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# E-Mail-Passwort bei EDIS ändern

> Postfachkennwort im vHost-Bereich ändern und anschließend Webmail und Mailprogramme prüfen.

<a id="krzc4" />

<a id="so-definieren-sie-ein-neues-email-passwort" />

## Postfachkennwort ändern

Das **Postfachkennwort** gilt für Ihre E-Mail-Adresse. Es ist vom **Kundenkennwort** getrennt: Ein Reset des Kundenkennworts ändert das Postfachkennwort nicht.

<a id="vwN8t" />

<a id="schritt-für-schritt-anleitung" />

## Passwort in vier Schritten setzen

<Steps>
  <Step title="E-Mail-Verwaltung öffnen">
    Melden Sie sich im [vHost-Bereich](/login-vhost-bereich) an und öffnen Sie **Email Adressen → Verwaltung**.

    <a className="edis-button" href="https://manage.edis.at/vhost/">vHost-Bereich öffnen</a>
  </Step>

  <Step title="Gewünschtes Postfach bearbeiten">
    Wählen Sie unter **Anzeige Einstellung** die Option **Zeige Alle** und klicken Sie auf **anwenden**. Öffnen Sie an der richtigen E-Mail-Adresse das Bearbeiten-Symbol (Blatt mit gelbem Stift).
  </Step>

  <Step title="Neues Passwort setzen">
    Geben Sie das neue Passwort ein, bestätigen Sie es und beachten Sie die angezeigten Kennwortvorgaben. Übernehmen Sie die Änderung mit **Speichern** beziehungsweise **Ändern**.
  </Step>

  <Step title="Geräte aktualisieren und Anmeldung testen">
    Bewahren Sie das Passwort sicher auf und aktualisieren Sie es in allen Mailprogrammen und Diensten, die dieses Postfach verwenden. Prüfen Sie anschließend Anmeldung, Versand und Empfang.
  </Step>
</Steps>

<a id="tnpP7" />

## Kundenkennwort und Postfachkennwort unterscheiden

Das Kundenkonto und jedes E-Mail-Postfach haben getrennte Zugänge. Wenn Sie das Kundenkennwort zurücksetzen, ändert sich das Kennwort Ihres Postfachs nicht automatisch.

<a id="YonFN" />

## Anmeldung prüfen

Testen Sie den Zugang im **EDIS-Webmail** mit der **vollständigen E-Mail-Adresse** als Benutzername. Funktioniert Webmail, aber ein Mailprogramm nicht, prüfen Sie dort das gespeicherte Kennwort und die [Servereinstellungen](/edis-mailserver-imap-pop3-und-smtp-einstellungen).

<a className="edis-button" href="https://webmail.edis.at/">Webmail öffnen</a>

<a id="eHkA6" />

## Nach einem Kontomissbrauch

Bei nachgewiesenem Missbrauch kann EDIS das Postfachkennwort zum Schutz ändern. Prüfen Sie zusätzlich Ihre Geräte auf Schadsoftware. Ersetzen Sie Kennwörter, die auch an anderer Stelle verwendet wurden oder ebenfalls betroffen sein könnten.

Melden Sie unbekannte Zugriffe oder fehlende Nachrichten dem Support. Eine Kennwortänderung allein beweist nicht, dass die Ursache bereits beseitigt wurde.

<a id="A7FGD" />

## Keine Zugangsdaten per Nachricht senden

Teilen Sie Passwörter und Einmalcodes nicht im Supportticket. Wenn Sie keinen berechtigten Verwaltungszugang mehr haben, lassen Sie den Zugang über den vorgesehenen Supportprozess prüfen.

## Verdächtige Zugriffe und Phishing

<AccordionGroup>
  <a id="unbekannte-mailboxen-und-sichere-wiederherstellung-des-zugangs" />

  <Accordion title="Unbekannte Mailboxen und sichere Wiederherstellung des Zugangs" id="J_iSC">
    Melden Sie es sofort, wenn eine neue Mailbox angelegt wurde, die Sie oder Ihre berechtigte Verwaltung nicht beauftragt haben. Neben der Mailbox müssen auch Kundenkonto, vHost-Zugang und mögliche weitere Änderungen geprüft werden. Das Zurücksetzen eines Verwaltungspassworts ändert bestehende Postfachkennwörter nicht automatisch.

    Wenn Sie befürchten, dass Ihre hinterlegte Kontaktmailbox nicht mehr unter Ihrer Kontrolle steht, weisen Sie vor dem Passwortreset darauf hin. Der Support muss den sicheren Wiederherstellungsweg und Ihre Berechtigung beziehungsweise Vertretung klären. Eine neue Kontaktadresse darf nicht allein aufgrund einer frei genannten E-Mail-Adresse oder einer behaupteten familiären Beziehung übernommen werden.

    Dass eine bekannte verdächtige IP-Adresse zuletzt nicht auf das Kontaktpostfach zugegriffen hat, beweist noch nicht dessen Sicherheit. Lassen Sie sich mitteilen, welche Schutzmaßnahmen tatsächlich ausgeführt wurden und welche Prüfungen noch fehlen. Wiederanmeldung, betroffene Mailboxen, Weiterleitungen und verbleibende Sicherheitsfragen sind gesondert zu kontrollieren.
  </Accordion>

  <a id="nach-phishing-reicht-ein-schneller-passwortwechsel" />

  <Accordion title="Nach Phishing: Reicht ein schneller Passwortwechsel?" id="jnfAP">
    Wenn Sie auf eine verdächtige Nachricht reagiert haben, teilen Sie dem Support mit, ob Sie nur den Link geöffnet oder auch Zugangsdaten beziehungsweise einen Einmalcode eingegeben haben. Nennen Sie den Zeitpunkt und die betroffenen Zugänge. Übermitteln Sie die eingegebenen Geheimnisse selbst nicht.

    Auch wenn eine verdächtige Anmeldeseite dauerhaft lädt oder keine erfolgreiche Anmeldung meldet, können eingegebene Zugangsdaten bereits übermittelt worden sein. Teilen Sie mit, welches Konto Sie anschließend über welchen offiziellen Zugang abgesichert haben. Senden Sie dabei weder das alte noch das neue Passwort. Eine bereits erfolgte Passwortänderung ist ein wichtiger Schritt; weitere betroffene Zugänge und offene Sicherheitsprüfungen müssen trotzdem geklärt werden.

    Ein Kennwortwechsel nach wenigen Minuten schließt einen bereits erfolgten Zugriff nicht aus. Er beweist aber auch nicht, dass Nachrichten entwendet wurden. Sichern Sie betroffene und mit demselben Kennwort verwendete Konten zeitnah über den offiziellen Zugang von einem vertrauenswürdigen Gerät aus ab.

    Lassen Sie verfügbare Anmelde- und Änderungsprotokolle, unbekannte Weiterleitungen sowie bestehende Sitzungen oder verbundene Anwendungen prüfen. Je nach Dienst können zusätzliche Abmeldungen oder das Widerrufen eines Zugriffs nötig sein. Eine Geräteprüfung und die Prüfung beim Anbieter ergänzen sich; sie beantworten unterschiedliche Fragen.

    Eine abschließende Aussage über mögliche fremde Zugriffe braucht konkrete Befunde. Der Support sollte Ihnen sagen, was geprüft wurde und welche Unsicherheit bleibt. Eine allgemeine Phishingwarnung allein beantwortet die Frage nach einem möglichen Mailabfluss nicht.

    Prüfen Sie außerdem, bei welchem Anbieter das betroffene Postfach tatsächlich betrieben wird und welchen Weg die verdächtige Nachricht genommen hat. Eine bei EDIS registrierte Domain bedeutet nicht automatisch, dass auch EDIS den Maildienst betreibt. Bei externen Maildiensten müssen deren Filter, Anmeldeprotokolle und Schutzmaßnahmen einbezogen werden. Änderungen am EDIS-Filter helfen nur für Nachrichten, die diesen Filter tatsächlich durchlaufen.
  </Accordion>

  <a id="beweist-eine-gefälschte-edis-mail-ein-datenleck" />

  <Accordion title="Beweist eine gefälschte EDIS-Mail ein Datenleck?" id="3scQH">
    Eine Phishingmail im Namen von EDIS belegt für sich kein Datenleck bei EDIS. Sie schließt es aber auch nicht aus. Ob eine Nachricht gefälscht ist, welcher Anbieter das betroffene Postfach betreibt und woher die Empfängeradresse stammt, sind unterschiedliche Fragen. Auch mehrere gleiche Nachrichten oder eine Domain ohne Website erlauben keine sichere Aussage über die Datenherkunft.

    Wenn Sie diese Sorge haben, nennen Sie sie ausdrücklich. Für die Prüfung helfen die Originalnachricht, der tatsächliche Empfänger und der Empfangszeitpunkt; notwendige Header sollten über den vorgesehenen Supportweg geprüft werden. Öffnen Sie verdächtige Links dafür nicht und geben Sie keine Zugangsdaten weiter.

    Teilen Sie außerdem mit, ob Sie die Nachricht nur erhalten, einen Link geöffnet oder Daten eingegeben haben. Der Support muss die Frage zur Datenherkunft und den konkreten Sicherungsbedarf getrennt behandeln und Ihnen sagen, welche Befunde vorliegen und was ungeklärt bleibt. Eine allgemeine Kampagnenwarnung allein beantwortet die Datenleckfrage nicht.
  </Accordion>
</AccordionGroup>


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