normale Besucher müssen den Warenkorb und den Bestellvorgang weiterhin nutzen können. Ein User-Agent allein ist kein verlässlicher Identitätsnachweis. Ein Test mit einem bestimmten Bot-User-Agent und der Antwort HTTP 403 bestätigt nur diesen getesteten Aufruf. Kontrollieren Sie danach die realen Zugriffe, Lastentwicklung und normalen Shopfunktionen. Eine anfängliche Erfolgsmeldung schließt erneute Last über andere Pfade nicht aus. Individuelle Regeln vor dem Webhost und die Wiederfreigabe einer gesperrten Website müssen vom zuständigen Support bestätigt werden. Liegen mehrere Websites im selben Webhost, können sie gemeinsam von einer Sperre betroffen sein. Prüfen Sie mit dem Support, ob eine getrennte Unterbringung sinnvoll ist und welche Migration dafür erforderlich wäre. Prüfen Sie den fehlerhaften Aufruf aus genau dem betroffenen Skript oder Cronjob. Vergleichen Sie Zieladresse, HTTP-Methode, DNS-Antwort, IPv4/IPv6, ausgehende IP, Zeitlimit und Zeitpunkt mit Zeitzone. Ein erfolgreicher cURL-Test von einem anderen Host oder zu einem anderen Zeitpunkt schließt eine Störung dieses Skripts nicht aus. Melden mehrere unabhängige Ziele gleichzeitig einen Ausfall, prüfen Sie auch den Monitor selbst: Läuft die geplante Prüfung noch, wie alt ist „Letzter Check“, und funktioniert der Versand der Alarmmeldungen? Eine mit HTTP 200 geladene Anmeldeseite bestätigt nur diesen Abruf. Fehlende Ziel-Logs und eine vermutete Firewall-Sperre sind noch kein Ursachennachweis. ## Sicherheit und Protokolle Nennen Sie die betroffene Website, den Zeitraum mit Zeitzone und die genaue Frage. Bei verdächtigen Webaufrufen helfen beispielsweise Methode und URL-Pfad. Möchten Sie dagegen wissen, ob eine Anwendung eine externe Adresse kontaktiert hat, muss geprüft werden, ob dafür passende DNS- oder Netzwerkprotokolle vorhanden sind. Webzugriffslogs decken solche ausgehenden Verbindungen nicht automatisch ab. Bitten Sie frühzeitig um Prüfung und gegebenenfalls Sicherung der passenden Protokolle. Die tatsächliche Verfügbarkeit und der Umfang der Aufzeichnung müssen bestätigt werden. Kein Treffer bedeutet nicht automatisch, dass kein Angriff stattgefunden hat. Öffnen Sie verdächtige Ziele nicht zur Probe und übermitteln Sie keine Passwörter oder ungekürzten vertraulichen Datensätze. Das Entfernen eines DNS-Eintrags ersetzt keine Zugriffsbeschränkung auf dem Webserver. Bereits bekannte Zieladressen oder andere Zugriffswege müssen gesondert berücksichtigt werden. Wenn eine Website zur Untersuchung geschützt werden muss, stimmen Sie einen begrenzten Wartungszugang mit dem Support und der verantwortlichen Webagentur ab. Auch eine Fehlerseite mit HTTP-Status 404 kann PHP und Datenbank belasten. Prüfen Sie daher tatsächliche Aufrufe und Ressourcenlast. Nach einer Reparatur und Freigabe kontrollieren Sie, ob die Last dauerhaft zurückgeht und die benötigten Funktionen wieder arbeiten. Trennen Sie Protokolle des Hostinganbieters von Daten, die Ihre Website selbst durch CMS, Plugins oder Analysewerkzeuge erfasst. Für eine technische Auskunft benötigt der Support die konkrete Website, das Hostingprodukt und die gewünschten Logarten. Lassen Sie die aktuell erfassten Datenfelder, Speicherorte, Aufbewahrungszeiten und Löschverfahren bestätigen. Ein allgemeiner Link zur Auftragsverarbeitungsvereinbarung bestätigt nicht sämtliche Angaben eines eigenen Textentwurfs. Achten Sie auf Fassung und Geltungsbereich des Dokuments; widersprüchliche Fristen müssen vor der Übernahme geklärt werden. Die technische Auskunft ersetzt keine vollständige rechtliche Prüfung Ihrer Datenschutzerklärung. Ob eine Vereinbarung bereits abgeschlossen wurde und welcher Serverstandort für Ihren Vertrag gilt, sind eigene Prüfpunkte. # Websitebetreuung wechseln und Zugänge sicher übergeben Source: https://www.edis.guide/websitebetreuung-wechseln-und-zugange-sicher-ubergeben Zugänge wiederherstellen, Aufgaben klar zuordnen und die Website sicher an eine neue Betreuung übergeben. Wenn die bisherige Websitebetreuung ausfällt oder wechselt, klären Sie Berechtigung, Kontaktdaten und benötigte Zugänge vor technischen Änderungen. Die Person für Rechnungen und die Person für die Websitepflege können unterschiedliche Aufgaben haben. ## Benötigten Zugang und berechtigte Person klären Beschreiben Sie, welche Aufgabe die neue Betreuung übernehmen soll: Inhalte in WordPress ändern, Dateien übertragen, die PHP-Version einstellen oder Domain- und Vertragsdaten verwalten. Dafür werden nicht automatisch dieselben Zugänge benötigt. Kundenkonto, vHost, FTP, WordPress und E-Mail-Postfach sind unterschiedliche Zugänge. Eine Rechnung hilft bei der Zuordnung von Kundennummer und Leistung; ihr Besitz allein berechtigt nicht zur Änderung der Kontaktadresse oder zur Herausgabe von Zugängen. ## Kundenzugang sicher wiederherstellen Wenn die berechtigte Kontaktperson ihre hinterlegte E-Mail-Adresse erreicht, kann sie den vorgesehenen Kundenpasswort-Reset verwenden. Dafür wird die Kundennummer benötigt. Der Resetlink geht an die bei EDIS gespeicherte Kontaktadresse; folgen Sie der Nachricht über den offiziellen Anmeldeweg. Ist diese Adresse nicht mehr zugänglich oder ist unklar, wer das Konto verwalten darf, wenden Sie sich an den Support und beschreiben Sie das Hindernis. Eine neue Kontaktadresse wird nicht allein aufgrund der Bitte eines Websitebetreuers eingetragen. Übermitteln Sie angeforderte Nachweise nur über den vorgesehenen sicheren Weg und keine Kennwörter oder Einmalcodes. ## Zugang zur Websitepflege getrennt einrichten Für den direkten vHost-Zugang kann die berechtigte Person im Kundenbereich beim passenden Webhost ein eigenes vHost-Kennwort setzen. Dieser Zugang ist vom Kundenkennwort zu unterscheiden. Ein WordPress-Zugang wird dadurch nicht automatisch geändert. Klären Sie den benötigten Berechtigungsumfang und den sicheren Übergabeweg. Zusätzliche Benutzer oder getrennte Rollen können nur eingerichtet werden, wenn die betreffende Plattform sie unterstützt. Die vollständigen Kundenkonto-Zugangsdaten sollten nicht pauschal an jede mit der Websitepflege beauftragte Person weitergegeben werden. ## Die Übergabe prüfen und Zuständigkeiten festhalten Die beteiligten Personen müssen nicht gleichzeitig an ihren Computern sitzen. Entscheidend sind die geprüfte Berechtigung und ein sicherer Ablauf. Bestätigen Sie, dass die neue Betreuung sich anmelden und genau die vereinbarten Aufgaben ausführen kann. Halten Sie fest, wer künftig die Kontaktadresse, Rechnungen und technische Pflege betreut. Vereinbaren Sie außerdem, welche bisherigen Zugänge nach der bestätigten Übergabe geändert oder beendet werden. Der Versand einer Reset-Anleitung allein bestätigt noch keine erfolgreiche Übergabe. ## PHP-Datei, PHP-Version und WordPress-Update unterscheiden Wenn ein „PHP-Update“ benötigt wird, klären Sie zuerst, ob eine konkrete Datei, die PHP-Laufzeit des Hostings oder WordPress selbst gemeint ist. Eine genannte WordPress-Version legt keine bestimmte PHP-Zielversion fest. Prüfen Sie vor der Änderung Sicherung, Anwendungskompatibilität, betroffene Domain oder Subdomain und die verfügbaren Versionen. Erst nach erfolgreicher Anmeldung und der ausdrücklich vereinbarten Änderung prüfen Sie die Websitefunktionen. Ein neuer Zugang führt das Update nicht automatisch aus. ## Passende Anleitungen * [Kundenpasswort zurücksetzen](/kundenkennwort-zuruecksetzen-edis) * [In den vHost-Bereich einloggen](/login-vhost-bereich) * [PHP-Version ändern](/php-version-domain-subdomain-bei-edis-einstellen) # Welches Hosting eignet sich für WordPress mit Forum? Source: https://www.edis.guide/welches-paket-fur-eine-wordpress-seite-mit-eingebautem-forum-verwenden Anforderungen von WordPress, Forum und ähnlichen Anwendungen mit den Grenzen des Hostingprodukts abgleichen. Für WordPress mit Forum hängt das passende Hosting von der tatsächlichen Nutzung ab. Erfassen Sie vor der Bestellung den Funktionsumfang und die erwartete Last; eine pauschale Paketempfehlung ersetzt diesen Abgleich nicht. ## Anforderungen vor der Bestellung festhalten Halten Sie insbesondere fest: * Benötigte **E-Mail-Adressen** und **FTP-/SSH-Zugänge** * **Datenbankbedarf** und Datenmenge * Gleichzeitige **PHP-Prozesse** und benötigten **PHP-Arbeitsspeicher** Dass eine Anwendung PHP und eine Datenbank benötigt, genügt noch nicht für eine verlässliche Produktauswahl. Beschreiben Sie zusätzlich Nutzerzahl, Datenmenge, Dateianzahl, Synchronisation und geplante Hintergrundaufgaben. Unterscheiden Sie technische Installierbarkeit, ausreichende Kapazität, zulässigen Einsatz und angebotenen Anwendungssupport. Eine Anleitung zum Installieren eines Werkzeugs ist keine Zusage eines dauerhaft betreuten Anwendungsbetriebs. Bei Nextcloud und ähnlichen Anwendungen sind insbesondere viele kleine Dateien, regelmäßige Aufgaben und parallele Zugriffe zu berücksichtigen. Lassen Sie den Bedarf mit dem konkreten EDIS-GmbH-Produkt abgleichen. Verwenden Sie historische Paketgrenzen nicht als aktuelle Leistungszusage. ## Aktuelles Produkt und späteres Upgrade prüfen Vergleichen Sie den Bedarf mit den aktuellen EDIS-Hostingprodukten. Hostingprodukte vergleichen Lassen Sie enthaltene Domains, SSL-Leistungen, Speicher, Dateilimits und Zusatzkosten für das konkrete Angebot bestätigen. Klären Sie vor einem Upgrade die technische Umstellung, Bereitstellungszeit und mögliche Auswirkungen auf Website und E-Mail. # winmail.dat statt Anhang: Ursache und Lösung Source: https://www.edis.guide/winmaildat-statt-anhang-ursache-und-losung Bitten Sie den Absender um einen erneuten Versand im passenden Format und schützen Sie vertrauliche Anhänge. Eine winmail.dat-Datei kann entstehen, wenn Outlook oder Exchange eine Nachricht im Microsoft-Format TNEF versendet. Manche Empfängerprogramme können die darin enthaltenen Anhänge nicht direkt anzeigen. ## Absender um erneuten Versand bitten Bitten Sie den Absender, die ursprünglichen Dateien erneut anzuhängen und die Nachricht als HTML oder Nur-Text zu senden. Das ist in der Regel der einfachste Weg, die benötigten Dokumente vollständig zu erhalten. Im klassischen Outlook für Windows finden sich Formatoptionen unter Datei → Optionen → E-Mail. Zusätzlich können Einstellungen am Kontakt oder auf dem Exchange-Server TNEF beeinflussen. Menüs anderer Outlook-Versionen unterscheiden sich; die zuständige IT-Betreuung sollte den tatsächlich verwendeten Versandweg prüfen. ## Anhänge vertraulich behandeln Laden Sie vertrauliche Nachrichten oder Anhänge nicht bei ungeprüften Online-Konvertern hoch. Falls eine lokale TNEF-Anwendung verwendet werden soll, muss sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen und für Ihre Umgebung freigegeben sein. Prüfen Sie nach dem erneuten Versand, ob die erwarteten Dateien beim Empfänger tatsächlich geöffnet werden können. Eine geänderte Einstellung allein bestätigt noch keinen erfolgreichen Versand. # WordPress: Besucher-IP über HTTP_X_FORWARDED_FOR ermitteln Source: https://www.edis.guide/wordpress-besucher-ip-uber-httpxforwardedfor-ermitteln Besucheradressen hinter einem Proxy korrekt auswerten und die Einstellung am konkreten Webhost prüfen. Wenn ein Sicherheitsplugin eine interne Proxyadresse statt der tatsächlichen Besucheradresse protokolliert, klären Sie zuerst die vertrauenswürdigen Proxyadressen und den von EDIS bestätigten Header für Ihren Webhost. X-Forwarded-For kann IPv4- und IPv6-Adressen enthalten. Die folgenden Abbildungen zeigen eine bisherige Konfiguration von „Limit Login Attempts“ und sind keine allgemeine Vorgabe für andere Plugins oder Hostingumgebungen. ## Einstellung im Plugin prüfen Nur wenn Hostingkonfiguration und Plugin-Auswertung dafür bestätigt sind, verwenden Sie die passende Einstellung für HTTP\_X\_FORWARDED\_FOR und speichern sie. Übernehmen Sie keine beliebigen vom Besucher gesetzten Header als vertrauenswürdige Adresse. Testen Sie die protokollierte IP anschließend mit einem kontrollierten Zugriff. HTTP_X_FORWARDED_FOR in den Einstellungen des WordPress-Plugins In der gezeigten Konfiguration ergänzt das Plugin **REMOTE\_ADDR** automatisch: HTTP_X_FORWARDED_FOR und REMOTE_ADDR als Quellen der Besucher-IP Fehlt die Einstellung in Ihrem Plugin, prüfen Sie dessen offizielle Dokumentation und die eingesetzte Version. Daraus folgt weder automatisch eine kostenpflichtige Funktion noch die Eignung eines beliebigen Ersatzplugins. ## Proxyheader nur passend zur Hostingkonfiguration verwenden Prüfen Sie außerdem, ob ein Sicherheitsplugin die tatsächliche Besucheradresse oder nur die Adresse eines vorgeschalteten Proxys erkennt. IPv4- und IPv6-Zugriffe können dabei unterschiedliche Wege nehmen. Die Auswertung von Proxyheadern muss zur bestätigten Hostingkonfiguration passen; beliebige vom Besucher gelieferte Header sind keine verlässliche Identität. Die oben gezeigte Einstellung bezieht sich auf das beschriebene Plugin und die dortige Hostingkonfiguration. Prüfen Sie vor einer Änderung, welche Proxyadressen vertrauenswürdig sind und wie das Plugin weitergeleitete Adressen auswertet. Vergleichen Sie anschließend die protokollierte Adresse mit einem kontrollierten Zugriff. Lassen Sie eine vermutete Schutzsperre anhand der konkreten Anfrage prüfen. Nach einer Korrektur muss derselbe Zugriff aus dem ursprünglich betroffenen Netz erneut funktionieren. Schalten Sie den gesamten Schutz nicht pauschal ab. ## Bei hoher Last Wenn im Hosting-Zugriffslog nur Adressen von Cloudflare oder eines anderen Proxys erscheinen, lassen sich Besucher daraus nicht unmittelbar zuordnen. Prüfen Sie gemeinsam mit den zuständigen Administratoren die Proxyprotokolle und die tatsächlich konfigurierte Weitergabe der Client-IP. Sperren Sie gemeinsam genutzte Proxyadressen nicht pauschal. Eine HEAD-Anfrage oder eine curl-Kennung allein beweist ebenfalls keinen Angriff. Stimmen Sie gezielte Filter im zuständigen Proxykonto mit der Hostingdiagnose ab und prüfen Sie danach die tatsächliche Serverlast sowie normale Websitefunktionen. # WordPress mit dem App-Installer importieren Source: https://www.edis.guide/wordpress-importieren-mit-installtron Übernehmen Sie eine bestehende WordPress-Website in den App-Installer – von einem anderen Webhost oder aus demselben Konto. Der App-Installer kann eine bestehende WordPress-Installation übernehmen, damit Sie sie dort verwalten und beispielsweise Updates und Backups durchführen können. ## Vor dem Import * **PHP-Version vergleichen:** Prüfen Sie, mit welcher PHP-Version die Website bisher läuft und welche Version auf dem Ziel-Webhost eingestellt ist. Die Zielversion muss zu Ihrer Anwendung passen. * **Verfügbare Versionen prüfen:** Im vHost-Bereich finden Sie die Auswahl unter **Apache → PHP Version**. Verfügbare Versionen und deren Unterstützung hängen vom gebuchten Produkt ab. Die [Anleitung zur PHP-Umstellung](/php-version-domain-subdomain-bei-edis-einstellen) beschreibt den Weg. * **Quelle und Ziel festlegen:** Klären Sie, welche Installation übernommen werden soll und unter welcher Domain beziehungsweise in welchem Verzeichnis sie am Ziel liegen soll. vHost-Bereich öffnen ## WordPress importieren Öffnen Sie im vHost-Bereich **App-Installer → Expertenmodus**. Wechseln Sie zum Reiter **Anwendungs Browser** und wählen Sie **WordPress**. WordPress im Anwendungsbrowser des App-Installers auswählen Klicken Sie rechts neben **Diese Applikation installieren** auf das Menü mit den **drei waagrechten Strichen**. Wählen Sie **Eine bestehende Installation importieren**. Menü zum Import einer bestehenden WordPress-Installation Wählen Sie die Option, die zum Speicherort Ihrer bestehenden Website passt, und klicken Sie auf **Fortsetzen**. | Die bestehende Website liegt … | Wählen Sie … | | --------------------------------------------------------------- | --------------------------- | | auf einem anderen Webhost oder Server | **Von einem anderen Konto** | | bereits in diesem Hosting-Konto, wurde aber manuell installiert | **Von diesem Konto** | Mit **Von diesem Konto** nehmen Sie eine vorhandene Installation in die Verwaltung des App-Installers auf. Installation von einem anderen Hosting-Konto importieren **Beim Import von einem anderen Konto:** * Geben Sie unter **Quelle** die Adresse Ihrer bisherigen Website und die passenden Zugangsdaten an. * Wählen Sie ein vom bisherigen Hosting unterstütztes Transferprotokoll. Verwenden Sie ein verschlüsseltes Verfahren wie **FTP mit TLS/SSL** oder **SFTP**, wenn es für diesen Zugang unterstützt wird. * Prüfen Sie den **Quellpfad**: Wenn der verwendete Dateizugang nicht direkt im Website-Verzeichnis des alten Webhosts startet, müssen Sie den passenden Pfad angeben. * Wählen Sie unter **Ziel** die gewünschte Domain. Sie können auch die temporäre Domain verwenden. Berücksichtigen Sie ein gegebenenfalls vorgesehenes Unterverzeichnis, beispielsweise `/www/home/webseite1/`. **Beim Import aus demselben Konto:** Geben Sie den Speicherort der bereits vorhandenen Installation an. Quelldaten, Transferprotokoll und Pfad der bestehenden WordPress-Installation Klicken Sie auf **Importieren**. Nach erfolgreichem Import finden Sie die WordPress-Installation unter **Meine Applikationen**. ## Nach dem Import 1. Prüfen Sie, ob sich die importierte Website korrekt aufrufen lässt. 2. Erstellen Sie ein **Backup**. 3. Führen Sie die benötigten Updates durch und prüfen Sie die Website erneut. 4. Erstellen Sie anschließend ein **neues Backup**. Weitere Hinweise finden Sie beim [Installatron-Support](https://installatron.com/support). ## Besondere Situationen Eine geänderte Website-Adresse wird nicht automatisch in jeder Verwaltungszuordnung übernommen. Prüfen Sie diese Punkte getrennt: * DNS und einen gegebenenfalls vorgeschalteten Proxy * TLS am eigentlichen Webserver * die vHost-Zuordnung * die im App-Installer registrierte Adresse Ein Fehler beim HTTPS-Aufbau kann die weitere Prüfung verhindern. Korrigieren Sie die App-Zuordnung erst, wenn die Zieladresse funktioniert. Testen Sie danach die Anwendung und ein neues Backup. Entfernen Sie die Testdomain erst, wenn diese Schritte erfolgreich sind. Ein einzelner Origin-Zertifikatsfehler belegt keine allgemeine Unverträglichkeit mit einem Proxyanbieter. Private Schlüssel gehören ausschließlich in den vorgesehenen sicheren Einrichtungsweg. Auch ohne Eintrag im App-Installer können Dateien und Datenbanktabellen der Website weiterhin vorhanden sein. Prüfen Sie zuerst, ob sich die Installation über **Von diesem Konto** übernehmen lässt. Eine fehlende Zuordnung bedeutet nicht, dass die Installation entfernt wurde. Soll die Website tatsächlich ersetzt werden, ordnen Sie vorher **Domain, Document-Root, Konfigurationsdatei, Datenbank und Tabellenpräfix** eindeutig zu. Sichern Sie die benötigten Inhalte und legen Sie fest, was gelöscht werden soll. Löschen Sie keine ganze Datenbank, wenn andere Anwendungen darin Tabellen verwenden. Eine hohe Dateizahl allein erklärt noch keinen Fehler in der Medienverwaltung.